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Familienrechts-Alias


Dabei seit: 06.05.2011
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frage Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Geburtsjahr: 76
Staatsangehörigkeit: d
Ausgeübte Tätigkeit/Arbeitsumfang: Hausfrau
Nettoeinkommen monatlich: mein Mann ca 2000 euro, ich Kindergeld

Geburtsjahr des Kindes/der Kinder: 03/06/09
Sind beide Elternteile sorgeberechtigt? ja

Bei getrennt lebenden Eltern:
Das Kind/Die Kinder leben bei:
Das Umgangsrecht ist geklärt/nicht geklärt:
Das Sorgerecht sollen beide ausüben oder nur eine Partei?
Unterhaltszahlungen von wem, in welcher Höhe?

Eheschließung im Jahr: 1998
Trennung im Jahr:
Ehevertrag: nein

Meine Frage:

Mein Mann hat im Jahr 2005 einen Kredit beantragt, und ihn (bei der Citybank) bekommen, ohne das ich davon was wusste.
ausserdem hatte er zwei oder drei kleinere Kredite wo ich auch nichts von wusste, einieg davor schon einige danach...
Erfahren habe ich dann von dem Kredit 2009 (mit Kind drei Schwanger).
Die Raten insgesamt betrugen ca 850 Euro
Wir waren dann aufgrund einer unerträglichen Wohnsituation gezwungen umzuschulden, das heisst alle noch laufenden Kredite auf einen mit einer geringeren Rate.
Wir haben dann das bei einer anderen Bank bekommen über unseren Vermögensberater), die Rate betrug dann nur noch 550 Euro inkl einer Vericherung für diesen kredit.
Allerdings ging das nur wenn ich mit unterschreibe.
Da für uns alle die wohnsituation nicht mehr erträglich war, habe ich das auch gemacht.
Nun zahlen wir 550 Euro im Monat ab.
Jetzt hat mein Mann wohl eine Rate nicht gezahlt, was ich zufällig dadurch erfahren habe weil die Bank anrief und das mir gesagt hat, die wollten zwar meinen Mann sprechen der war aber nicht da, udn da der Kredit ja nun auf unser beider Namen läuft haben die mir das so gesagt.
Die Möglichkeit da wir die Rate ans Ende hängen und noch mal neu alles aufstellen wurde vorgeschlagen aber ich habe das dan an einen Mann verwiesen, und so weit ich weiss hat er dann am nächsten Tag mti der Bank telefoniert.
Das Problem ist: er hattte den kredit ursprünglich hinter meinem Rücken gemacht und für mich ist das psychisch kaum ertragbar und ich rede mit ihm nicht mehr über dieses Thema, oder kaum mehr, ich kanns nicht.
Ich habe auf meinen Konto das Kindergeld, er den Rest und muss die laufenden Kosten tragen und sehen das der Kredit abgezahlt wird.
Nun kam heute ein Brief, da weiss ich noch nicht was drin steht, ich gehe vone iner neuen aufstellung für den Kredit aus.

Nun möchte ich da ich kein Einkommen habe gern aus dem kredit raus sprich, die sollen neu aufstellen und am besten ohne mich. Ich glaube aber kaum das die Bank das "mitmacht".

Mir sagte man das mals das das eh egal ist ob ich unterschreibe oder nicht, da wir verheiratet sind, häng ich eh mit drin... und es hätte die gleichen Konsequenzen.

Wie ist das?
Komme ich da raus? Wenn ja wie?

Ist der Vertrag nicht eh sittenwidrig da ich ja kein Einkommen habe und nur unterschrieben habe weil ich keine andere Möglichkeit wusste?

Was kann ich am besten machen?

Und: gibt es eine Möglichkeit das komplett anonym zu klären, also PM oder so?


Was mache ich wenn ich jetzt wieder unterschreiben muss? wenni ch mich weigere denke ich das die Bank keine neue Aufstellung macht, und wir würden dann beide in der Schufa landen... und damit würde sich die Frage stellen was ist wenn zum beispiel die Waschmaschine kaputt geht? Bis jetzt war das kein Problem weil ich zur Not immer noch was auf Raten kaufen konnte, mein Mann hat kein Geld "über" und ich könnte so was auch nicht so kaufen.
Wenn ich wieder unterschreibe, was passiert mir dann? Wenn der Vertrag dann auch sittenwidrig ist, kann ich danach oder im Fall des Falles noch irgendwie dagegen angehen?
Was wäre der beste Weg?

Danke




Antworten bitte nur vom Experten und der Fragestellerin/dem Fragesteller, keine Antworten Dritter! Danke.

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Familienrechts-Alias: 07.12.2011 21:01.

07.12.2011 20:52 Familienrechts-Alias ist offline E-Mail an Familienrechts-Alias senden Nimm Familienrechts-Alias in deine Freundesliste auf
Patrik Brendel Patrik Brendel ist männlich
Rabenexperte

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Dabei seit: 13.05.2011
Beiträge: 2
Kinder: 2 Kinder: 04/2007 + 12/2008

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Liebe Fragestellerin,

ich danke dir für die Schilderung des Sachverhalts deines Anliegens. Nach mehrmaligen Lesens denke ich, deine konkreten Anfragen verstanden zu haben. Allerdings ist auf der bisherigen Schilderung der Fakten eine abschließende und endgültige Beantwortung aller Fragen bedauerlicherweise nicht möglich.

Zum einen ist für mich nicht nachvollziehbar, weshalb dein Ehemann ohne dein Wissen bei der Citybank einen Kredit aufgenommen hat. Wieso und weshalb und in welcher Höhe ? ? ?
Aufgrund der von dir mitgeteilten monatlichen Kreditkarten gehe ich davon aus, dass sich hierbei nicht nur um einen Finanzierungskredit in der Größenordnung von ca. 10. - 20.000 € gehandelt hat. Woher stammen also diese Schulden?
Sind diese ehebedingt (Anschaffung von Möbeln für die gemeinsame Wohnung, Pkw-Kauf, etc. - Man weiß es nicht.)?
Interessant ist auch, dass er dann angeblich eine Umschuldung durch Vermittlung eines "Vermögensberaters" (der erfahrungsgemäß immer nur bei stattlichen Provisionen Aktivitäten entfaltet) bei einer anderen Bank hinbekommen habt. Womöglich wurde hier nur die Laufzeit der Tilgung der Darlehensvaluta verlängert, ohne dass hier eine namhafte Zinsersparnis herbeigeführt wurde. Fakt ist, dass du bei diesem zweiten Darlehensvertrag als Ehefrau unterzeichnet hast.
Da es sich hier um eine "Umschuldung" handelt, die zudem noch durch die Vermittlungstätigkeit eines persönlichen Vermögensberaters zu Stande gekommen ist, sehe ich allein aufgrund dieser Tatsachen keinerlei Raum für den Vorwurf gegenüber der Bank, es handele sich hierbei um ein sittenwidriges Geschäft, da Du über keinerlei Einkommen verfügen würdest.
Eine finanzielle Not-oder Zwangslage liegt im Falle einer gewollten Umschuldung schon nicht vor.

Schadensersatzansprüche gegenüber dem Vermögensberater, der sich nach sorgfältiger Prüfung der persönlichen Lebens-und wirtschaftlichen Umstände seiner Kunden, seinen Kunden zu Einziehung eines solchen Umschuldungsgeschäftes anregt, sind hier schon näher liegender und wahrscheinlicher.

Aus meiner Sicht kommst du aus dem geltenden Kreditvertrag nicht heraus.
Du hast als Ehefrau für deinen Ehemann bei der finanzierenden Bank mit unterschrieben. Im Folge einer Trennung/Scheidung hättest du unter gewissen Umständen (hierzu müssten die eingehenden Fragen meinerseits abschließend beantwortet werden) unter Umständen Anspruch auf eine Haftungsfreistellung gegenüber der Bank. Ob diese aber tatsächlich realisiert werden könnte, hängt davon ab, ob die Bonität deines Ehemannes ausreicht, dass die Bank sich darauf einlässt, dass der Kreditvertrag ausschließlich in der Haftung gegenüber deinem Ehemann abgewickelt werden kann.

Wie gesagt, solange ich die exakten Details der Umfinanzierung/Umschuldung nicht kenne, kann ich keine abschließende Auskunft zur Frage, ob eventuell eine Sittenwidrigkeit des Kreditvertrages infolge deiner Vermögenslosigkeit vorliegt, nicht abschließend beantworten.

Hierzu bräuchte ich weitergehende Informationen und die Vorlage der Kreditverträge einschließlich der neueren Bank-Korrespondenz.

Unbeschadet dessen hoffe ich, dir hiermit eine vorläufige Einschätzung erteilt zu haben.

Eventuell beginnst du dich insoweit in anwaltliche Beratung.

Insoweit stehe ich dir außerhalb dieses Forums gerne zur Verfügung.


Mit freundlichen Grüßen

Patrik Brendel
28.12.2011 17:54 Patrik Brendel ist offline Nimm Patrik Brendel in deine Freundesliste auf
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