Link zur Website rabeneltern.org
Link zur Startseite vom Forum RABENELTERN.ORG e.V.
Link zu Nutzungsbedingungen RABENELTERN.ORG e.V.
Link zum Rabenbranchenbuch
Link zu Förderrabe Info
Link zum anderen Flohmarkt Info

Link zum Bereich Rabencafe Link zum Bereich Gemeinschaftszentrum Link zum Bereich Fundamente
Link zum Bereich Kinderhaus Link zum Bereich Elternzentrum Link zum Bereich Beratungsstelle
RegistrierungMitgliederlisteTeammitgliederProjektBibliothek

RABENELTERN.ORG e.V. » Beratungsstelle » Hilfe für den Elternalltag » Umzug, Trotz... » Hallo Gast [Anmelden|Registrieren]
Letzter Beitrag | Erster ungelesener Beitrag Druckvorschau | An Freund senden | Thema zu Favoriten hinzufügen
Thema ist geschlossen
Zum Ende der Seite springen Umzug, Trotz...
Autor
Beitrag « Vorheriges Thema | Nächstes Thema »
Ndanu Ndanu ist weiblich
** NEU **

Dabei seit: 13.10.2011
Beiträge: 6
Kinder: 1 (02/2010)

check Umzug, Trotz... Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Hallo,
meine Tochter ist 20 Monate alt und vor 2 1/2 Wochen sind wir innerhalb unserer Stadt umgezogen. Wir haben sie weitesgehend in den Umzugsprozess mit einbezogen, den Umzugstag verbrachte sie sehr entspannt bei einer befreundeten Familie. Seit dem Umzug ist die Kleine jedoch sehr unentspannt, vorher war sie recht ausgeglichen und fröhlich. Zunächst weinte sie sehr viel und wollte immer "nach Hause"- in die alte Wohnung...dies haben wir jedoch mittlerweile überwunden. Nun macht sie beim Essen ziemliche Probleme, das gewohnte Essen rührt sie nicht an und schreit so lange bis wir es aus ihrer Sichtweite nehmen, äußert Wünsche doch sobald wir die erfüllen, möchte sie dieses Essen auch wieder nicht etc. Wenn wir sie auf den Schoß nehmen und füttern oder aber die Essenszeiten auf eine entspanntere Gelegenheit verschieben gehts dann meist so dass sie etwas (wenn auch nicht viel) ist. Ähnlich ist es aber auch in vielen anderen Situationen, in denen sie ihren Unmut äußert, viel weint und nicht mitmachen will, obwohl sie vorher gesagt hat, dass sie das will (z.B. laufen, anziehen, Buch angucken etc.). Am bezeichnensten war eine Nacht in der sie im Halbschlaf ständig rief "nein alles".Da die Lautstärke des Weinens auch an unsere Nerven geht und sie sich da sehr reinsteigert und ständig nach ihrem Nuckel verlangt, geben wir da oft nach, da sie sich durch diesen gut beruhigen kann. Ich habe jedoch den Eindruck, dass wir sie dadurch sehr von dem Nuckel abhängig machen und bin eigentlich der Meinung, dass sie den nur zum Schlafen bekommen sollte. Wir sagen ihr immer wie lieb wir sie haben, sie bekommt viel körperliche Nähe. Am schlimmsten ist es jedoch bei der Tagesmutter (dorthin geht sie seit einem halben Jahr, und das bisher immer sehr gerne). Sie will morgens oft nicht dort hin, manchmal müssen wir ein brüllendes Kind zurrücklassen und hat in den letzten beiden Wochen dort fast nichts gegessen (sie ist 6 stunden dort). Die Tagesmutter meint, dass sie oft sehr weinerlich ist. Seit gestern versucht sie es nun auch mit dem Nuckel und so hat sie zumindest etwas gegessen. Wir sind uns nun sehr unschlüssig wie wir vorgehen sollen, weiter die Nuckelvariante oder ständig gestresst neben einem brüllenden Kind essen (bei der Tagesmutter sitzen ja auch die anderen Kinder mit am Tisch und werden davon beeinflusst), auf ihre Wünsche und deren ständige Änderungen eingehen oder nicht? Sie nicht zur Tagesmutter bringen, wenn sie nicht will ( doch dann wird es vielleicht zur Gewohnheit und wir müssen eigentlich studieren gehen)? EInfach mal ein paar Tage wegfahren und sie aus der Situation rausnehmen?
Ich danke für Ihre Hilfe.
Ihre Ndanu
25.10.2011 11:50 Ndanu ist offline E-Mail an Ndanu senden Nimm Ndanu in deine Freundesliste auf
Susanne Zapf
Rabenexpertin

images/avatars/avatar-35.gif

Dabei seit: 04.02.2010
Beiträge: 24

check Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Hallo smile
Das klingt nach einer sehr anstrengenden Phase.
Ich versuch mal, deine Fragen konkret zu beantworten:
Aus entwicklungspsychologischer Sicht spricht nichts dagegen, deiner Tochter in dieser für sie sehr stressigen Phase ihren Nucki zurückzugeben. Ihr macht sie dadurch nicht abhängig, sondern ermöglicht ihr eine (zusätzliche) Methode, sich selbst zu regulieren und zur Ruhe zu kommen. Das ist ok. Eure Tochter scheint auf den ersten Blick nicht nur durch den Umzug etwas irritiert, sie scheint gleichzeitig auch noch ordentlich zu "Individuieren" zwinker , sprich ein Entwicklungsschub in Richtung "Wer bin ich eigentlich und was will ich" hat gestartet.
Das ist anstrengend für die ganze Familie und kostet Kraft. Was Kinder in dieser Phase ganz besonders brauchen, ist ein sicherer Hafen, in den sie zurückkehren können, wenns brenzlig wird. Ich nehme jetzt mal aus der Ferne an, dass dies auch ein Mitgrund sein könnte, warum das mit der Tagesmutter zur Zeit nicht so gut funktioniert.

Auf ständige Änderungs-wünsche ständig einzugehen halte ich für nicht ratsam. Erstens ist das für alle Beteiligten mühsam, und zweitens zusätzlich noch verunsichernd und nicht konfliktentschärfend. Besser ist es, von vornherein 2 Alternativen anzubieten, klar zu vermitteln, welche Möglichkeiten es innerhalb eines Rahmens gibt, und dann auch auszuhalten, wenn es bei einer Entscheidung bleibt.
...2 Möglichkeiten anbieten (manchmal ist es z.B.besser, nicht zu fragen "möchtest du? sondern z.B. "du kannst...")/Alternative gewähren, nachvollziehbar handeln...

Wegfahren würd ich erstmal nicht, außer vielleicht in eine komplett vertraute Umgebung wie Oma oä. smile . Aus der Situation rausnehmen gefällt mir aber trotzdem vom Ansatz her gut, so im Sinne einer "gemeinsamen Familienauszeit zu Hause" vielleicht.

Zur Tagesmutter könntest du sie vielleicht wieder ein bisschen hinbegleiten, für mich klingt das so, als ob sich die Situation durch den Schnuller entschärfen lassen könnte, vielleicht löst sich das Problem dort sehr schnell wieder von selbst auf. Ich würde nicht das Kind entscheiden lassen, nicht zur Tagesmutter zu gehen. Ich würde mir (nach einer kleinen Auszeit) nochmal 1-2 Wochen Zeit lassen, um die Lage (inklusive Nucki zwinker ) in Ruhe zu beobachten. Mitgehen, dabeibleiben, langsam loslösen. Du wirst sehn, das klappt.
Meld dich doch nochmal, wies weitergegangen ist, ich hoffe, ich konnte deine Fragen ein bisschen aufklären smile
lg Susanne

__________________
Mag. Susanne Zapf smile

Kinderpsychologische Praxis
03.11.2011 18:57 Susanne Zapf ist offline E-Mail an Susanne Zapf senden Nimm Susanne Zapf in deine Freundesliste auf
Ndanu Ndanu ist weiblich
** NEU **

Dabei seit: 13.10.2011
Beiträge: 6
Kinder: 1 (02/2010)

Themenstarter Thema begonnen von Ndanu
Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Hallo,
sorry eigentlich wollte ich dir schon eher für deine Antwort danken und schreiben wie es weiter ging, aber wie so oft, meldet man sich erst dann wieder wenns Probleme gibt.... Wir hatten damals dann eine ziemlich lange Nuckelphase und die Situation besserte sich- bis dann Zahnarzt und Kinderärztin einstimmig sagten "der Nuckel muss weg" und wir ihr ihn dann langsam aber erstaunlich einfach abgewöhnen konnten. Heute habe ich mal eine Frage. Meine Tochter ist nun 28 Monate alt und lehnt in letzter Zeit sehr oft ihren Vater ab (er darf sie nicht anziehen, nicht neben ihr sitzen etc.), obwohl er sich sehr lieb um sie kümmert. Heute morgen sagte sie sogar "geh raus" als er in die Küche kam. Für das Alter scheint dies ja eine typische Phase zu sein, wenn man mal einschlägige Suchmaschinen befragt, stößt man auf ähnliche Probleme. Nur leider konnte ich noch nicht herrausfinden, was diese Phase für eine Bedeutung hat und wie ich damit umgehen soll. Soll ich darauf eingehen und sie halt selber anziehen damit sie nicht einen riesen Wutanfall bekommt oder die Wut in Kauf nehmen und meinem Mann das Recht lassen, konsequent zu sein (doch dabei wird er dann manchmal selber wütend/traurig) ?.
Viele Grüße
Ndanu
19.06.2012 10:03 Ndanu ist offline E-Mail an Ndanu senden Nimm Ndanu in deine Freundesliste auf
Baumstruktur | Brettstruktur
Gehe zu:
Thema ist geschlossen
RABENELTERN.ORG e.V. » Beratungsstelle » Hilfe für den Elternalltag » Umzug, Trotz...

Impressum

Forensoftware: Burning Board 2.3.6, entwickelt von WoltLab GmbH