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Zum Ende der Seite springen Noch eine mit Schlafproblemen
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NordenMama NordenMama ist weiblich
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Dabei seit: 27.09.2011
Beiträge: 67
Herkunft: Norden
Kinder: 1

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Hallo zusammen,
ich habe oft schon einmal hier hereingeschaut, aber nun schreibe ich dann doch mal meine eigene Situation. Meine Lütte wird in der kommenden Woche ein Jahr alt und hat noch keine Nacht (4-5 Stunden) durchgeschlafen. Ich habe hier schon von einer Mutter gelesen, das sie seit mehr als zwei Jahren nicht durchgeschlafen hat und da möchte ich nicht hin. Ich weiß genau, was ich brauche und das ist Schlaf, denn ich bin immer schon jemand gewesen, die recht viel Schlaf braucht. Wenn ich zu wenig bekomme, bin ich meinem Mann gegenüber gereitzt und der Tag ist für mich sehr anstrengend.
Ich habe das Buch "Schlafen und Wachen" gelesen, das Buch "Von der Kunst liebevoll zu erziehen" und "Schlafen statt schreien", aber bisher bleibt die große Veränderung aus bzw. ich habe noch ein paar Fragezeichen im Kopf.

Ich habe einen genauen Tagesplan erstellt, den es vorher nicht gab. Die Umsetzung hat gut funktioniert und sie hat das neue Einschlafritual sehr gut angenommen.
Die erste Zeit war wirklich überraschend positiv. Meine Kleine schlief die ersten zwei Nächte immer 3 Stunden am Stück durch, das war schon sensationell für mich.
Dann aber kam das Wochenende. Ich weiß, das Kinder nicht die Tage unterscheiden können, daher hielt ich mich an die Schlafphasen am Tag und an das Einschlafritual am Abend, aber sicherlich ist der Papa am Wochende zu Hause und man unternimmt etwas zusammen, was unter der Woche so nicht geht. Wir vermeiden es, viele Reize zu setzen. Ich gehe sogar oft davon aus, das sie sich vorher mit mir gelangweilt hat. Sie ist sehr kontaktfreudig und freut sich über fremde Kinder und andere Menschen.

Wir haben von Geburt an viel getragen und sie mag es auch unheimlich. Ich stille weiterhin und werde dieses auch erst aufhören, wenn die Lütte sich selbst abstillt, dennoch möchte ich die Brustentwöhnung in der Nacht. Heute hatte sie ihre U6 und gewichtsmäßig ist sie im Rahmen, aber er im sehr schlanken Bereich.
Wir haben feste Essenszeiten, sie ist das was wir essen, aber mal isst sie mehr und mal eben wieder weniger.

Ich verstehe es einfach nicht. Von Beginn an habe ich versucht ihren Bedürfnissen nachzukommen und habe sie nie weinen lassen. Ich war immer da, habe sie gestillt, gestreichelt und beruhigt. Gerade eben schrie sie wieder. Sie war total harmonisch eingechlafen und hat sogar in der Traumphase gelächelt. Nun schrie sie ganz doll und war kaum zu beruhigen. Sie wühlte 5 Minuten rum und nun schläft sie wieder.
Das Durchschlafen ist das eine, das andere sind die Reize, die ich abbekomme.
Wenn ich müde werde, wechsel ich immer das Ehebett und gehe rüber zu ihr und schlafe dann bei ihr auf einer Matraze. Ich habe schon Xmal Schläge, Tritte, Finger in der Nase und den Augen gehabt und und und. Das ist für mich ziemlich nervenaufreibend.

Ich war so optimistisch, weil sie so gut auf die Umstellung reagierte und die ist auch gerade erst 2 Wochen umgesetzt worden. Sie ist gesund und zahnt auch nicht.
Ich bin auch weiterhin optimistisch, das wir dieses schaffen werden und das wir Geduld und Zeit aufbringen müssen, aber was mir noch nicht klar ist:

Ich kann definitiv nicht jeden Tag genau gleich durchstrukturieren. Die Esszeiten und Schlafzeiten natürlich schon, aber die Zeiten dazwischen kann ich unmöglich jeden Tag gleich strukturieren. Ist dieses aber für die neue Situation unabdingbar von Notwendigkeit?
Wenn ich weiß, es wäre unheimlich wichtig, dann würde ich das eben so einrichten müssen, aber ich denke, das dieses doch kaum jemand kann oder?

__________________
1. Tochter geb. Okt. 2010
ET Tochter Nr. 2: ende Juni 2012
27.09.2011 21:56 NordenMama ist offline E-Mail an NordenMama senden Nimm NordenMama in deine Freundesliste auf
Susanne Zapf
Rabenexpertin

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Dabei seit: 04.02.2010
Beiträge: 24

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Liebe NordenMama smile
Es tut mir leid, dass ich mich erst so spät melde, dein Beitrag ist mir leider durchgerutscht.
Gleich mal die Antwort auf deine Frage: Nein, es ist nicht möglich, jeden Tag gleich zu strukturieren, niemand kann das schaffen, und es ist auch gar nicht notwendig, dies zu tun.
Wenn ich dich richtig verstanden habe, hast du versucht, mit einem stabilen Rhythmus und einem konstanten Schlafritual deine Tochter dabei zu unterstützen, einen besseren Schlafrythmus zu finden. Das funktionierte anfangs gut, dann kam das Wochenende und ihr ward etwas durcheinander?
Lass dich davon bitte nicht allzu sehr irritieren. Ich höre aus deinem Posting den starken Wunsch heraus, zu verstehen, warum deinen Tochter sich so verhält, wie sie es tut – warum manche Dinge anders laufen, als du sie dir erwarten würdest. Ich kann dir nur sagen, dass du nicht alleine bist in deiner Situation, den meisten Eltern geht es so, denn niemand ist perfekt, wir nicht, und unsere Kinder schon gar nicht.Manchmal ist es so, dass wir uns bemühen und bemühen, nichts scheint zu fruchten, und „Zack“, plötzlich beginnen die Dinge zu laufen, vielleicht in einem Augenblick, in dem es uns gar nicht mehr so wichtig war.
Gras wächst auch nicht schnell, wenn man daran zieht. Da ist was Wahres dran zwinker
Zum Thema Schlaf: Versuch bitte, dir tagsüber soviele Erholungsmöglichkeiten wie möglich zu schaffen. Vielleicht gibt es außer deinem Mann noch jemanden, dem du vertraust, und der euch entlasten könnte. Das klingt vielleicht platt, aber es hat sich bewährt. Auf der „Kinderseite“ zu verändern ist immer wesentlich kraftaufwändiger als auf der „Elternseite“.
Lass dich nicht entmutigen, geh deinen Weg beständig weiter, wenn die Richtung für euch passt. Du darfst aber ruhig flexibel bleiben, und auch mal den Kurs ändern. Kindern eine künstlich strukturierte Umgebung zu schaffen bringt nichts, und ist in der Praxis auch nicht umzusetzen.
Alles Liebe smile

__________________
Mag. Susanne Zapf smile

Kinderpsychologische Praxis
15.10.2011 11:07 Susanne Zapf ist offline E-Mail an Susanne Zapf senden Nimm Susanne Zapf in deine Freundesliste auf
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