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Zum Ende der Seite springen Kindsunterhalt und Wohnungsanspruch falls nicht verheiratet
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Familienrechts-Alias


Dabei seit: 06.05.2011
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Kindsunterhalt und Wohnungsanspruch falls nicht verheiratet Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Geburtsjahr: 1974
Staatsangehörigkeit: deutsch
Ausgeübte Tätigkeit/Arbeitsumfang: kaufmänn. Assisstentin in Teilzeit, 16 Wochenstunden
Nettoeinkommen monatlich: 1000 €

Geburtsjahr des Kindes/der Kinder:2004, 2006
Sind beide Elternteile sorgeberechtigt? ja

Bei getrennt lebenden Eltern:
Das Kind/Die Kinder leben bei:
Das Umgangsrecht ist geklärt/nicht geklärt:
Das Sorgerecht sollen beide ausüben oder nur eine Partei?
Unterhaltszahlungen von wem, in welcher Höhe?

Eheschließung im Jahr: nicht verheiratet
Trennung im Jahr:
Ehevertrag:

Meine Frage:

Hallo,
mein Partner und ich sind seit 11 Jahren zusammen. Wir sind nicht verheiratet. Mein Partner ist alleine als Eigentümer der noch abzuzahlenden Wohnung eingetragen.
Er hat ein Nettoeinkommen von ca. 3600 €, der Kredit beträgt momentan 1600 € im Monat. Auch ein grosses Anlagenvolumen ist noch vorhanden. Wenn sie den Wert brauchen, melden sie sich.

Meine Fragen beziehen sich auf den Fall einer Trennung:
Mit welchem Unterhalt für die Kinder könnte ich rechnen? Die Düsseldorfer Tabelle verwirrt mich, vor alleim weil ich nicht einzuordnen weiss, wie das mit dem Kredit läuft. Es interessiert mich kein genauer Betrag, nur die Grössenordnung.
Müsste ich mit den Kindern aus der (seiner) Wohnung ausziehen oder müsste er sich eine kleine Wohnung suchen?

Das Kindergeld kommt bei oben genannten Beträgen auch noch dazu.

Vielen herzlichen Dank für Ihre Hilfe.


Antworten bitte nur vom Experten und der Fragestellerin/dem Fragesteller, keine Antworten Dritter! Danke.

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Familienrechts-Alias: 24.08.2011 08:10.

24.08.2011 08:10 Familienrechts-Alias ist offline E-Mail an Familienrechts-Alias senden Nimm Familienrechts-Alias in deine Freundesliste auf
Patrik Brendel Patrik Brendel ist männlich
Rabenexperte

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Dabei seit: 13.05.2011
Beiträge: 2
Kinder: 2 Kinder: 04/2007 + 12/2008

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Liebe Fragestellungen,

vielen Dank für deine Frage, die ich aufgrund der mir vorliegenden Informationen nicht abschließend beantworten kann. Der Sachverhalt ist zu komplex. Der Sachverhalt ist zudem weiter aufklärungsbedürftig und überschreitet deshalb den Rahmen einer anwaltlichen Erstberatung bei weitem.

Dennoch möchte dir hierzu folgendes in der gebotenen Kürze mitteilen:

Wie du selbst schreibst, verdient dein Partner monatlich Euro 3600,00 netto. Gleichzeitig zahlt er auf einen Kredit zur Finanzierung einer Eigentumswohnung monatlich Euro 1600,00 an die finanzierende Bank. Dies sind jährlich etwa Euro 19.000,00, also eine ganze Stange Geld, weshalb ich davon ausgehe, dass hier eine sehr hohe Tilgung geleistet wird. Üblich sind etwa 3 % Tilgung. Entweder war die Wohnung äußerst teuer oder aber der monatliche Tilgungsanteil ist sehr hoch.

Da die Finanzierung der Wohnung auf jeden Fall die wirtschaftlichen Verhältnisse eurer Partnerschaft und damit den Lebensunterhalt euerer Kinder geprägt hat (Das Geld / „Sondertilgungen“ stehen der Familienkasse nicht mehr zur Verfügung), muss man sich hier eventuell wohl der Billigkeit halber um eine gewisse Anrechnung unterhalten, die sich in Bezug auf den Unterhalt für die gemeinsamen Kinder unterhaltsreduzierend auswirkt.

Man kann sich allerdings auch auf den Standpunkt stellen und sagen, dein Partner wäre verpflichtet, die Bankfinanzierung auf das übliche Maß herabzusetzen und Kindesunterhalt abzüglich pauschaler 5 % berufsbedingte Aufwendungen aus einem Einkommen von Euro 3420,00 nach Düsseldorfer Tabelle unter Anrechnung des hälftigen Kindergeldes zu zahlen.
Die letzte Alternative wäre wirtschaftlich für die Kinder am wirtschaftlich sinnvollsten und für deinen Partner am schlechtesten.

Aufgrund der ungeklärten Finanzierungsbedingungen für die Wohnung und der hohen monatlichen Belastung gehe ich davon aus, dass dein Partner ein mietfreies Wohnen in der Wohnung nicht gestatten würde. Du müsstest eine reguläre (angemessene und ortsübliche) Miete bezahlen. Diese könnte im Innenverhältnis zwar mit Unterhalt verrechnet werden. Ob dies allerdings sinnvoll ist, vermag ich zu bezweifeln.

Bei meinen obigen Ausführungen handelt es sich nur um einige Denkanstöße.

Zur Klärung deiner offenen Fragen solltest du dich in weitergehende anwaltliche Beratung begeben,

Ich hoffe, dir dennoch weitergeholfen zu haben.

Mit freundlichen Grüßen

Patrik Brendel
Rechtsanwalt
12.09.2011 12:58 Patrik Brendel ist offline Nimm Patrik Brendel in deine Freundesliste auf
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