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RABENELTERN.ORG e.V. » Fundamente » Lernwelten » grundschrift oder schreibschrift? » Hallo Gast [Anmelden|Registrieren]
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Umfrage: geht das abendland unter?
quatsch mit soße! 37 43.02%
ja, irgendwie schon! 15 17.44%
neee, eher nicht. 13 15.12%
ja, auf jeden fall! 10 11.63%
muss klicken, aber hab das post nicht gelesen! 8 9.30%
ach, ich weiß nicht... 3 3.49%
Insgesamt: 86 Stimmen 100%
 
Zum Ende der Seite springen grundschrift oder schreibschrift?
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carlotta
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grundschrift oder schreibschrift? Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

in hamburg wird ab dem nächsten schuljahr den schulen freigestellt, ob sie eine schreibschrift (die schulausgangsschrift) einführen wollen, oder die grundschrift lehren.

die konservativen eltern (wir wollen lernen initiative, die auch die primarschule gekippt haben) sehen das abendland untergehen, weil hamburg einen bundesweiten standart aufgibt und die armen kinder ja gar keine vergleichbare handschrift mehr lernen - und die armen lehrer erst: wie sollen die in der mittelstufe korrigieren, wenn jeder schreibt, wie er will?

o.k. - ja, das war sarkastisch. zwinker

ich finde ja das argument ganz überzeugend, dass es den schülern ab klasse 5 ohnehin freigestellt ist, wie sie schreiben. es den aufwand also kaum lohnt, für kurze zeit viel energie aufzuwenden um eine schreibschrift zu lernen.

als lehrerin kann ich nur sagen: es schreibt ohnehin jeder, wie er will. meine einzige bedingung beim korrigieren ist lediglich: wenn ich raten muss, ist es falsch oder gibt keine punkte.
ich bin kein apotheker - ich kann keine hyroglyphen lesen.

zudem kann man individueller auf die grundschüler eingehen und muss nicht motorisch herausgeforderte mit einer schreibschrift belasten.

andererseits fand ich jetzt die schulausgangsschrift auch nicht so kompliziert. z.B. im vergleich zur lateinischen ausgangsschrift, die ich gelernt habe (in der ich auch schon seit der 5. klasse nicht mehr schreibe).

was meint ihr?
wie ist das bei euch geregelt?

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28.06.2011 17:22 carlotta ist offline Homepage von carlotta Nimm carlotta in deine Freundesliste auf
Piewie Piewie ist weiblich
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Ganz ehrlich, mir geht die Hamburger (Schul-)Elternschaft grässlich auf die Nerven. Alles muss zigtausendmal diskutiert, zerpflückt, bekrittelt und am besten sofort mit einer Bürgerinitiative gekippt werden. spinner

Vielleicht ist es naiv, aber ich hab tatsächlich ersteinmal Vertrauen in die Lehrer meines Sohnes. smile

Von daher - Schreibschrift, Grundschrift... weissnicht ...wird schon passen. zwinker



Das Abendland geht natürlich trotzdem unter. Mit Getöse und Rabömm.

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28.06.2011 17:38 Piewie ist offline E-Mail an Piewie senden Nimm Piewie in deine Freundesliste auf
carlotta
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Themenstarter Thema begonnen von carlotta
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was mich extrem annervt ist, dass diese elite-eltern absolut überhaupt keine ahnung haben.
aber mit ihren total bescheuerten thesen verunsicherte eltern mobilisieren.

man kann sicher gegen die abschaffung der schreibschrift argumentieren.

aber doch bitte nicht mit DEN argumenten! Hammer stupid

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28.06.2011 17:41 carlotta ist offline Homepage von carlotta Nimm carlotta in deine Freundesliste auf
Lola Lola ist weiblich
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In NRW ist es schon so, dass die Schreibschrift nur vorgestellt und es den Kindern überlassen wird, was ihnen eher liegt.

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Zuerst habe ich gedacht, es müsste wundervoll sein, wenn wir alle gut wären.
Irmgard Keun
28.06.2011 17:46 Lola ist offline E-Mail an Lola senden Nimm Lola in deine Freundesliste auf
SaJuMa SaJuMa ist weiblich
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RE: grundschrift oder schreibschrift? Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Während meiner Ausbildung wurden die Lehrpläne in NRW dahingehend geändert, dass eine verbundene Schrift gelernt werden kann und nicht mehr muss. Darauf titelte die BLÖD: "Deutsche Kinder lernen nicht mehr schreiben!" (Oder so ähnlich.) Das hat tatsächlich das Bildungsministerium dazu bewogen, eine E-Mail an alle Grundschulen zu schicken, dass selbstverständlich weiterhin eine Schreibschrift gelernt werden muss. Meine Seminarleiterin, die gegen die Schreibschrift für alle Kinder war, meinte, an ihrer Schule habe man diese Mail versehentlich übersehen zwinker Und uns hat sie empfohlen, auch ncihts davon zu wissen, wenn wir es mit Kinder zu tun haben, die sich mit der verbundenen Schrift schwer tun. Inzwischen steht es glaube ich wieder im Lehrplan als "soll" drin. Ich weigere mich aber trotzdem, ein Kind, welches sich schon mit der Druckschrift Probleme hat, damit zu quälen!!!

Ich gehöre zu der Generation, wo es ab spätestens der 7. Klasse wieder in war zu drucken, trotzdem habe ich jetzt eine verbundene Handschrift, welche sich aber immer mehr der vereinfachten Ausgangsschrift anpasst, je länger ich in der Schule bin augenroll

Lieben Gruß

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Sabine mit Symbol weiblich (12.00) und Symbol männlich (01.06) und Symbol weiblich (18.10.10)

Ich bin katholisch -und das ist auch gut so! zwinker
28.06.2011 17:47 SaJuMa ist offline E-Mail an SaJuMa senden Nimm SaJuMa in deine Freundesliste auf
Trin
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Hallo,

Blödsinn.

Es gibt doch jetzt schon nicht DIE Schulschrift. In einer Klasse hatte unsere Lehrerin 4 verschiedene Schriften - die hier übliche Schulausgangsschrift, die vereinfachte Ausgangsschrift (für die wir uns entschieden hatten, um meinen Großen aus einer Schreibblockade rauszuholen, noch eine dritte Schulschreibschrift eines zugezogenen Kindes und Druckschrift (jahrgangsübergreifende Klasse).

Und oh Wunder, sie war tatsächlich in der Lage, sie alle lesen zu können.

Und da unsere (Montessori) Kinder hier generell ihre eigenen Wege zu einer verschliffenen Schrift finden (Angeboten als Schreibschriftlehrrgang wird vorrangig die hier übliche Schulausgangsschrift, einfach weil die nach wie vor an den anderen Schulen unterrichtet wird, aber Pflicht ist er nicht), schreiben sie auch sehr individuell.

Und trotzdem kamen da nie Beschwerden, weder von der weiterführenden Montessorischule noch von denen, die auf eine Regelschule wechselten. Also scheinen auch Lehrer an weiterführenden Schulen verschiedene Schriften lesen zu können zwinker
Und es scheint seltsamerweise auch Kinder zu geben, die intensiv die klassische Schulausgangsschrift gelernt haben und die "trotzdem" nur schwer leserlich schreiben können (dazu gehöre ich) .

Ich finde die Argumente auch sehr... ähm... seltsam. Wenn es danach geht, müßten wir wohl noch mit Federkiel und in Sütterlinschrift schreiben (Was ich rein optisch durchaus sehr schön, aber wenig dem Alltag angepasst finde).

Ganz ehrlich, ich bin sogar dafür, daß die Kinder in der Schule heuztzutage die Grundlagen des Schreibens auf einer Tastatur lernen sollten (nicht statt, aber sehr wohl neben oder nach der Handschrift), einfach weil das im ganz realen Leben vermutlich DIE Art zu schreiben sein wird, mit der sich diese Kinder später hauptsächlich abgeben werden. Dann besser sinnvoll gelernt und dann individuell ausgeprägt statt irgendwie zusammengestümpert und dann mühsam umgelernt.

Viele Grüße, Trin

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Sommerpause

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Trin: 28.06.2011 17:57.

28.06.2011 17:55 Trin ist offline E-Mail an Trin senden Nimm Trin in deine Freundesliste auf
carlotta
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da sagst du was, trin.
verbindliche "schreibmaschinenkurse" - oder wie auch immer das offiziell heißt - wären mit sicherheit für jeden schüler von vorteil!

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28.06.2011 18:01 carlotta ist offline Homepage von carlotta Nimm carlotta in deine Freundesliste auf
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Also mal ganz grundsätzlich - und völlig ohne Ahnung, von welchen Schriften Ihr redet: Mein Kunstlehrer hat mich sehr lange Techniken üben lassen (ich fands sowas von daumenrunter ) Begründung: Erst, wenn ich die Technik wirklich beherrsche, kann ich frei zeichnen/malen.

Im späteren Leben habe ich mehrere Jahre mit einem Fotografen gearbeitet, der geniale Bilder machte - und seine Technik sowas von beherrschte. Auch seine Aussage: Erst kommt das Beherrschen der Technik, dann das freie Gestalten.

Langer Rede kurzer Sinn: Auf dieser Basis - deren Sinn ich mittlerweile schon eingesehen habe - wäre es mir völlig egal, welche Schrift meine Tochter lernt: Solange sie auch lernt, ihr Handwerkszeug zu handhaben (Stift, Füller) und - irgendwann - die Schrift der Blattgröße anzupassen - so einigermaßen wenigstens.

Weswegen ich jetzt z.B. nicht dafür wäre, auf das Schreiben mit der Hand ganz zu verzichten. Ich glaube auch nicht, dass schreiben lernen eine unzumutbare motorische Belastung ist - wenn das Kind DANN schreiben lernen darf, wenn es so weit ist und nicht, wenn es den Stift noch nicht mal halten kann. Da hielte ich jetzt für einen weit wichtigeren Reformpunkt als das Streiten darüber, WELCHE Schrift das Kind lernen soll.

Wie weiter oben schon jemand gesagt hat: Schrift ist - irgendwann - was sehr persönliches. Und Ausdruck eines Menschen. Insofern sind Vorschriften nur solange von Nutzen, wie sie sicher stellen, dass jeder das lesen kann, was geschrieben wird. Was darüber hinaus geht: "Wurscht egal" zwinker

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28.06.2011 18:19 -Sabine- ist offline E-Mail an -Sabine- senden Homepage von -Sabine- Nimm -Sabine- in deine Freundesliste auf
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Zitat:
Original von -Sabine-
Ich glaube auch nicht, dass schreiben lernen eine unzumutbare motorische Belastung ist - wenn das Kind DANN schreiben lernen darf, wenn es so weit ist und nicht, wenn es den Stift noch nicht mal halten kann. Da hielte ich jetzt für einen weit wichtigeren Reformpunkt als das Streiten darüber, WELCHE Schrift das Kind lernen soll.


es geht eigentlich nicht um das schreiben mit der hand an sich, sondern um das erlernen einer schreibschrift. zusätzlich zur druckschrift.

wobei die vorgestellte grundschrift im prinzip druckschrift mit kleinen häkchen an den "endpunkten" sind, die ein verbinden der buchstaben ermöglichen.

während bei den - unterschiedlich schwierigen - schreibschriften die buchstaben verbunden werden *müssen*.

das ist für manche kinder wohl durchaus eine große herausforderung.

da wäre meine prämisse: ein kind sollte so schreiben können, dass man es lesen kann.
ob dazu druckt oder schreibschrift schreibt, wäre mir als lehrerin nicht wichtig (und ab klasse 5 ist es ohnehin freigestellt).

EDIT: schriften im überblick:



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28.06.2011 18:28 carlotta ist offline Homepage von carlotta Nimm carlotta in deine Freundesliste auf
homunkulus
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klar geht das abendland unter. das nennt man ja nicht umsonst so.

ich glaube mein sohn scheibt lateinische schreibschrift in der schule, muss ich mal genauer hinsehen (nach den ferien grinsen )

wie schreiben denn die eltern die sich so beklagen? grinsen
28.06.2011 18:43 homunkulus ist offline E-Mail an homunkulus senden Nimm homunkulus in deine Freundesliste auf Füge homunkulus in deine Kontaktliste ein
AnneK AnneK ist weiblich
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Ich finde immer noch die Lösung:
1. Schuljahr Druckschrift
2. Schuljahr Lateinische Ausgangsschrift
ab 3. Schuljahr Anbahnung der eigenen Handschrift
am besten. Die anderen verbundenen Schriften finde ich häßlich, die führen nur zu starkem Schmieren und Unleserlichkeit.

Edit: Besonders das häufige neu Ansetzen in einem Wort nervt mich bei der Grundschrift und führt dazu, dass Worte an falschen Stellen getrennt werden.

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LG
AnneK

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28.06.2011 18:48 AnneK ist offline E-Mail an AnneK senden Nimm AnneK in deine Freundesliste auf
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Ich stell grad fest: Ich darf NIE nach Hamburg ziehen - ich kann nicht schreiben grinsen

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28.06.2011 18:53 -Sabine- ist offline E-Mail an -Sabine- senden Homepage von -Sabine- Nimm -Sabine- in deine Freundesliste auf
Sarabande
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Meine Kinder haben beide in der Schule eine Schreibschrift gelernt. Mein Sohn die vereinfachte Ausgangsschrift (die in Deinem Beispiel nicht ganz richtig dargestellt ist - es müßte am Wortende immer noch der Haken nach oben gehen). Diese Schrift hat meinen Sohn total verwirrt, weil die Schwünge am Ende des Buchstabens immer nach oben gehen und er den Buchstaben vor lauter Schwüngen nicht mehr identifizieren konnte.
Meine Tochter lernt die Schulausgangsschrift.
Wir wohnen in NRW, und die Kinder müssen die Schrift nicht benutzen. Meine Tochter schreibt nach wie vor Druckschrift - und sie schreibt scheußlich verlegen . Unleserlich, mit Kringeln und Strichen, man muß viele Buchstaben raten und sieht nie, wo das eine Wort anfängt und das andere aufhört. (Sie ist übrigens eine sehr gute Schülerin, das hat also nichts damit zu tun).
Mein Sohn schreibt nach anfänglichen Schwierigkeiten die Schreibschrift, undich muß sagen, es ist wesentlich lesbarer, und er kann zügig schreiben.
Aufgrund meiner Erfahrungen bin ich absolut dafür, daß die Schreibschrift erhalten bleibt.

(Und die alte Rechtschreibung, wie man sieht... angst )

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28.06.2011 19:03 Sarabande ist offline E-Mail an Sarabande senden Homepage von Sarabande Nimm Sarabande in deine Freundesliste auf
dobe dobe ist weiblich
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mir wäre es deutlich lieber, die kinder schreibenzu lassen wie sie es am besten leserlich können, als sie schreiben zu lassen wie sie es hören und dies dann wieder abzutrainieren...also welche schrift egal, hauptsache lesbar und rechtschriftlich RICHTIG...

lg doris

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doris 1961, mann 1960, kind 1 1992, kind 2 1995, kind 3 2002, + hund katze pferd pony, schildkröten fische
28.06.2011 19:06 dobe ist offline E-Mail an dobe senden Nimm dobe in deine Freundesliste auf
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meine Kinder haben beide SAS in der Schule gelernt, und ich kann nicht erkennen dass sie für das weitere Schreiben besser oder schlechter war als die LAS die ich gelernt habe. Und wenn ich mir die Grundschrift anschaue, ich persönliche finde sie hässlich aber ich kann mir vorstellen, dass sie vielen Kindern liegt. Letzlich fände ich es schön, wenn an allen Grundschulen verschiedene Schreib- Druck oder von mir aus Grundschriften gelehrt werden würden und wenn die Kinder in ihrem Tempo das jeweilige Alphabet schreiben lernen würden.
28.06.2011 19:07 karamell ist offline Nimm karamell in deine Freundesliste auf
Trin
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Hallo,

Meine Oma fand es hässlich, daß ihre Töchter kein Sütterlin mehr gelernt haben. Meine Eltern fanden es nicht wirklich schön, daß wir Schulausgangsschrift gelernt haben.
Ich glaube, es ist eine Frage der Gewöhnung. weissnicht

Ich verstehe ehrlich gesagt nicht, warum Kinder 3 verschiedenen Schriften lernen sollten (drucken, Schreibschrift und irgendwann "dürfen" sie schreiben wie sie wollen.

Ich fände es tatsächlich sinnvoller, ihnen eine Schrift anzubieten, die a der, die sie täglich vorrangig umgibt und das ist nun mal Druckschrift) ähnelt und b leicht aus der Feder geht.

Wenn ein Kind dann von sich aus noch eine Schrift lernen will, die es schön findet, oder die gelernte individuell weiterentwickeln will, dann sollte es das ebenfalls dürfen und die Möglichkeiten gezeigt bekommen (ich habe tatsächlich eine Zeit lang private Notizen in Sütterlin geschrieben) - aber eben nicht müssen.

Meine Kinder finden das häufige Ansetzen so gar nicht lästig, im Gegenteil eher ENTlastend und sie machen auch nicht mehr Teilungsfehler als andere. Sie fanden eher dieses elende hin und her gerade bei a, d, c, g... lästig und weil sie nie den einmal gezogenen Strich beim Rückwärtsgang trafen, wurde der Buchstabe schnell unschön bis unleserlich.

Sie schreiben (bis auf den Kleinen, aber ich bin sicher, da kommt es noch) obwohl sie feinmotorisch nicht gerade Überflieger sind, alle recht gerne und auch viel. Ich bezweifle, daß das so wäre, wenn sie sich 3, 4 Jahre lang mit einer Schrift hätten abplagen müssen, die ihnen schwer fällt und das auch noch auf Wertung.

Der Große ist sogar in eine Schreibblockade gerutscht, weil die Mädels seines jahrgangs rundrum Schreibschrift schrieben, ihm die hier übliche aber einfach zu schwer fiel (für einen Linkshänder ist sie noch unsinniger). Also haben wir entschieden, ihm die vereinfachte Ausgangsschrift anzubieten bzw. ihm vieles frei zu stellen. Durch das Absetzen kam er viel besser zurecht.

Inzwischen schreiben die beiden Großen schon lange keine Schreibschrift mehr sondern eine individuelle nicht verschliffene Schrift und ich tippe mal drauf, daß die andere Tochter das auch bald tun wird. Es geht ihnen einfach schneller von der Hand und ermüdet sie nicht so.

Anderen "flutscht" eine viel verbundene Schreibschrift besser aus der Feder, ich fände es genau so unsinnig, wenn die nun auch unbedingt abgesetzt schreiben müssten.

@Sabine von Maschinenschrift STATT Handschrift hat doch keiner etwas gesagt. Aber als Ergänzung fände ich es den heutigen Alltagsrealitäten absolut angemessen.
Also statt 2 oder gar 3 handschriften leiber eine Handschrift, die individuell ausgebaut, entwickelt und gestaltet werden kann und dazu Tastaturschrift.

Meine Kinder schreiben z.B. Vorträge, Buchvorstellungen, Ausarbeitungen gerne am PC, Mail schreiben geht per Handschrift auch nicht so gut (Briefe schreiben sie übrigens trotzdem)... Leider tun sie sich da schwer, weil sie es nie wirklich gelernt haben.

Im späteren Alltagsleben wird das Schreiben am PC und seinen Nachfolger ob wir wollen oder nicht ein Teil der Realität sein und ich fände es tatsächlich Aufgabe der Schule, sie - neben vielen anderen Dingen - auch gezielt darauf vorzubereiten.

Viele Grüße, Trin

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Sommerpause
28.06.2011 19:37 Trin ist offline E-Mail an Trin senden Nimm Trin in deine Freundesliste auf
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Zitat:
Original von Trin
@Sabine von Maschinenschrift STATT Handschrift hat doch keiner etwas gesagt. Aber als Ergänzung fände ich es den heutigen Alltagsrealitäten absolut angemessen.
Also statt 2 oder gar 3 handschriften lieber eine Handschrift, die individuell ausgebaut, entwickelt und gestaltet werden kann und dazu Tastaturschrift.


Dann hab ich das falsch verstanden. Ich hatte irgendwie motorische Schwäche => nicht schreiben => tippen im Kopf.

Wobei ich grad nicht weiß, ob ich tippen sinnvoll finde. Den Umgang mit dem PC lernen sie ja - aber obs das 10-Finger-System sein muss.........? Ich schreibe sehr schnell auch lange Texte mit einem Eigensystem - ich habs nie richtig gelernt.

Oder was meinst Du jetzt mit Tastaturschrift? Denn die Buchstaben sind ja dieselben wie in den Büchern.

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28.06.2011 19:50 -Sabine- ist offline E-Mail an -Sabine- senden Homepage von -Sabine- Nimm -Sabine- in deine Freundesliste auf
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Zitat:
Original von dobe
mir wäre es deutlich lieber, die kinder schreibenzu lassen wie sie es am besten leserlich können, als sie schreiben zu lassen wie sie es hören und dies dann wieder abzutrainieren...also welche schrift egal, hauptsache lesbar und rechtschriftlich RICHTIG...


hier vermischt du aber jetzt unterschiedliche dinge:

das eine ist schreibschrift oder druckschrift (oder grundschrift).

das andere ist die methode, mit der lesen/schreiben gelernt wird.

mein sohn hat dieses jahr mit lesen-durch-schreiben gelernt und seit den halbjahreszeugnissen wird rechtschreibung trainiert.

wenn man damit rechtzeitig anfängt, dann muss nichts "abtrainiert" werden, weil "schreib wie du es hörst" nur solange gilt, bis es "klick" gemacht hat, und die kinder lesen können.

von dem moment an, wird auch richtige schreibweise geachtet. also - hier zumindest.
mein sohn schreibt nur noch unbekannte worte, wie er spricht. und da fragt er meistens, ob er es richtig geschrieben hat.

Zitat:
Original von -Sabine-
Ich stell grad fest: Ich darf NIE nach Hamburg ziehen - ich kann nicht schreiben grinsen


wie meinst du das? konfus

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28.06.2011 20:33 carlotta ist offline Homepage von carlotta Nimm carlotta in deine Freundesliste auf
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Hallo

@Sabine

Mein erstes Post:

Zitat:
Ganz ehrlich, ich bin sogar dafür, daß die Kinder in der Schule heuztzutage die Grundlagen des Schreibens auf einer Tastatur lernen sollten (nicht statt, aber sehr wohl neben oder nach der Handschrift), einfach weil das im ganz realen Leben vermutlich DIE Art zu schreiben sein wird, mit der sich diese Kinder später hauptsächlich abgeben werden. Dann besser sinnvoll gelernt und dann individuell ausgeprägt statt irgendwie zusammengestümpert und dann mühsam umgelernt.


(Hervorhebung jetzt von mir getroffen)

Zitat:
Wobei ich grad nicht weiß, ob ich tippen sinnvoll finde. Den Umgang mit dem PC lernen sie ja - aber obs das 10-Finger-System sein muss.........? Ich schreibe sehr schnell auch lange Texte mit einem Eigensystem - ich habs nie richtig gelernt.


Du schreibst doch weiter vorne selber, daß du eine gute Technik für die Basis hältst.

Ich schreibe auch recht schnell mit 5 Fingern (3 links, 2 rechts), aber sehr flüchtig und vor allem auch mit vielen Vertippern. Meist bemerke ich das und kann es berichtigen, aber es kostet Zeit. Und die Hände ermüden durch eine falsche haltung schnell. Wenn ich einen Schreib-Job hätte, wäre das mehr als nur lästig.
Der Versuch, mir eine bessere Technik anzutrainieren war demotivierend und war wenig erfolgreich, offenbar ist die selbst erstümperte leider schon sehr verfestigt.

Doch ich fände es gut, wenn sie schon in der Grundschule da eine Grundlage bekämen. Das muß ja nicht zur Tipp-Weltmeisterschaft reichen und wem 10 Finger tippen nicht liegt, kann es anders machen. Aber die Basics, doch das fände ich gut.
Aber ich habe keine Lust auf Endlosdiskussion darüber, man kann einfach verschiedener Meinung sein.

Viele Grüße, Trin

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Sommerpause
28.06.2011 20:47 Trin ist offline E-Mail an Trin senden Nimm Trin in deine Freundesliste auf
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ne charlotta ich vermische da nichts, habe mich wohl nur unklar ausgedrückt...will also sagen<.

welche schrift wäre mir egal hauptsache leserlich
und noch wichtiger wäre mir, dass die rechtschreibung passt, sprich kinder und jugendlich richtig schreiben...

ich halte die methode, wie sie hier ebenfalls angewendet wird für mist und wäre für gleich verbessern,meine meinung basiert allerdings nur auf meinen persönlichen erfahrungen und vor dem hintergrund, dass es hier ab mitte der zweiten klasse benotete dikate und zeugnisse mit noten gibt und der notendruchschnitt mitte der vierten klasse noch weitesgehend binden ist für die schulform..das hat aber in der tat mit der frage nach welcher schrift nichts zu tun...

lg doris

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doris 1961, mann 1960, kind 1 1992, kind 2 1995, kind 3 2002, + hund katze pferd pony, schildkröten fische
28.06.2011 21:30 dobe ist offline E-Mail an dobe senden Nimm dobe in deine Freundesliste auf
Trin
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Hallo,

Zitat:
Original von dobeich halte die methode, wie sie hier ebenfalls angewendet wird für mist und wäre für gleich verbessern,meine meinung basiert allerdings nur auf meinen persönlichen erfahrungen und vor dem hintergrund, dass es hier ab mitte der zweiten klasse benotete dikate und zeugnisse mit noten gibt und der notendruchschnitt mitte der vierten klasse noch weitesgehend binden ist für die schulform..das hat aber in der tat mit der frage nach welcher schrift nichts zu tun...


Ich finde die Methode, wenn sie richtig umgesetzt wird, prima. Allerdings muß man wissen, daß es eigentlich 4 bis 6 Jahre (!) Entwicklung sind. Viele Kinder haben mit 10-12 noch mal eine Phase, in der sie sehr offen für Rechtschreibung sind und lernen dann ganz locker und leicht vieles. Bei meinen beiden Großen kann ich es bestätigen, bei der dritten zeichnet es sich auch so ab.

Und es gibt viele Wege zum lesen und schreiben, nicht nur einen, meine Kndier haben z.B. gelesen bevor sie geschrieben haben, haben das Schreiben aber auch "frei" angefangen und lange Geschichten geschrieben, lange bevor sie eine Idee hatten, was "Rechtschreibung" ist. Und parallel dazu nach und nach die richtige Schreibweise gelernt, wenn sie danach fragten bzw. durch wöchentlich soganannte Lernbox-Worte. Aber eben nicht in einem Jahr, auch nicht in Zweien.

Der Fehler liegt als meiner Meinung nach nicht in der Lesen-durch-Schreiben Methode sondern darin, daß sie a) pauschal für alle Kinder angewendet wird, b) nur bruchstückhaft umgesetzt wird und c) den Kindern nicht die Zeit gelassen wird, die sie brauchen.

Viele Grüße, Trin

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Sommerpause
28.06.2011 21:49 Trin ist offline E-Mail an Trin senden Nimm Trin in deine Freundesliste auf
carlotta
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Themenstarter Thema begonnen von carlotta
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Zitat:
Original von dobe
ne charlotta ich vermische da nichts, habe mich wohl nur unklar ausgedrückt...will also sagen<.


bitte ohne H. zwinker wie carl-otto - nur mit a und ohne bindestricht. zwinker

Zitat:
Original von dobe
welche schrift wäre mir egal hauptsache leserlich
und noch wichtiger wäre mir, dass die rechtschreibung passt, sprich kinder und jugendlich richtig schreiben...


das sehe ich zwar genauso, aber...

Zitat:
Original von dobe
..das hat aber in der tat mit der frage nach welcher schrift nichts zu tun...


zwinker

ob kinder mit grundschrift richtig schreiben oder mit schulausgangsschrift, ist vermutlich egal.

wobei: ganz voneinander losgekoppelt ist es vielleicht doch nicht.

ich kann mir nämlich gut vorstellen, dass es eine überforderung sein kann, gleichzeitig auf eine neu-zu-erlernende schreibschrift zu achten UND auf rechtschreibung.

sicher gibt es schüler, denen das leicht fällt.

die varianten "schön-aber-falsch" und "hässlich-dafür-richtig" sind aber wohl verbreiteter.

ich selbst habe mit einem klassischen fibellehrgang lesen gelernt (fu und fula), habe ab der zweiten klasse diktate geschrieben - und rechtschreibung erst gelernt, las mir gesagt wurde, das könne bis zu einer note anzug im abitur geben!

also, ich glaube nicht daran, dass es den "sicheren" lese-lehrgang gibt, der dann sicherstellt, dass alle schüler schnell rechtschreibung lernen.

und lesen-durch-schreiben hat den unschlagbaren vorteil der einfachen binnendifferenzierung.

ich habe mich ein jahr lang zu tode gelangweilt mit "fu ruft uta", "wo ist loras hut" und "fula ruft: oh!"

für andere kinder ist es genau das richtige. weissnicht

Zitat:
Original von Trin
Der Fehler liegt als meiner Meinung nach nicht in der Lesen-durch-Schreiben Methode sondern darin, daß sie a) pauschal für alle Kinder angewendet wird, b) nur bruchstückhaft umgesetzt wird und c) den Kindern nicht die Zeit gelassen wird, die sie brauchen.


das sehe ich genauso.

wobei ein nicht zu unterschätzendes problem dabei meiner beobachtung nach die eltern sind, die sich auf diese methode nicht einlassen können oder wollen.
und die dann ergebnisse einfordern, weil sie sorge haben, das kind würde NIE richtig schreiben/lesen lernen.

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28.06.2011 22:07 carlotta ist offline Homepage von carlotta Nimm carlotta in deine Freundesliste auf
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Die Umfrage ist ja mal äußerst neutral formuliert ...

Aber egal. Sohnemann hat glücklichst die Schulausgangsschrift - siehe hier:

Zitat:
Original von carlotta


per Schreibschriftlehrgang im eigenen Tempo gelernt und schreibt auch schön und flüssig damit. Soweit ich das von den Arbeiten der Kinder (Poster usw.) sehen kann, haben auch die anderen Kinder keine großen Schwierigkeiten damit. Die Schriften unterscheiden sich auch noch ausreichend in ihrem Stil, sind also nicht uniform.
Das Abendland geht nicht unter, aber ich sehe auch keinen Grund hier das Lernen der Schreibschrift abzuschaffen.

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Liebe Grüße von Miamaria
28.06.2011 22:22 Miamaria ist offline E-Mail an Miamaria senden Nimm Miamaria in deine Freundesliste auf
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Hallo,

Zitat:
[quote]Original von carlottawobei: ganz voneinander losgekoppelt ist es vielleicht doch nicht.ich kann mir nämlich gut vorstellen, dass es eine überforderung sein kann, gleichzeitig auf eine neu-zu-erlernende schreibschrift zu achten UND auf rechtschreibung.sicher gibt es schüler, denen das leicht fällt.die varianten "schön-aber-falsch" und "hässlich-dafür-richtig" sind aber wohl verbreiteter.


Das kann ich bestätigen.

Mein Großer ist Linkshänder und hat(te) feinmotorische Proibleme. Er machte sehr viele Rechtschreibfehler, so viele, daß eine Rechtschreibschwäche vermutet wurde. Und das obwohl er alles richtig buchstabieren konnte. Nur aufschreiben nicht.

Die Ergotherapeutin vermutete aber eher, daß ihm der Schreibvorgang so viel Kapazität gekostet hat, daß einfach nix mehr für Rechtschreibung frei war. Eine Psychologin, die ihn wg. Verdacht auf Teilleistungsschwäche testete, kam unabhängig davon zu der gleichen Vermutung.

Da unsere Kinder zum Glück auf eine Schule gehen, in der sie Zeit haben, sich zu entwickeln und individuelle Wege zu gehen, hatte er ausreichend "Reifezeit" und schreibt inzwischen nicht toll, aber leserlich (eine unverbundene Schrift) und rechtschreiblich altersgerecht.

Ich möchte mir seine Entwicklung lieber nicht vorstellen, wenn er sich 4 Jahre lang mit Schulausgangsschrift und allen möglichen Rechtschreibanforderungen hätte plagen müssen... Er hat nie den Mut zum Schreiben verloren, das finde ich besonders wichtig (oft wechseln Kinder als Quereinsteiger, zu unserer Schule, die sich anfangs nicht trauen eigene Texte oder überhaupt etwas zu schreiben, weil sie 1, 3, 5... Schuljahre lang gesagt bekommen haben, die könnten es nicht... zumindest nicht "gut genug").

Viele Grüße, Trin

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Sommerpause
28.06.2011 22:31 Trin ist offline E-Mail an Trin senden Nimm Trin in deine Freundesliste auf
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Guten Morgen,

ich habe keine Ahnung, nach welcher Methode ich lesen und schreiben gelernt habe. Das einzige, was ich noch im Kopf habe, sind ganze Wörter, die an der Tafel standen und der Lesekasten.

Aber ich bin schon immer sehr sprachlastig von meinen Begabungen her und konnte in der ersten Klasse Weihnachten flüssig lesen und habe ab da auch Bücher "verschlungen" - und bedingt dadurch nie Probleme mit der Rechtschreibung gehabt.

Meine Handschrift war allerdings immer verbesserungswürdig und die ersten Jahre taucht eine entsprechende Bemerkung mit schöner Regelmäßigkeit in den Zeugnissen auf zwinker

@Carlotta

Das meinte ich mit der Bemerkung weiter oben: Ich hab nie richtig Schreibschrift geschrieben und tus bis heute nicht. Ein Graus für die Hamburger Eltern grinsen Wobei: Gebildet bin ich trotzdem - na sowas zunge

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Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von -Sabine-: 29.06.2011 07:20.

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neonbeige
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Ich selber war in der 5. Klasse total froh die VA los zu sein. Alles außerschulische hab ih eh immer in Druckschrift geschrieben, Schreibschrift hat bei mir immer länger gedauert und war mir somit lästig. Vorgestern hab ich einen Fragebogen ausgewertet der Schüler die nun auf die weiterführenden Schulen kommen, ein Schüler (mit gymnasialempfehlung übrigens) hat in VA offensichtlich das ß nicht schreiben können, also er wusste wohl nicht richtig wie es geht oder was weiß ich... Keine Ahnung wie er das in deutsch sonst so gehandhabt hat, die Fragebögen waren übrigens auch sonst kaum in einer Schreibschrift, wenn es den Schülern freigestellt wird schreibt kaum einer Schreibschrift. Also von mir aus schon immer vorstellen (damit man sie lesen kann notfalls) und wer mag darf so schreiben, aber Pflicht? Ne fand ich immer schon doof!
29.06.2011 09:25 neonbeige ist offline E-Mail an neonbeige senden Nimm neonbeige in deine Freundesliste auf
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Zitat:
Original von dobe


welche schrift wäre mir egal hauptsache leserlich
und noch wichtiger wäre mir, dass die rechtschreibung passt, sprich kinder und jugendlich richtig schreiben...

ich halte die methode, wie sie hier ebenfalls angewendet wird für mist und wäre für gleich verbessern,meine meinung basiert allerdings nur auf meinen persönlichen erfahrungen und vor dem hintergrund, dass es hier ab mitte der zweiten klasse benotete dikate und zeugnisse mit noten gibt und der notendruchschnitt mitte der vierten klasse noch weitesgehend binden ist für die schulform..das hat aber in der tat mit der frage nach welcher schrift nichts zu tun...

lg doris


Ich stimme dir darin zu, dass die ganze Energie die darauf verwendet wird, über die richtige Schriftart zu streiten, lieber in die Erarbeitung und Umsetzung eines vernünftigen Rechtschreibkonzeptes gesteckt werden sollte.
Aber wie die meisten hier halte ich die Grundidee des Spracherfahrungsansatzes (z.B. Lesen durch Schreiben) für gut und richtig. Es müsste nur entsprechend weitergeführt werden und Diktate und Rechtschreibnoten sind da völlig kontraproduktiv!!! Dennoch glaube ich nicht, dass es den Kindern hilft, wenn man von Anfang an "verbessert", wie du vorschlägst. D.h. kommt drauf an, wie du das meinst. Die Kinder darin bestätigen, dass sie alles toll gehört haben und ihnen zum Vergleich dazu schreiben, wie die Erwachsenen das schreiben würden, ist was anderes, als alles sofort zu korrigieren und nur rechtschriftlich korrekte Kindertexte zu akzeptieren.

@neonbeige: Hast du in deinem ersten Schuljahr auch so viele Kinder, die sich schon mit der Druckschrift so furchtbar schwer tun? Und wenn ja, wie gehst du damit um?
Ich war ja die letzten Jahre in einer 1/2 und hatte das Gefühl, dass es jedes Jahr mehr Kinder werden, die enorme feinmotorische Schwierigkeiten haben. Da gab es dann einige Kinder, meist Jungs, die ganz tolle Ideen im Kopf hatten, Rechtschreibregeln, die ich mit den Zweitklässlern erarbeitet habe, schon als Erstklässler im Vorbeigehen verstanden haben, aber nichts davon zu Papier bringen konnten. Tippen am PC war da nur bedingt eine Lösung, weil wir nur einen pro Klasse hatten. Und ich kenne auch keinen guten Ansatz, Kindern das 10-Fingersystem beizubringen, so dass das Schreiben am PC auch ewig gedauert hat, wenngleich die Kinder viel motivierter waren. (Ich vermute, dass diese ganze Problematik auch mit der Herabsetzung des Einschulungsalters bzw. einer zu frühen Einschulung zu tun hat, aber der entsprechende Thread dazu ist mir zu "heiß" zwinker )

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29.06.2011 10:29 SaJuMa ist offline E-Mail an SaJuMa senden Nimm SaJuMa in deine Freundesliste auf
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@carlotta (entschuldigung) und Trin
habe jetzt mal eine verständnisfrage, widersprecht Ihr mir nun oder was?
oder drücke ich mich nur so unverständlich aus?
Meiner Meinung nach habe ich nahezu genau das geschrieben, was Ihr auch schreibt...aber das kann ja auch falsch rüber kommen.

lg doris

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29.06.2011 10:29 dobe ist offline E-Mail an dobe senden Nimm dobe in deine Freundesliste auf
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Zitat:
Original von dobe
@carlotta (entschuldigung) und Trin
habe jetzt mal eine verständnisfrage, widersprecht Ihr mir nun oder was?
oder drücke ich mich nur so unverständlich aus?
Meiner Meinung nach habe ich nahezu genau das geschrieben, was Ihr auch schreibt...aber das kann ja auch falsch rüber kommen.

lg doris


Ich hatte dich so verstanden, daß die die Schriftart egal ist, also ob Schreibschrift, Druckschrift oder die "Neue". Ich denke, da sind wir uns einigermaßen einig, wirklich egal ist es mir allerdings nicht, ich finde es OK, wenn andere Schriften angeboten werden, aber eben nicht als verbindlich.

Den zweiten Teil habe ich aber so verstanden, daß es dir aber wichtig wäre, statt dem "freien Schreiben" lieber von Anfang an mehr Zeit in Rechtschreibtraining zu investieren (z.B. die Zeit, die durch das weglassen der Schreibschrift frei wird) und von Anfang an darauf zu dringen, daß sie rechtschreiblich RICHTIG schreiben. Aus Sorge, sie könnten sich beim freien Schreiben Fehler antrainieren.

Zumindest verstehe ich dich hier so:

Zitat:
mir wäre es deutlich lieber, die kinder schreibenzu lassen wie sie es am besten leserlich können, als sie schreiben zu lassen wie sie es hören und dies dann wieder abzutrainieren... also welche schrift egal, hauptsache lesbar und rechtschriftlich RICHTIG...


Und auch bei deiner Aussage,m daß d die Methode "Mist" findest.

Und ja, da widerspreche ich, denn der Fehler liegt meiner Meinung nach eben nicht im Ansatz des freien Schreibens, den finde ich toll. Sondern daß von den Kindern an vielen Schulen dann zu FRÜH "richtiges" Schreiben gefordert und sogar bewertet wird.
SO funktinoiert es tatsächlich nicht und ist den Kindern gegenüber unfair.

Mein Weg wäre aber nicht, nun wieder von Anfang an auf Rechtschreibung zu trainieren sondern der, das Konzept RICHTIG umzusetzen. Also MEHR Zeit fürs freie Schreiben zu lassen und die Texte NICHT zu bewerten. (Nebenbei kann man trotzdem Rechtschreibung einführen)

SaJuMa
"Unsere" Lehrerin war auf einer Weiterbildung, auf der das Thema war. Und dort wurde wohl ganz klar gesagt, daß die wenigsten Kinder scon im Grundschulalter in der Lage sind, Rechtschreibregeln wirklich anzuwenden. Sie lernen sie zwar parallel zum Wortbild, das echte Anwenden kommt bei den meisten erst Ende der Grundschulzeit, eher noch später.

Klar können sie die Regel ansagen und in der Testsituation vielleicht "anwenden", aber der Schritt sie bewußt oder unbewußt beim freien Schreiben einfließen zu lassen, kommt halt erst viel später. Die Kinder, die vieles richtig schreiben, tun das wohl eher, weil es ihnen leicht fällt, sich die Worte als solche zu merken und weniger weil sie bewußt Regeln anwenden.

Eingentlich wäre das Lernen von RechtschreibREGELN in den ersten Jahren unnötige Kraftverschwendung, denn wenn sie älter sind begreifen sie es besser und können es dann auch anwenden. Rechtschreibung kann auch anders geübt werden.

Natürlich wird es immer auch Ausnahmen geben, aber bei uns scheint "Kind kennt die Regel, schreibrt das grad eben nach dieser Regel hergeleitete Wort aber 1 Minute später im Text trotzdem falsch" in den ersten 2, 3 Jahren eher die Regel zu sein.

Viele Grüße, Trin

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Sommerpause

Dieser Beitrag wurde 5 mal editiert, zum letzten Mal von Trin: 29.06.2011 17:58.

29.06.2011 17:50 Trin ist offline E-Mail an Trin senden Nimm Trin in deine Freundesliste auf
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Themenstarter Thema begonnen von carlotta
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Zitat:
Original von -Sabine-
@Carlotta

Das meinte ich mit der Bemerkung weiter oben: Ich hab nie richtig Schreibschrift geschrieben und tus bis heute nicht. Ein Graus für die Hamburger Eltern grinsen Wobei: Gebildet bin ich trotzdem - na sowas zunge


erstmal: das sind nicht "die hamburger eltern" sondern lediglich die mitglieder der bürgerkampagne "wir wollen lernen", die ihre kinder eigentlich gerne schon in eine 1. klasse gymnasium einschulen würden und den kontakt zu allem, was nicht gymnasialfähig ist, gerne ganz unterbinden würden.

also: 45 jahre grundschule ist schon schlimm genug. noch zwei jahre mehr gemischt mit "dem pöbel" - geht gar nicht. das abendland geht unter. die kinder lernen NICHTS! 8sic!) mehr, wenn sie in eine sechsjährige primarschule gehen. eliten müssen auch ordentlich gefördert werden!

das sind die eltern, die sich beschweren.

zum anderen verstehe ich immer noch nicht, was das damit zu tun hat, dass du nicht nach hamburg ziehen kannst?

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29.06.2011 19:26 carlotta ist offline Homepage von carlotta Nimm carlotta in deine Freundesliste auf
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