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RABENELTERN.ORG e.V. » Beratungsstelle » Trageberatung » Kann man von Trageberatung einigermaßen leben? » Hallo Gast [Anmelden|Registrieren]
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Autor
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Rappelnase
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Dabei seit: 26.10.2007
Beiträge: 351

Kann man von Trageberatung einigermaßen leben? Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Weil ich fast ausschließlich trage, werde ich immer mal angesprochen und gebeten das zu zeigen. Und dann heißt es oft, du machst das toll, du solltest das beruflich machen.

In meinen alten Beruf möchte ich eigentlich nur ungerne nach meiner Babypause zurückkehren und jetzt überlege ich, ob Trageberaterin eine Alternative wäre.

Allerdings möchte ich das nicht als Hobby betreiben, in das man mehr Geld reinsteckt, als man verdient. Daher meine Frage: Kann man mit Trageberatung so viel Geld verdienen, dass es sich lohnt? Männe arbeitet zwar, aber ich will trotzdem meinen Teil zum Familieneinkommen betragen.

Bei uns gibt es so weit ich weiß noch keine Trageberaterin. Mir strebt vor, dass ich Einzel- und Gruppentrageberatungen anbiete, aber auch Kurse,z.B. bei der VH S oder so. Außerdem würde ich gerne eine kleine Auswahl an guten Tragehilfen (und evtl. Zubehör) zum Ausprobieren und Verkaufen anbieten und Tragepartys veranstalten.

Könnt Ihr mir ein paar Anregungen dazu geben, ob das etwas sein könnte, womit man sein Geld verdienen kann?
Wie ist das dann mit (Kranken-)Versicherung und Steuern, bzw. wo kann ich mich darüber informieren.
Über Trageschule hab ich mich schon etwas belesen. Das ist ja auch eine Summe, die man erst mal wieder reinarbeiten muss...
Mir welchem Zeitlichen Aufwand muss ich bei so einer Arbeit rechnen? Falls man das überhaupt so sagen kann. Entspricht sowas dann eher einer halben oder einer vollen Stelle?

__________________
Es grüßt die Rappelnase schreiben mit zwei mal Zwerg Nase lol2
21.10.2010 15:34 Rappelnase ist offline E-Mail an Rappelnase senden Nimm Rappelnase in deine Freundesliste auf
Maude Maude ist weiblich
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Dabei seit: 30.03.2008
Beiträge: 2.373
Kinder: 3

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Ich glaube um wirklich davon leben zu können musst du
1. sehr sehr sehr intensiv Werbung machen
2. sehr viel herumfahren
3. das Glück haben in einer Gegend mit extrem vielen interessierten Eltern zu leben und
4. sehr sparsam leben

Bei mir ist es bisher nur ein Hobby das sich selber trägt. Allerdings mache ich auch noch so gut wie keine Werbung, bis die Kleine im KiGa ist. Ich kenne allerdings niemanden, der allein von Beratung/Verkauf leben kann.

__________________
Liebe Grüße, Maude
21.10.2010 16:10 Maude ist offline E-Mail an Maude senden Nimm Maude in deine Freundesliste auf
Isis Isis ist weiblich
gesperrt

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Dabei seit: 01.08.2007
Beiträge: 19.898
Kinder: 1 (6 Jahre)

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Nein Rappelnase, das glaube ich nicht. Ich kenne jedenfalls nur Frauen, die das "so nebenbei" machen, wie Stillberatung auch...

__________________
Die einen kennen mich, die anderen können mich.
(Konrad Adenauer)
21.10.2010 16:22 Isis ist offline Nimm Isis in deine Freundesliste auf
Siri Lehmann
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Dabei seit: 08.04.2009
Beiträge: 128
Herkunft: Südhessen

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Hm...einen vollen Job wird vermutlich schwierig...

Also bei mir ist das grad so ein Selbstläufer. Ich mache das jetzt nicht ganz 2 Jahre, im Januar diesen Jahres war meine Zerti bei der TS Dresden, mittlerweile habe ich meinen eigenen Laden der 2 halbe Tage die Woche geöffnet ist und an sich regelmäßig Beratungen.

Klar schwankt das hin und her, mal mehr mal weniger, aber es wirft gerade mit dem Laden soviel ab, dass ich nach der Elternzeit nächstes Jahr nicht wieder in meinen alten Job zurück gehe.

Ob ich da irgendwann soviel verdiene, wie in in meinem alten Job vollzeit, kann ich noch nicht sagen...aber meinen 400EuroJob hab ich definitiv wieder raus..eher mehr.

Nach der Elternzeit muss ich mich selbst krankenversichern...mal sehen was da so auf mich zu kommt....

Aber ich muss ehrlich sagen, ich hab da mein Ding gefunden und es macht mir auch nix aus abends mal erst um 23.00Uhr von einer Bertung zurückzukommen...ich geh aus dem Familien raus und konnte ihnen in den meissten Fällen helfen.
Das hat einen Sinn...ich will nichts anderes mehr machen.

__________________
Tragen - Grundbedürfnis, Entwicklung, Therapie

www.Trageportal.de

23.10.2010 22:13 Siri Lehmann ist offline E-Mail an Siri Lehmann senden Homepage von Siri Lehmann Nimm Siri Lehmann in deine Freundesliste auf
Rappelnase
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Dabei seit: 26.10.2007
Beiträge: 351

Themenstarter Thema begonnen von Rappelnase
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Vielen Dank für eure Antworten!

Dann kann ich das leider lassen. Wenn ich davon noch Kinderbetreuung und Auto bezahlen muss, bleibt ja nichts übrig. Und ich habe auch abends keine Kinderbetreuung.

Schade. Das wäre wirklich was gewesen, was mir viel Spaß gemacht hätte. weinen

__________________
Es grüßt die Rappelnase schreiben mit zwei mal Zwerg Nase lol2
25.10.2010 12:17 Rappelnase ist offline E-Mail an Rappelnase senden Nimm Rappelnase in deine Freundesliste auf
Astrid Ahlers
Rabenexpertin

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Dabei seit: 14.07.2007
Beiträge: 1.630
Herkunft: 98527 Suhl
Kinder: 2

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Liebe Rappelnase,
wenn die Trageberatung dich voll ernähren soll, dann denke ich, dass das nur geht, wenn du es noch mit anderen Angeboten kombinierst:

- Babymassage
- Nordic-Walking-Kurse für Mutter und Kind
- Tanzen für Mutter und Kind
- Pekip o. ä. (Delfi, Elba)
- Stillberatung (diese ist zwar ehrenamtlich, würde aber das Angebot abrunden)
- Ernährungsberatung für Schwangere, Stillende und Kinder
- ...

Da gibt es sicher einige Sachen, die noch möglich sind. Allerdings müsste es auch zu dir passen.

Die meisten, die ich kenne, machen das zusätzlich zu einem normalen Job oder ihrer Tätigkeit als Mutter. Manche konnten die Zahl der Stunden im eigentlichen Brotberuf reduzieren.
Als richtige volle Stelle kann ich es mir nur vorstellen, wenn man den Handel mit reinnimmt (als Ladengeschäft oder im Internet). Wobei der Online-Handel ja auch schon gut bestückt ist, da wird es schwer, sich noch neu zu etablieren.
Ein Ladengeschäft ist natürlich mit einigem Startkapital verbunden, zudem müssen die laufenden Kosten erwirtschaftet werden. Einige TB machen das mit einem Standort im eigenen Haus, damit die Mietkosten zunächst nicht anfallen. Außerdem läuft das in einer Großstadt oder einem etwas "alternativ" angehauchtem Ort (z.B. Uni-Stadt) sicher besser als in der Provinz auf dem Land.

Wenn du die Möglichkeit hast, das langsam zu starten, eventuell mit reduzierter Sundenzahl im eigentlichen Beruf, dann wäre es eine Überlegung wert. Einen langen Atem und guten Kontakt zu Hebammen/Ärzten etc. wirst du ganz sicher nötig haben.


Alles Gute für deine Entscheidungsfindung! smile

__________________
Pfeil *Klick* Trageberatung (Die Trageschule®) in Suhl/Thüringen
26.10.2010 08:30 Astrid Ahlers ist offline E-Mail an Astrid Ahlers senden Nimm Astrid Ahlers in deine Freundesliste auf
Lasagne
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Dabei seit: 06.01.2010
Beiträge: 2.041

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Das braucht Zeit, Durchhaltevermögen und ein gutes Konzept, wenn es vor Ort noch keine Läden gibt, die so was anbieten und du gut mit den Hebammen kooperierst, kann das ganze sich zu einem 400?-Job entwickeln ... (Kosten für Werbung, Auto, etc. schon raus gerechnet) ... mehr zu verdienen stelle ich mir allerdings sehr schwierig vor bzw. wird es deutlich zeitintensiver und dann hat man einen ordentlichen "'Verkaufsdruck", den Vorteil einer Trageberaterin finde ich, dass sie erstmal ohne diesen Druck beraten kann, ... aber ich denke die Erfolgschancen sind sehr abhängig von der Region.

Und du musst natürlich noch die Investitionen einrechnen, einen Kurs, Puppen, Tragehilfen, etc.

LG
01.12.2010 20:36 Lasagne ist offline E-Mail an Lasagne senden Nimm Lasagne in deine Freundesliste auf
Lolaly Lolaly ist weiblich
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Dabei seit: 29.01.2010
Beiträge: 615
Herkunft: Bayern (Opf)
Kinder: Große Kleine (11/05) und kleine Kleine (04/08)

RE: Kann man von Trageberatung einigermaßen leben? Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Hallo rappelnase,
was ist denn aus deinem Wunsch geworden?

Ich überlege auch gerade, möchte allerdings nicht davon leben, sondern es als 400€ Job machen. Meint ihr soviel könnte man einbringen? Ich wohne in einer Stadt in der es noch kein Angebot in der Richtung gibt.

__________________
Die Arbeit wartet, während du dem Kind den Regenbogen zeigst.
Aber der Regenbogen ist längst vergangen, bis du deine Arbeit beendet hast.
14.02.2012 15:12 Lolaly ist offline E-Mail an Lolaly senden Nimm Lolaly in deine Freundesliste auf
Die Trageberaterin Die Trageberaterin ist weiblich
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Dabei seit: 09.02.2009
Beiträge: 163

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Hi Lolaly,

das ist echt schwer zu sagen.
Ich persönlich finde, dass der Markt sich etwas verändert. Immer mehr Schulen bieten kleine Schulungen für Hebammen an, Hebammen werden zudem von den Tragehilfenherstellern wie eh und je mit Tragehilfen beworfen, d.h. man braucht Hebammen, die mit einem kooperieren, ansonsten wird es komplexer bekannt zu werden.
D.h. wenn man ein paar Hebammen hat die wirklich empfehlen, dann läuft die Beratung relativ schnell gut, wenn dem nicht so ist, dann braucht es Zeit. Und natürlich Babys, die geboren werden.

Auf jeden Fall investiert man zunächst, man braucht verschiedene Tragehilfen ... ich hatte damals das Glück, dass meine Beratung sehr langsam begann, so konnte ich mir langsam einen Bestand aufbauen und immer so viel investieren wie ich verdient habe und vor allem das Gefühl des "Wachsens" war toll (siehe Website). (so konnte es entspannt wachsen, ein solider Grundbestand, wenn man wirklich richtig beraten will, umfasst z.B. schon gut 1000€, 2 Puppen, 2 Slings, 2 lange und 2 kurze Tücher plus Fertigtragen und das ist der solide Bestand ... ich habe z.B. fünf Slings in der Beratung im Umlauf, je nachdem wie viel man beraten will und du willst ja 400€ verdienen braucht man auch Ausstattung)
Auf der anderen Seite bin ich mir sehr klar darüber, dass sich der Markt sehr schnell verändern kann.

Dann ist die Frage, wie viel du vor Ort für die Beratung nehmen kannst und wie viel Zeit du dir nehmen kannst, um das Gewerbe anlaufen zu lassen.
Die Rechnung ist gar nicht so schwer. Angenommen du nimmst für eine Beratung 30-40€ ... dann brauchst du im Monat 10-14 Beratungen. Damit würdest du im oberen Segment der Beraterinnen "mitspielen", viele Beraterinnen haben weniger Beratungen im Monat. Hinzu kommen Telefonate, Mails und ggf. Nachkontakte, die inklusive sind, z.B. Rückgabe des Tuches, etc. Ich würde also nicht davon ausgehen, dass du mal eben so 10-14 Beratungen im Monat hast, sondern würde von 2-5 pro Monat ausgehen und dann mindestens ein Jahr rechnen, mit der Tendenz zu zwei, in dem du damit beschäftigt bist Ausgaben zu decken und dann kann es richtig laufen und ggf. ein Selbstläufer werden.

Und dann unbedingt klären, ob vor Ort schon eine Trageberaterin aktiv ist. Auf diese Weise kann man gucken, wie der Bedarf gerade ist, welche Quellen schon ausgeschöpft sind und was noch möglich ist.

Eine gute Beratung ist solide. Eine gute Beraterin hat Erfahrung / Wissen und Ausstattung. Wenn man es als Job macht, macht man es nicht mal eben so nebenbei.


Liebe Grüße

__________________
bis vor kurzem: Kassel trägt

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Die Trageberaterin: 19.02.2012 22:40.

19.02.2012 22:35 Die Trageberaterin ist offline E-Mail an Die Trageberaterin senden Homepage von Die Trageberaterin Nimm Die Trageberaterin in deine Freundesliste auf
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