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RABENELTERN.ORG e.V. » Beratungsstelle » Hebammensprechstunde » Angst vor dem 2. Kind » Hallo Gast [Anmelden|Registrieren]
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Thema ist geschlossen
Zum Ende der Seite springen Angst vor dem 2. Kind
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NordenMama NordenMama ist weiblich
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Dabei seit: 27.09.2011
Beiträge: 67
Herkunft: Norden
Kinder: 1

traurig Angst vor dem 2. Kind Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Hallo zusammen,

ich muss doch mal meine Ängste und Sorgen aufschreiben und erhoffe mir, das ich ein paar Antworten bekommen werde.

Ich habe eine Tochter, sie ist 17 Monate. Sie war nicht geplant, aber gewollt.
Schon bei ihr hatte ich Sorge keine gute Mutter werden zu können oder zu sein, da meine Mutter nicht besonders toll war und ich immer der Meinung war, das ich alles anders/besser machen wollte. Ich hatte aber auch immer die Sorge, das ich soviel Liebe und Aufmerksamkeit benötige, das ich diese hinten anstellen müsse und das ist bei Kindern ja auch so.

Ich will natürlich alles richtig machen und mache mir immer schnell einen Kopf, wenn die Lütte mal unglücklich ist oder ihren Willen durchsetzen möchte.
Aber ich habe sie so lieb und ich kann mir nicht vorstellen jemanden so lieb zu haben wie sie.
Ich bin in der 25. SSW. Wir haben schon einen Namen ausgesucht und die Lütte ist sehr aktiv im Bauch. Ich mag es sie zu spüren, aber mich beschleicht immer so ein Gefühl, wie es wohl alles werden wird.

Ich will niemanden benachteiligen, so wie es mir als 2. Kind passiert ist. Ich will niemanden bevorzugen, ich will es einfach gut machen.
Aber meine 1. - ich habe so viele Wünsche, was ich mit ihr alles erleben möchte und was ich ihr alles schenken möchte etc.
Jetzt schon denke ich, wie ich die Spielsachen verteilen soll.
Wer kriegt die schöneren und was ist gerecht und was ungerecht etc.
Möchte mich so gerne freuen, aber fühle in erster Linie eine Konkurrenz für meine kleine Tochter, die ich im Bauch trage, dabei haben wir uns ja bewusste für ein weiteres Kind entschieden und auch dafür, das sie so nah beienander sind.
Es soll eine Bereicherung für die Kleinen, aber natürlich auch für uns sein.
Ich verstehe meine Gefühle nicht.
Habe angst unsere 2. nicht so annehmen zu können, wie sie es verdient hat oder sogar noch offener gesprochen, sie nicht lieben zu können oder als Störfaktor zu sehen, weil meine 1. sicher eifersüchtig sein wird.

Sind diese Gefühle verständlich oder muss ich an mir arbeiten und schauen, wo die Wurzeln liegen? Mag darüber auch nicht wirklich reden, weil es mir unangnehm ist, diese Gefühle zu haben.
Meine Mutter meinte nur, das "man" seine Kinder nie gleich liebt, aber eben anders?!
Das hat mir nicht geholfen, sondern mich eher mehr besorgt.

__________________
1. Tochter geb. Okt. 2010
ET Tochter Nr. 2: ende Juni 2012
15.03.2012 21:47 NordenMama ist offline E-Mail an NordenMama senden Nimm NordenMama in deine Freundesliste auf
minnegard minnegard ist weiblich
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Dabei seit: 09.08.2010
Beiträge: 1.420
Herkunft: Bielefeld
Kinder: Zwei. Den Fußballkerl und das Schüppchen.. dazu Caroline-Benedikt im Bauch. :D

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Hallo,

Mein großer Sohnist fast 8, meinkleiner Sohn ist nun 1,5. Und ich bin in der 23 Woche schwanger.

Ich kenne diese Gedanken von dir.

Obwohl ich nicht den Eindruck habe, dass meine Mutter ihren Job damals schlecht gemacht hat, hatte ich schon bei Kind 2 die große Sorge, ob ich es jemals so lieb haben können werde, wie meinen innig geliebten Großen.

Als das kleine Ding dann da war, da war es, als ob er nie gefehlt hätte.
Auch hier hab ich Höhen und Tiefen...auch da weine ich manchmal, weil mir der Große leid tut...oder auch mal, weil mir der Kleine leid tut.
Jetzt akut mache ich mir Sorgen, weil das neue Baby im Sommer sehr viel mehr "mitlaufen" muss, als das Schüppchen es bisher musste.
Sorgen machen gehört denk ich mir zu einer reflektierten Familienmama ein klein wenig dazu.

Jedes Kind kommt in eine eigene spezielle Situation in der Familie und jedes Kind wird dort hinein passen. smile
Nun blicke ich meine bande an, und laufe über vor Glück und Stolz. Sie sind einfach unfassbar toll, alle beide. Der Große ist ruhig, lieb und fast weise mit seinen noch nicht einmal 8 Jahren. Wenn mehr Menschen wären wie er, wäre alles friedlicher.
Der Kleine ist wild und lustig. Animiert seine Umwelt...liebt und herzt Tiere und ist mutig, unerschrocken und wild.
Sie sind beide so unfassbar genial...da fehlt mir nie der Sinn dafür, dass sie beide meine aller, aller, allerliebsten Kinder sind.

Was ich in Punkto Spielzeug überlegen würde, ist tatsächlich das meiste doppelt zu besorgen. Da muss man nichts mit schön udn weniger schön entscheiden und am ende zanken sie sich sicher trotzdem, weil immer einer beide Teile haben will.

Aber dieser Zusammenhalt, diese unausgesprochene Übereinkunft der Kinder, di efind eich faszinierend. Und die entschädigt einen für vielen Zank.

Das ist sogar bei dem Riesenkerl und dem kleinen so.

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16.03.2012 08:18 minnegard ist offline E-Mail an minnegard senden Nimm minnegard in deine Freundesliste auf
hagendeel hagendeel ist weiblich
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Dabei seit: 14.12.2010
Beiträge: 425

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Wie geht es dir denn bei dem Gedanken, dass du deiner Tochter ein Geschwisterchen schenkst - und ihr damit ein Riesengeschenk machst?
Gerade wenn sie älter ist, kann es toll sein, nicht immer mit den Eltern alleine zu sein. Unsere Kinder - 4 und 7 - verbünden sich z.B. schon recht oft gegen uns Eltern. das wäre für ein Kind alleine viel schwieriger.
Und zum Spielzeug: Bei uns klappt das, dass jede Kind bestimmtes Spielzeug allein hat (z.B. das Schlafkuscheltier), ansonsten gehört aber alles beiden letztlich. Das kann auch gut klappen.
Ich finde es schön, zwei Kinder zu haben. Das ältere Kind muss zurückstecken, bekommt aber gleichzeitig so viel. Unser Älterer (bei der Geburt seiner Schwester drei Jahre alt) fand es z.B. toll, bei der Babypflege mitmachen zu dürfen (Po eincremen usw.). Also, das Baby muss nicht nur eine Einschränkung sein fürs 1. Kind.
hagendeel
17.03.2012 20:45 hagendeel ist offline Nimm hagendeel in deine Freundesliste auf
Anna Otto Anna Otto ist weiblich
Rabenexpertin

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Dabei seit: 21.01.2012
Beiträge: 21
Herkunft: Düsseldorf
Kinder: 1

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Hallo NordenMama!

Deine Gedanken kann ich gut nachvollziehen! Du machst Dir Sorgen, dass Du Deinem zweiten und vielleicht auch ersten Kind nicht gerecht wirst. Du hast das Gefühl, Du gibst doch jetzt schon alles und liebst so mit ganzem Herzen, wie soll da noch etwas "übrig" bleiben für das nächste Kind, dass da heranwächst. Sehe ich das richtig?
Mein erster Gedanke war ein Spruch, den ich irgendwo einmal aufgeschnappt habe und den ich in meiner Arbeit als Hebamme (und auch in meinem Privatleben zwinker )stets bestätigt gesehen habe:

"Liebe ist das Einzige, was sich verdoppelt, wenn man es teilt".

Ein Nebensatz von Dir lies mich ein wenig aufhorchen. Du schreibst, dass Du Dein zweites Kind nicht benachteiligen möchtest, "so wie es Dir als 2. Kind passiert ist." Das denke ich ist ein wichtiger Punkt. So wie ich es verstanden habe, hast Du als Kind Benachteiligung empfunden. Deine Mutter verstehst Du so, dass sie ihre Kinder nicht alle gleich, sondern "anders" geliebt hat. Vorsichtig möchte ich vermuten, dass das bei Dir kein gutes Gefühl hinterlassen hat, nicht für Dein zweites Kind, aber auch nicht für Dich selbst?! Vor diesem Hintergrund verstehe ich Deine Sorgen noch besser.

Allein die Tatsache, dass Du Dir über Deine gemischten Gefühle Gedanken und Sorgen machst, ist ein gutes Zeichen: Du bist Dir bewusst, dass es da etwas gibt, was irgendwie "bearbeitet" und gelöst werden möchte. Natürlich sind gemischte Gefühle in der Schwangerschaft nichts Ungewöhnliches. Der gerade wiedergefundene Alltag, die neuen Positionen in der Familie sind gefunden - und schon gilt es, dies wieder alles neu zu definieren. Trotzdem könnte es Dir helfen, an den "Wurzeln" Deiner Sorgen zu arbeiten, wie Du es schon selber ein wenig vermutet hast. Du kannst Dir professionelle Hilfe suchen, das kann zum Beispiel eine Familien- oder Lebensberatungsstelle sein. Aber auch Freunde oder vertraute Familienangehörige, die Dir einfach nur zuhören.

Ich wünsche Dir eine schöne Woche und entspannte Schwangerschaft smile

Liebe Grüße,

Anna
19.03.2012 23:13 Anna Otto ist offline E-Mail an Anna Otto senden Nimm Anna Otto in deine Freundesliste auf
NordenMama NordenMama ist weiblich
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Dabei seit: 27.09.2011
Beiträge: 67
Herkunft: Norden
Kinder: 1

Themenstarter Thema begonnen von NordenMama
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Sicherlich denke ich, das es für meine Tochter toll sein wird, eine Schwester zu bekommen und das dieses eine Bereicherung sein wird und vor allem auch im Alter nicht allein zu sein. Aus diesem Grunde haben wir uns ja auch bewusst für ein zweites Kind entschieden. Eben mehr für meine Lütte als für mich.
Ich bin in vielen Situationen überfordert, daher hätte mir ein Kind gereicht. Mein Mann kann gar nicht genug Kinder haben wollen.
Ich bin dankbar und froh eine Schwester zu haben und wir sind auch so nah beieinander, aber der Gedanke nicht allen gerecht werden zu können oder das sich meine Ungeduld steigern könnte, macht mir angst.

Bei uns gibt es eine Beratungsstelle, aber wann soll man da schon hin? Der Mann arbeitet, Familie ist zu weit weg und meine Lütte ist es nicht gewohnt woanders zu bleiben und mitnehmen geht auf keinen Fall.
Im September mache ich eine Ausbildung zur Tagesmutter nach Waldorfpädagogik. Einfach nur für mich. Ich weiß nicht, ob ich das tatsächlich einmal ausüben möchte oder werde, es soll für mich und meine Familie sein.
Ich freue mich darauf endlich wieder etwas für mich zu haben, was nicht mit Kind oder Haushalt zu tun hat.
Wahrscheinlich geht es vielen so und man macht sich zuviele Gedanken oder jammert auf hohem Niveau.
Ich weiß es nicht, die Zeit wird es zeigen.

niedlich Danke für die lieben Worte!

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1. Tochter geb. Okt. 2010
ET Tochter Nr. 2: ende Juni 2012
22.03.2012 11:25 NordenMama ist offline E-Mail an NordenMama senden Nimm NordenMama in deine Freundesliste auf
Amber Amber ist weiblich
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Beiträge: 425
Kinder: Junge 01/10 und Mädchen 01/12

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Liebe NordenMama,

die Angst, das zweite Kind weniger zu lieben als das erste oder einem der beiden Kinder oder gar beiden Kindern nicht gerecht werden zu können kenne ich von ganz vielen befreundeten Mamas in der Schwangerschaft. Ich hatte auch so eine extrem Angst davor (mein Sohn ist 27 Monate, meine Tochter 3 Monate).

Aber: im Moment, in dem das Baby aus deinem Bauch raus ist, ist es deins. Du würdest alles dafür tun, du würdest dein Leben für es geben.

Es ist schwierig am Anfang, alles zu handeln und zu meistern. Mein Großer hat auch nicht verstanden, warum er die Mama plötzlich teilen muss, und ich konnte nicht immer geduldig bleiben. Aber mit jedem Tag geht es besser, ich habe als Mama dazu gelernt und kann heute schon viel gelassener sein, wenn wieder mal alles drunter und drüber geht. Und wenn dein großes Kind dann kommt und dein kleines Kind tröstet und ihm ein Küsschen gibt, ist alle Mühe vergessen.

Alles Liebe für dich - du wirst das schaffen!

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22.03.2012 12:58 Amber ist offline E-Mail an Amber senden Nimm Amber in deine Freundesliste auf
NordenMama NordenMama ist weiblich
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Dabei seit: 27.09.2011
Beiträge: 67
Herkunft: Norden
Kinder: 1

Themenstarter Thema begonnen von NordenMama
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Das ist total lieb und schön zu lesen bravo

Ich kann eh nichts tun, außer es auf mich zukommen lassen.
Vielleicht sollte ich mehr versuchen mich auf die Zeit zu freuen, die kommt, anstatt sie mit Sorgen zu betrachten?!

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1. Tochter geb. Okt. 2010
ET Tochter Nr. 2: ende Juni 2012
26.03.2012 19:50 NordenMama ist offline E-Mail an NordenMama senden Nimm NordenMama in deine Freundesliste auf
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