Link zur Website rabeneltern.org
Link zur Startseite vom Forum RABENELTERN.ORG e.V.
Link zu Nutzungsbedingungen RABENELTERN.ORG e.V.
Link zum Rabenbranchenbuch
Link zu Förderrabe Info
Link zum anderen Flohmarkt Info

Link zum Bereich Rabencafe Link zum Bereich Gemeinschaftszentrum Link zum Bereich Fundamente
Link zum Bereich Kinderhaus Link zum Bereich Elternzentrum Link zum Bereich Beratungsstelle
RegistrierungMitgliederlisteTeammitgliederProjektBibliothek

RABENELTERN.ORG e.V. » Fundamente » Schlafen » Das Schlafen (9 Monate) » Hallo Gast [Anmelden|Registrieren]
Letzter Beitrag | Erster ungelesener Beitrag Druckvorschau | An Freund senden | Thema zu Favoriten hinzufügen
Thema ist geschlossen
Umfrage: Welche Optionen sind sinnvoll?
Macht Euch keine Sorgen, da gibt es ganz andere Probleme 26 83.87%
Weiter wie bisher, die Tagesmutti wird es richten 3 9.68%
Baby bestimmt den Rythmus, aber zunehmend weniger Hilfsmittel 1 3.23%
Erstmal eine Struktur und dann Hilfsmittel langsam absetzen 1 3.23%
Wichtig ist nur der Nachtschlaf, tagsüber entscheidet Baby selbst 0 0.00%
Insgesamt: 31 Stimmen 100%
 
Zum Ende der Seite springen Das Schlafen (9 Monate)
Autor
Beitrag « Vorheriges Thema | Nächstes Thema »
macsoja
** NEU **

Dabei seit: 17.06.2012
Beiträge: 1

Das Schlafen (9 Monate) Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Hallo,

möchte kurz mal unsere Situation schildern und um Rat fragen, was Ihr machen würdet. Ob eigentlich alles in Ordnung ist oder ob man langsam mehr Strukur ins Babyleben kommen sollte.

Situation:
Unsere 9 Monate alte Tocher ist ein Still-Kind, d.h. wurde daran gewöhnt mit der Mutterbrust einzuschlafen
a) abends und auch
b) tagsüber zum Mittagsschlaf

Insofern gibt es zwar abends ein gewisses Einschlaf-Ritual (mit Windeln, Buch und Spieluhr), aber es klappt unterschiedlich.
Manchmal ist sie eigentlich sehr müde, aber dann tw. nach einigen Schlücken an der Brust wieder putzmunter, wo sie gar nicht liegen will, sondern herumkrabbelt und sich am liebsten ans Kopfende des Bettes stellt und beifallheichend lacht.

--

Der Vorteil ist, wenn Sie dann aber ab ca. 21 Uhr schläft, dann wachts sie meist 2 mal regelmäßig nach 4h auf und nach ein paar Schlucken schläft sie auch wieder ein.

Abends legen wir sie nach dem Einschlafen ins Gitterbettchen, nachts nimmt meine Frau sie dann meist wieder zu sich ins Bett, das neben dem Kinderbett steht.
So schläft sie dann also meist ihre 10-11h bis 7-8 Uhr.

Tagsüber allerdings ist der Schlaf eher unregelmäßig und dauert meist nur 30-60min.
Einmal vormittags, einmal mittags und einmal nachmittags.
Aber manchmal klappt es auch gar nicht, d.h. sie tollt dann im Bett herum, will auch gar nicht gestillt werden (gab ja auch vorher schon zu essen) und freut sich eher auf´s Herumtollen im großen Bett.

---
Fazit:
Im Moment ist sie also gar nicht daran gewöhnt, allein einzuschlafen.
Das Einschlafen gegen 21 Uhr funktioniert mit Brust aber gewöhnlich gut.
Für ca. 1 Woche, als meine Frau nicht da war, habe ich das Kind in diesem Rythmus mit der Folgemilch zum Schlafen gebracht, was auch funktionierte, indem man ihr die Milch gab und sich neben sie legte oder sie dann im Arm einschlafen ließ, was manchmal schnell ging, manchmal aber auch 30min.

-
Meine Frau will nun aber beginnen abzustillen wir wollen dazu übergehen, dass sie lernt, selbst einzuschlafen und das Gitterbett nicht nur als Aufwachort, sondern als Einschlafort kennenlernt.
Aber hier scheint kein Weg reinzuführen.
Kaum legt man sie ins Bett, fängt sie an zu Weinen (sie weint ansonsten fast gar nicht) rollt sich rum, kniet im Bett oder stellt sich hin und hält sich an den Stäben fest. Legt man sie hin steigert sie die Intensität und die Panik
Wenn man rausgeht, dann schreit sie nicht mehr so laut, aber bleibt stehen und wartet und je nachdem, wie lange es dauert, nimmt das Weinen dann an Intensität zu oder nicht.
Bleibt man am Bett, dann steht sie im Bett und wartet ab, was passiert (egal wie müde sie vorher war)

Meist gehen wir dann irgendwann raus und dann fängt sie auch an zu weinen.
Bisher hat es meine Frau dann irgendwann nicht mehr ausgehalten und ist dann spätestens nach 30min (Gesamtzeit, d.h. wir sind hier auch immer mal wieder kurz da gewesen) hingegangen, hat sie rausgenommen und dann ist die Kleine natürlich erschöpft aber zufrieden an der Brust eingeschlafen.

Andererseits:
Was immer als Notlösung funktioniert, wenn ich das Kind in die Manduca-Trage nehme und mit ihr draußen für 10-20min spazieren gehe. Da ist das Schaukeln, ein gewissen Strassenlärm und die Wärme.
Hier schläft sie dann auch immer sicher ein, was allerdings auch keine Dauerlösung ist.

---
Nun also die Frage:
a) Sollten wir es durchziehen und das Kind trotz Weinen nicht mehr aus dem Bett nehmen, um es dann doch zu stillen
- einerseits haben wir Angst, dass sie so lange steht und im Dunkeln hinfällt, weil sie ab und zu auch ermüdet zwischen die Gitterstäbe greift
- auf der anderen Seite lernt das Kind so, dass es nur lange genug weinen muss und dann holt sie doch jemand raus

b) Wäre es besser erst mal ein Schlafensritual ohne Brust (aber im großen Bett) einzuführen, bevor man das Kind ans Einschlafen im eigenen Bett gewöhnt?

c) sollte lieber erst das Zwischenstellen in der Nacht entfallen?

Uns ist klar, dass die Kleine sich an eine komfortable Situation gewöhnt hat und es ohne Weinen nicht ablaufen wird, aber wir sind uns nicht über die Reihenfolge im Klaren und eben die Entscheidung, wo dann etwas mehr Konsequenz sinnvoll ist und wo es eigentlich nichts bringt (d.h. ich glaube, dass das Warten neben ihrem Bett nichts bringt, sie würde dort einfach weiter stehen bleiben)

---

Da die Kleine in ca. 2 Monaten zur Tagesmutti geht, haben wir Sorgen, dass sie dann dort einen ziemlich "harten Entzug" haben wird, was den Tagesschlaf angeht, der derzeit noch sehr unregelmäßig und eher kurz stattfindet.

Und wir sind nun nicht sicher, ob wir versuchen sollten (solange das Baby gestillt einschläft) noch einen bestimmten Rythmus anzutrainieren oder immer zu schauen, wann Baby langsam müde wird, was aktuell je nach Nachtverlauf, Tagesstart und -beschäftigung unterschiedlich ist.
---
Ich bin der Meinung, dass das Baby feste Zeitpunkte haben sollte, wo es die Möglichkeit bekommen sollte, zu schlafen (d.h. momentan auch "Überredung" mit Brust oder Flasche zugunsten einer strikten Regelmäßigkeit) und auch der Tag sich danach ausrichten sollte.
d.h. vor dem Schlafen immer eine Mahlzeit (groß oder klein), vor der Mahlzeit entsprechende Bewegung und Spielen, damit sie auch müde wird.
Und wenn der Rythmus dann funktioniert, dass man dann langsam auf die "gewohnten Hilfsmittel" verzichtet.
Und dann kann man es auch mit dem eigenen Einschlafen im eigenen Bett probieren.

Meine Frau ist eher der Meinung, dass das Baby selbst bestimmen sollte, wann es (ein)schlafen will und wenn es dann schlafen will, dass man es z.B. gleich allein im Kinderbett probiert und ohne Brust. .
Daraus resultiert aber ein unstrukturierter und nicht planbarer Tagesablauf und es ensteht m.E. kein Rythmus, in dem man dann auch Änderungen vornehmen könnte (wie das sukzessive Abstillen und das eigene Einschlafen bzw. Durchschlafen)
Abgesehen davon, dass wenn man den Einschlafzeitpunkt verpasst, sie ja auch wieder wach ist und gar nicht schlafen will.

Ich bin mir sicher, dass es hier polarisierende Meinungen geben wird, zwischen
a) den Eltern, die eine Struktur vorgeben wollen und demnach auch die Kindeserziehung daran ausrichten wollen
b) Eltern, die der Meinung sind, dass das Kind schon weiß/fühlt, was es braucht

Ich befürchte allerdings, dass spätestens eine Tagesmutter auf b) keine so große Rücksicht mehr nehmen kann und man das Kind schon vorbereiten sollte, auf sie nächste Stufe.

Vielen Dank für Eure Meinungen
mac
17.06.2012 17:37 macsoja ist offline E-Mail an macsoja senden Nimm macsoja in deine Freundesliste auf
Kysyra Kysyra ist weiblich
******

images/avatars/avatar-4116.gif

Dabei seit: 15.11.2009
Beiträge: 1.465
Kinder: 2 Töchter, '09 und '11

Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Erstmal willkommen.

Da Ihr Euer Kind zur Zeit schreien lasst, sag ich auf keinen Fall, so weiter wie bisher.
Im Leben würd ich meine Kinder keine 30 Minuten bewusst schreien lassen. Das Kind ist müde und will schlafen, und braucht wie jedes Lebewesen dafür das Gefühl, sicher und geborgen zu sein. In Ruhe einschlafen zu KÖNNEN, ohne Angst haben zu müssen, nicht wieder aufzuwachen. Und Babys sind nun mal darauf programmiert, diese Sicherheit bei den Eltern zu suchen. Das heißt, wenn Ihr rausgeht, KANN sie nicht schlafen. Dann MUSS sie erst den sicheren Zustand (mindestens einer ist da) wieder herstellen, mit allen Mitteln. Und welche hat sie da, außer zu schreien?

gebt ihr die sicherheit, die sie braucht! wenn einschlafstillen gut klappt, macht das, wenn was anderes besser geht, das. und lasst euch nicht irre machen von irgendwelchen leuten/büchern, die was von verwöhnen, machtkampf, das baby muss, das baby darf nicht usw. erzählen!

Meine (in Maus' Fall Ex-) Einschlafstillkinder schlafen super bei der Tagesmutter/im Kindergarten/wenn Papa/Opa/Babysitter sie ins Bett bringt.
Wenn ich da bin, wird einschlafgestillt.
Wenn ich nicht da bin, ergibt sich von selbst ein anderes Ritual.
Meine Tagesmutter lässt auch nicht schreien.

edit: ach ja, ich würde nie in vorauseilendem gehorsam was machen, weil vielleicht sowas mal passieren kann.
drei tagesschläfe sind mit 8 monaten übrigens echt viel. vielleicht erwartet ihr da einfach zu viel! so oft ist ein kind in dem alter meist nicht mehr müde!

viel erfolg!

__________________

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Kysyra: 17.06.2012 18:14.

17.06.2012 18:10 Kysyra ist offline E-Mail an Kysyra senden Homepage von Kysyra Nimm Kysyra in deine Freundesliste auf
Trin
*********

Dabei seit: 01.08.2007
Beiträge: 9.616

Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Hallo,

Zuerst mal: Nein, dein Kind wurde NICHT darang "gewöhnt" an der Brust einzschlafen. Das ist nämlich ein ganz natürlicher Vorgan und hat mit Gewöhnung oder gar VERwöhnung nichts zu tun.

Meine vorgeschlagene Variante:

Eine Tagesmutter suchen, die selsbstverständlich die Bedürfnisse eines so kleinen Kindes ernst nimmt, d.h. schaut, wann es müde ist und es in den Schlaf begleitet. UNd wenn man sich darauf verlassen kann, auch drauf vertrauen, daß die beiden ihren Weg zu ihrer eigenen Struktur finden, ohne daß man vorher künstlich an etwas herumbasteln muß, was offenbar gut funktioniert (=Einschlafbegleitung).

Findet man solch eine Tagesmutter nicht, wäre das erst Recht kein Grund meinem Kind das, was es offenbar noch braucht, auch noch zu Hause zu entziehen.

A, B und C kämen für mich nicht in Frage, weder einzeln noch in irgend einer Reihenfolge. So lange weinen lassen erst recht nicht.

Alles Gute.

__________________
Sommerpause
17.06.2012 18:26 Trin ist offline E-Mail an Trin senden Nimm Trin in deine Freundesliste auf
Juni05
*******

images/avatars/avatar-4223.jpg

Dabei seit: 29.04.2009
Beiträge: 4.056
Herkunft: NRW
Kinder: w 02/02, w 04/05, w 04/05, Silvesterkrümel ET 09/11

Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Eine Sorge, das Thema wird nicht polarisieren, denn eigentlich sind sich die meisten(alle) hier ziemlich einig, dass schreien lassen keine alternative darstellt ;-)

Beim Rest schließe ich mich den beiden vor mir an...

__________________
LG Juni mit Symbol weiblich '02 Symbol weiblich '05 Symbol weiblich '05 Symbol weiblich '11

17.06.2012 18:52 Juni05 ist offline E-Mail an Juni05 senden Nimm Juni05 in deine Freundesliste auf
Amvini Amvini ist weiblich
****

images/avatars/avatar-26.gif

Dabei seit: 03.12.2011
Beiträge: 320
Herkunft: Brandenburg (Spreewald)
Kinder: 1 Tochter (07/11)

Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

willkommen im forum smile

meine maus ist 11 monate alt und geht demnächst auch in die krippe. wir haben uns am anfang auch totaaaaal verrückt gemacht, wollten nachts abstillen, bzw das einschlafritual auf den papa übetreagen, damit sie sich an neue und ungewohnte situationen gewöhnt und dann in der krippe nicht mehr all zu große schwierigkeiten hat. nunja. cool

deine frau verwöhnt euer baby auf keinen fall, wenn sie es zum einschlafen stillt smile wir machen das auch und wir werden das auch noch weiterhin machen.
ich bin der meinung, dass sich im kindergarten/Krippe/tagesmutti ganz andere situationen ergeben, außerdem soll die gruppendynamik auch nicht unterschätzt werden (so nach dem motto "ok, jetzt gehen alle schlafen, also kann es nicht so gefährlich sein und ich kann mich auch ausruhen")
gerade wenn sie bei der fremdbetreuung einen anderen weg zur entspannung finden müssen finde ich es sehr wichtg, dass eure maus abends noch die brust bekommt. Da hat sie nähe, wärme, geborgenheit und wird wahrscheinlich binnen minuten wegpennen, also -> "never chance a running system!" zwinker

auf die probleme die iiiiirgendwann später eventuell mal auftreten könnten, könnt ihr euch auch dann noch gedanken machen wenns soweit ist smile

__________________
Wenn Kinder klein sind gib' ihnen Wurzeln, wenn sie groß sind gib' ihnen Flügel!

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Amvini: 17.06.2012 19:27.

17.06.2012 19:27 Amvini ist offline E-Mail an Amvini senden Nimm Amvini in deine Freundesliste auf
Trüffel Trüffel ist weiblich
*******

images/avatars/avatar-5442.jpg

Dabei seit: 05.11.2009
Beiträge: 4.977
Herkunft: KA
Kinder: Maulwurf (06/2010)

Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

zunge Mein Sohn wurde 16 Monate lang einschlafgestillt. Dann funktionierte das abends irgendwann nicht mehr, da hat mein Mann übernommen - klappte. Dann haben wir irgendwann abgestillt (da war er ca 20 Monate alt), und inzwischen schläft er im Arm von meinem mann oder mir ein, im Liegen, je nach Müdigkeitszustand dauerts das 5 bis 30 min.

Was ich aber sagen will: Seit 2 Wochen macht er in der Krippe Mittagschlaf. Erstens muss er sich dort an niemanden rankuscheln (na gut, er hält Händchen mit seiner Kita-Freundin zwinker ), und zweitens dauert es ziemlich genau...2 min bis er schläft. Er schreit dort nicht, aber er wird einschlafbegleitet, es ist jemand bei ihm, und atmet ihm vor zwinker und streichelt den Rücken, wenn er es brauchen würde....

Ich finde, ihr macht euch zu viele gedanken. Das wird schon. Das Kind kann unterscheiden, wo es ist und wer ihm beim Einschlafen hilft, und es wird wissen, dass es bei der TaMu kein Stillen gibt.

Und ansonsten schließ ich mich den anderen an: Schreien lassen ist keine Option, und euer bisheriges Vorgehen hört sich stark danach an.

__________________
Liebe Grüße,
Trüffel
17.06.2012 19:35 Trüffel ist offline Nimm Trüffel in deine Freundesliste auf
Betty Rubble Betty Rubble ist weiblich
******

images/avatars/avatar-5975.jpg

Dabei seit: 03.07.2011
Beiträge: 1.392
Herkunft: Berlin
Kinder: Sohn 04/11

Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

ich bin heilfroh, dass mein kleiner mit brust zuverlässig einschläft. den stress mit irgendwelchen "ritualen" oder so würd ich mir nicht antun wollen. nachts aufstehen, um ne flasche warm zu machen, übrigens auch nicht.
irgendwelche rhythmen und zeitvorgaben beim schlafverhalten eines säuglings halte ich für illusorisch, da sich das doch eh alle paar wochen ändert. grade mit nem 3/4 jahr wird das bei vielen kindern richtig dolle anstrengend - da gibts teilweise täglich andere schlafenszeiten. augenroll

ich empfinde es noch als am entspanntesten, wenn ich einfach gucke, wie das kind müde ist und es dann eben einstille. klappt nicht immer, natürlich nicht. im moment hat der kleene grad so dolle mit seinen eckzähnen zu kämpfen und bissel durchfall noch dazu, da kann sich das einschlafen wollen auch mal über 3 stunden hinziehen - trotz einschlafstillen! und ja, das ist für mich sehr anstrengend und ehrlich gesagt, bin ich manchmal echt genervt. aber dann überlege ich mir wieder, wie schlimm das erst wäre, wenn ich die "geheimwaffe stillen" nicht hätte?! da würde er ja nur noch heulen, der arme wurm! ansonsten haben wir hier abends einschlafzeiten von 18-24 uhr und dann schläft er so 9-11 stunden (mit stillunterbrechungen). tagsüber schläft er in der zeit von 10 - 13 uhr irgendwann mal für 1-4 stunden (auch mit stillunterbrechungen). klar wäre es schöner, wenn ich bissel besser planen könnte, weil er feste zeiten hat. aber er ist ein kind, was sich grad rasant entwickelt - da werden doch ausgerechnet die schlafenszeiten nicht konstant bleiben. je nach entwicklungsschub, tempo, mondphase, zahnungsstand oder weiß der geier was, braucht er doch unterschiedlich viel schlaf!

zur tagesmutter kann ich nichts aus eigener erfahrung beitragen, befreundete eltern meinen allerdings einhellig, dass die kinder bei der tamu oder in der kita anders sind und sich an die gruppe anpassen. es gab da nach der eingewöhnung kaum mal probleme.

abgestimmt hab ich nichts, die optionen passen alle nicht zu meiner meinung. augenroll

achja, schreien lassen würde ich ein kind unter einem jahr nie. meinen kleinen mit 14 monaten lass ich höchstens mal bissel meckern, aber niemals schreien. ich will, dass mein kind lernt, dass IMMER jemand kommt, wenn er jemanden braucht. IMMER! und nach möglichkeit soll er nicht erst ewig danach schreien müssen. alleine klar kommen kann er dann, wenn er soweit ist und das einfordert.

__________________
liebe grüße
betty

wenn ich nur ganz knapp schreibe, stille ich grad.


17.06.2012 20:04 Betty Rubble ist offline E-Mail an Betty Rubble senden Nimm Betty Rubble in deine Freundesliste auf
Septemberglück
*****

images/avatars/avatar-4382.jpg

Dabei seit: 24.01.2012
Beiträge: 824

Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Zu dem Problem mit der Tagesmutter kann ich dir nichts schreiben...

Aber: Ich mache kein Einschlafstillen (die Brust gibt es meistens eine halbe Stunde vor dem Schlafengehen im Wohnzimmer) und die Schlaf- und Wachzeiten meines gleichaltrigen Babys sind euren sehr ähnlich! Es hat also nicht unbedingt was mit dem Einschlafstillen zu tun.

Für den Tagschlaf würde ich deiner Frau empfehlen, sich einfach mit dem Baby ins Bett zu legen; das klappt hier in den meisten Fällen ganz ohne Stillen auch recht gut.
Abends lege ich mich ganz nah an das Gitterbettchen (steht auch neben meinem Bett) und streichle meinem Kind über den Kopf oder flüstere "mit" ihm. Entweder er ist müde genug und schläft dann innerhalb einer halben Stunde ein oder er turnt noch herum. Dann geht es nochmal für eine halbe Stunde ins Wohnzimmer spielen und dann ist endgültig Schicht im Schacht. grinsen

Alleine im Bett einschlafen klappt hier auch nicht. Bitte nicht schreien lassen (kurz abwarten bei Gemecker finde ich ok)! Wenn man mal auf einem Monitor die Sauerstoffsättigung, Herz- und Atemfrequenz eines vor Angst, Schmerz oder Hunger brüllenden Säuglings sieht (und das dazugehörige Alarmgeräusch hört), wird man von diesen Gedanken ganz schnell kuriert. Bitte, bitte nicht machen! zwinker

Generell finde ich einen regelmäßigen Tag- und Nachtrhythmus sehr gut, aber es geht eben auch nicht immer und das ist in dem Alter auch nicht schlimm.

Edit: Habe jetzt nochmal nachgelesen...ihr wartet teilweise wirklich eine halbe Stunde das Weinen eurer Tochter ab? Ganz ehrlich, das finde ich nicht in Ordnung und das hat auch nix mit "polarisieren" zu tun. Es ist einfach medizinisch gesehen ein Fakt, dass dies dem Kind schadet. Von der emotionalen Komponente mal ganz zu schweigen.
Ich kann dir im Übrigen aus eigener Erfahrung versichern, dass dieses Weinen lassen überhaupt keine Garantie für nächtliches Durchschlafen oder alleine einschlafen ist.

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Septemberglück: 17.06.2012 20:08.

17.06.2012 20:04 Septemberglück ist offline Nimm Septemberglück in deine Freundesliste auf
mel_kane mel_kane ist weiblich
*****

images/avatars/avatar-4958.jpg

Dabei seit: 13.12.2010
Beiträge: 841
Herkunft: Dresden

Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

oh trüffel, wenn du schreibst, abends ging einschlafstillen irgendwann nicht mehr, hast du dann abends gar nicht mehr gestillt? das is momentan hier nämlich auch nur noch "gewohnheit", führt an sich zu nix und ich bin langsam versucht, es zu streichen. ab juli gehts zur tagesmutter, da fällt zumindest in der woche die mittagsbrust weg (das klappt erstaunlicherweise innerhalb von 10minuten).

zum threadersteller: ich glaube zum einen, dass 3 tagschläfchen wirklich bissl to much sind. versuchts mit zwei (das is ne blöde zeit..fand ich) und bald wird eure tochter eh auf einen mittagsschlaf umstellen. bei uns war das ne zeitspanne von knapp 2 monaten insgesamt.
zum rest kann ich mich dem allgemeinen tenor hier nur anschließen.

__________________

17.06.2012 20:07 mel_kane ist offline E-Mail an mel_kane senden Nimm mel_kane in deine Freundesliste auf
minnegard minnegard ist weiblich
******

images/avatars/avatar-4942.jpg

Dabei seit: 09.08.2010
Beiträge: 1.420
Herkunft: Bielefeld
Kinder: Zwei. Den Fußballkerl und das Schüppchen.. dazu Caroline-Benedikt im Bauch. :D

Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Ich denke, dass blödeste an der Situation ist, dass ihr euch nicht einig seid.
Ich persönlich habe beim ersten Kind auch gedacht, ich müsste es "beeinflussen" und Impulse zum Schlaf- und Wachverhalten geben.
Rückwirkend hab ich mir als EINZIGES gemerkt, dass ich das nie wieder tun wollte. Ich hab mich und ihn dadurch in einen ganz hkomischen Kreislauf begeben, von Erwartungen, Druck und Zwang.
Ich wartete immer darauf, dass er nun schläft, schließlich hat man ja nun xy gemacht, und er hat doch geturnt und er müsste doch müde sein etc.
Alles nonsens. Der war müde, wann er müde war. Den einen Tag nach nem aktiven Vormittag komatös, stundenlang...den anderen Tag gar nicht.

In Bezug auf MEIN Leben, versuche ich nun, die Kinder einfach nur noch hinzulegen (was bei mir einschlafbegleiten im Familienbett, schmusen, reden, kuscheln bedeutet) wenn sie müde sind.
Nicht wenn ICH glaube, dass nun ihre Zeit ist.
Damit fahre ich bedeutend besser, weil der Druck aus dem Thema ist.

Ich persönlich stresse mich sehr, wenn ich denke, es müsse doch so und so laufen...wenn ich alles "im Fluss" lasse...dann leben wir alle angenehmer.
Weinen lassen ist für mich absolut gar keine Option.

Was die Tagesmutter angeht. Die Kinder werden bei fremden Bezugspersonen GANZ anders behandelt, als zu hause. Und alle finden ihre Wege. smile

__________________

17.06.2012 20:43 minnegard ist offline E-Mail an minnegard senden Nimm minnegard in deine Freundesliste auf
Trüffel Trüffel ist weiblich
*******

images/avatars/avatar-5442.jpg

Dabei seit: 05.11.2009
Beiträge: 4.977
Herkunft: KA
Kinder: Maulwurf (06/2010)

Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Zitat:
Original von mel_kane
oh trüffel, wenn du schreibst, abends ging einschlafstillen irgendwann nicht mehr, hast du dann abends gar nicht mehr gestillt? das is momentan hier nämlich auch nur noch "gewohnheit", führt an sich zu nix und ich bin langsam versucht, es zu streichen. ab juli gehts zur tagesmutter, da fällt zumindest in der woche die mittagsbrust weg (das klappt erstaunlicherweise innerhalb von 10minuten).

zum threadersteller: ich glaube zum einen, dass 3 tagschläfchen wirklich bissl to much sind. versuchts mit zwei (das is ne blöde zeit..fand ich) und bald wird eure tochter eh auf einen mittagsschlaf umstellen. bei uns war das ne zeitspanne von knapp 2 monaten insgesamt.
zum rest kann ich mich dem allgemeinen tenor hier nur anschließen.


Wir haben aus dem Einschlafstillen im Bett ein gute-Nacht-Stillen auf dem Sofa gemacht und ihm auch so erklärt. Das hat er ausführlich genutzt und keine Anstalten gemacht, dabei einzuschlafen. Danach gings mit Papa ins Bett/Schlafzimmer, wo er relativ problemlos einschlief.

__________________
Liebe Grüße,
Trüffel
17.06.2012 20:43 Trüffel ist offline Nimm Trüffel in deine Freundesliste auf
Hopser
***

Dabei seit: 30.11.2011
Beiträge: 195
Herkunft: Gif-sur-Yvette

Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Hoi,

ich wollte mal anmerken: es gibt etwas zwischen Familienbett und Gitterbett. Sogar sehr viele Lösungen.

Mit 9 Monaten kann das Kind stehen. Super. Matratze auf den Boden und schon hast du viele Sorgen um Harakirisituationen weniger. du kannst dich daneben setzen/ legen/ whatever.

Nur so als Anstoss.
Unser Babymann hat auch nie in seinem Bettchen mit Käfig aussenrum geschlafen und tut es bis heute nicht (das Ding diente nur zum kurzen Zwischenparken zwecks aufs Klo gehen). Aber Matraze aufm Boden (grösser, mehr platz zum rumwursteln) fand er irgendwie richtig toll. Er hat einen natlosen übergang von spielen zu kuscheln zu schlafen und hat sich mit 14 Monaten gerade selbst abgestillt.

__________________
Porter du bonheur!
17.06.2012 21:26 Hopser ist offline E-Mail an Hopser senden Homepage von Hopser Nimm Hopser in deine Freundesliste auf
Septemberglück
*****

images/avatars/avatar-4382.jpg

Dabei seit: 24.01.2012
Beiträge: 824

Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Zitat:
Original von Hopser
Hoi,

ich wollte mal anmerken: es gibt etwas zwischen Familienbett und Gitterbett. Sogar sehr viele Lösungen.

Mit 9 Monaten kann das Kind stehen. Super. Matratze auf den Boden und schon hast du viele Sorgen um Harakirisituationen weniger. du kannst dich daneben setzen/ legen/ whatever.

Nur so als Anstoss.
Unser Babymann hat auch nie in seinem Bettchen mit Käfig aussenrum geschlafen und tut es bis heute nicht (das Ding diente nur zum kurzen Zwischenparken zwecks aufs Klo gehen). Aber Matraze aufm Boden (grösser, mehr platz zum rumwursteln) fand er irgendwie richtig toll. Er hat einen natlosen übergang von spielen zu kuscheln zu schlafen und hat sich mit 14 Monaten gerade selbst abgestillt.


Hopser, das finde ich eine gute Idee!
Mein Sohn kann noch nicht stehen, aber versucht sich immer am Gitter hochzuziehen. Krabbelt und läuft dein Kind dann nachts nicht durch das ganze Schlafzimmer?

Ich befürchte, dass Sohnemann munter umherturnen würde und irgendwann müsste ich ihn meckernd und weinend hinter der Heizung oder so hervorziehen...

Bleibt dein Sohn auf dieser Matratze?
17.06.2012 21:30 Septemberglück ist offline Nimm Septemberglück in deine Freundesliste auf
Luni Luni ist weiblich
***

images/avatars/avatar-22.gif

Dabei seit: 01.02.2012
Beiträge: 108
Kinder: meine kleine Supermaus 08/11

Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Hallo Macsoja!!!!

Kann mich allen Vorrednern nur anschließen. Ihr macht Euch Gedanken um ungelegte Eier. Ihr könnt außerdem noch gar nicht wissen, wie Eure Kleine in 2 Monaten so drauf ist. Sie jetzt schon so zu verwirren und auch zu stressen halte ich für kontraproduktiv.
Meine kleine Supermaus kommt auch in 2,5 Monaten in die Krippe und sie war was das Einschlafen betrifft immer etwas eigen. Aber ich mach mir keine Gedanken: Kommt Zeit, kommt Rat!

Eure Kleine ist nicht gewöhnt, verwöhnt oder sonst was. Sie reagiert nur ihren Instinkten entsprechend. Die Angst sie könnte lernen dass jemand kommt, wenn sie nur lange genug weint kann ich auch überhaupt nicht nachvollziehen.

Ich für meinen Teil hoffe sogar sehr, dass mein Kind das "gelernt" hat! Sie soll doch das Vertrauen in uns haben, das wir immer zur Stelle sind wenn sie uns braucht! Und aus dieser Sicherheit heraus wird sie sich entwickeln. Urvertrauen will ich es nennen. Und daran kann ich nichts Schlimmes erkennen. smile

Entspannt Euch und handelt weiter nach eurem Bauchgefühl. Das schien ja geklappt zu haben. Es wurde doch erst schwierig, als ihr zuviel gedacht habt?
Wenn etwas nicht kaputt ist, dann repariert es nicht zwinker

Liebe Grüße von Luni
18.06.2012 17:46 Luni ist offline Nimm Luni in deine Freundesliste auf
Kysyra Kysyra ist weiblich
******

images/avatars/avatar-4116.gif

Dabei seit: 15.11.2009
Beiträge: 1.465
Kinder: 2 Töchter, '09 und '11

Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Zitat:
Original von Luni
Ich für meinen Teil hoffe sogar sehr, dass mein Kind das "gelernt" hat! Sie soll doch das Vertrauen in uns haben, das wir immer zur Stelle sind wenn sie uns braucht! Und aus dieser Sicherheit heraus wird sie sich entwickeln. Urvertrauen will ich es nennen. Und daran kann ich nichts Schlimmes erkennen. smile


Ja.
ich war stolz wie Oskar, als die Maus mit 5 Monaten anfing, uns richtiggehend zu "rufen", wenn sie abends noch mal aufwachte. Erst ein Rufgeräusch, dann hat sie kurz gewartet. Wenn sie hörte, dass einer kommt, blieb sie still und strahlte denjenigen an, wenn er bei ihr war. Schlief dann auch immer ganz schnell wieder ein, entweder sie wollte stillen oder hatte nur ihr Schaf verloren.
Nur, wenn wir sie nicht gleich gehört haben, hat sie angefangen, zu weinen.
Für mich hat das bedeutet, dass mein Baby gelernt hatte, dass es sich auf uns verlassen konnte, und ich hab das nur toll gefunden.
Wenn Leute mit diesem Spruch kommen "Dann lernt es ja, dass immer einer kommt, wenn es schreit", rutscht mir auch regelmäßig "Soll es doch auch!" raus.

__________________

18.06.2012 18:46 Kysyra ist offline E-Mail an Kysyra senden Homepage von Kysyra Nimm Kysyra in deine Freundesliste auf
Hopser
***

Dabei seit: 30.11.2011
Beiträge: 195
Herkunft: Gif-sur-Yvette

Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Zitat:
Original von Septemberglück
Zitat:
Original von Hopser
Hoi,

ich wollte mal anmerken: es gibt etwas zwischen Familienbett und Gitterbett. Sogar sehr viele Lösungen.

Mit 9 Monaten kann das Kind stehen. Super. Matratze auf den Boden und schon hast du viele Sorgen um Harakirisituationen weniger. du kannst dich daneben setzen/ legen/ whatever.

Nur so als Anstoss.
Unser Babymann hat auch nie in seinem Bettchen mit Käfig aussenrum geschlafen und tut es bis heute nicht (das Ding diente nur zum kurzen Zwischenparken zwecks aufs Klo gehen). Aber Matraze aufm Boden (grösser, mehr platz zum rumwursteln) fand er irgendwie richtig toll. Er hat einen natlosen übergang von spielen zu kuscheln zu schlafen und hat sich mit 14 Monaten gerade selbst abgestillt.


Hopser, das finde ich eine gute Idee!
Mein Sohn kann noch nicht stehen, aber versucht sich immer am Gitter hochzuziehen. Krabbelt und läuft dein Kind dann nachts nicht durch das ganze Schlafzimmer?

Ich befürchte, dass Sohnemann munter umherturnen würde und irgendwann müsste ich ihn meckernd und weinend hinter der Heizung oder so hervorziehen...

Bleibt dein Sohn auf dieser Matratze?


Hoi,

siehe auch "Familienbett goes falschrum"Fred smile
Also der Babymann fängt gerade an zu laufen. Krabbeln tut er schon sehr lange.

Er spielt sich abends müde. Ich oder mein Freund oder beide hocken daneben und lassen ihn machen. Oft reden oder kuscheln wir, mal wird telefoniert oder sonstwas gemacht. Babymann muss einfach wissen dass wir DA sind, falls er jemanden braucht.
Er hat seine Matraze, Kissen und Decken und sein Babybett zur auswahl und kann sich sein Nest selbst bauen. Macht er auch und schläft friedlich ein.

Ja, tatsächlich zieht er nachts ab und an um. Meistens auf den Boden vor der Matraze... und morgens um 6 Uhr steht er zuverlässig vor meinem Bett und wartet bis der Wecker klingelt.

Ich hab eine ganz simple Vermutung:
Wir Erwachsenen richten das Babyzimmer ein, dass es schön aussieht und praktisch ist.
Stimmt das immer mit dem überein was das Kind will?
Wie oft hab ich schon Betten in Hotelzimmer, verstellt oder mich mit dem Kopf ans Fussende gelegt, weil ich nur in der Richtung ein gutes Gefühl beim Einschlafen hatte.
Ein Baby kann uns das halt nicht anders klar machen, als mit Gemecker/Geschrei/Nichtschlafenwollen.

Wenn das Kind krabbeln kann und man nur eine Matraze auf den Boden legt kann ja nicht viel passieren. Wirklich fallen kann das Kind nicht...man kann den Boden aussenrum ja zusätzlich mit einer Decke abpolstern. Ich würds einfach ausprobieren. Unser Babymann hat das mehr oder weniger selbst eingeführt (als wir mitten im Umzug gerade nur eine Matraze hatten und noch keine aufgebauten Betten) und wir haben die Idee einfach beibehalten.

Wenn er irgendwann die erste Freundin mitbringt wird er vielleicht schon ein echtes Bett wollen, bis dahin kann er schlafen wo er will.

__________________
Porter du bonheur!
19.06.2012 23:27 Hopser ist offline E-Mail an Hopser senden Homepage von Hopser Nimm Hopser in deine Freundesliste auf
Septemberglück
*****

images/avatars/avatar-4382.jpg

Dabei seit: 24.01.2012
Beiträge: 824

Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Danke Hopser für deine Erläuterungen!
Mal schauen, was ich davon für uns rausziehen kann. smile
20.06.2012 08:02 Septemberglück ist offline Nimm Septemberglück in deine Freundesliste auf
undine undine ist weiblich
*****

Dabei seit: 25.05.2008
Beiträge: 718
Herkunft: Berlin
Kinder: zwei Jungs (*2004, *2009)

Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Ich habe jetzt nicht alles gelesen, war einfach ein bisschen viel smile

Aber ich kenne die Sorge, dass es bei der Tagesmutter Probleme geben könnte. Da kann ich Euch beruhigen. Bei unseren beiden Kindern haben die Tagesmütter einen Mittagsschlaf eingeführt. Beim Großen war das sehr hilfreich, weil es eine Struktur reinbrachte, die wir selbst nicht hingekriegt haben. Beim Kleinen lief zuhause alles weiter wie bisher. Gerade bei ihm hatte ich Sorge, dass es nicht funktioniert, da er bei mir tagsüber nur in der Tragehilfe schlief. Es war wohl etwas mühsam, aber es klappte.

Weder ich noch die Tagesmütter haben meine Kinder schreien lassen. Das finde ich auch nicht akzeptabel - auch nicht für wenige Minuten.

Den Großen habe ich nie einschlafgestillt. Beim Kleinen habe ich mit 11 Monaten aufgehört, weil ich gemerkt habe, dass er es auch ohne schafft. Auch hier gab es keine Tränen und er schlief noch im Babybalkon mit Einschlafbegleitung. Er hat mit 2 1/2 Jahren sein eigenes Zimmer bekommen und schläft seitdem dort. Weil es für ihn so ok ist.

Struktur tut schon gut und erleichtert vieles. Dabei ist meiner Erfahrung nach weniger der Zeitpunkt wichtig sondern der Ablauf. Wenn es mal eine halbe Stunde später wird - keine Ahnung, ob das Kind das überhaupt bemerkt. Aber der Ablauf hilft ihm dabei, einzuschätzen was kommt und das ist bei meinen Kindern wichtig.
20.06.2012 09:12 undine ist offline E-Mail an undine senden Nimm undine in deine Freundesliste auf
Baumstruktur | Brettstruktur
Gehe zu:
Thema ist geschlossen
RABENELTERN.ORG e.V. » Fundamente » Schlafen » Das Schlafen (9 Monate)

Impressum

Forensoftware: Burning Board 2.3.6, entwickelt von WoltLab GmbH