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RABENELTERN.ORG e.V. » Beratungsstelle » Stillberatung » Wie noch gut auf das Stillen vorbereiten? » Hallo Gast [Anmelden|Registrieren]
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Zum Ende der Seite springen Wie noch gut auf das Stillen vorbereiten?
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NordenMama NordenMama ist weiblich
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Dabei seit: 27.09.2011
Beiträge: 67
Herkunft: Norden
Kinder: 1

frage Wie noch gut auf das Stillen vorbereiten? Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Hallo,

ich bin zum 2. Mal schwanger und nun in der 38. SSW.
Bei meiner ersten *Schwangerschaft* [Autokorrektur von rabeneltern.org] hatte ich relativ früh Milch, aber bisher habe noch gar keine.
Langsam mache ich mir Gedanken, ist das berechtigt?

Bei meiner ersten Tochter gab es von Beginn an Schwierigkeiten. Ich hatte mir wohl zu wenig Gedanken darum gemacht, da es für mich so natürlich war und ich davon ausging, das muss klappen und warum sollte es auch nicht.
Nach der Geburt, wollte ich sofort stillen, aber meine Tochter hatte Schwierigkeiten meine Brust zu fassen, daher habe ich lange mit Stillhütchen gestillt, was mir überhaupt nicht gefiehl.
Außerdem hatte ich wunde Brustwarzen und lange doll Schermzen gehabt, manchmal wollte ich schon abbrechen, was aber nie in Frage kam, aber ich wünschte es mir oft.

Ich wünsche mir unbedingt bei meiner 2. eine bessere Stillzeit, die man genießen kann und vor der man sich nicht fürchten muss.
Ich habe bis vor 4 Monaten gestillt, musste dann Antiobiotika nehmen. Da meine Tochter an Neurodermitis leidet, wollte ich ihr das ersparen und habe abgestillt.
Eigentlich leide ich noch heute darunter, weil es einfach zu plötzlich kam.

Nun zu meinen Fragen:
Meine Brustwarzen sind bis heute eher rauh und "leicht belegt". Es kommt mir vor, als wenn dort eine leichte Schicht drauf ist. Ich habe diese schon einmal mit Lavendel Öl von Weleda abbekommen, aber sie ist wieder gekommen.
Um ehrlich zu sein, weiß ich nicht, ob diese Hautschicht eine Funktion hat oder ich sie regelmäßig entfernen sollte.
Dennoch sind Brustwarzen jetzt schon recht empfindlich. Ich reibe öfters mal dran oder benutze einen Waschlappen etwas länger, weiß aber nicht, ob das wirklich von Vorteil ist.
Die einen sagen, man soll abhärten, die anderen meinen, das sei alles übertrieben.
Was ist nun richtig und was falsch?
Wie kann ich mich in en letzten Zügen noch optimal auf das Stillen vorbereiten?

Und:
Sollte meine Tochter (20 Monate) auch wieder gestillt werden wollen, was ich sehr schön finden würde, ist das empfehlenswert? Kann man das machen oder besteht die Gefahr, dass meine 2. dann zu wenig Milch abbekommt?
Und ab wann sollte man das wenn überhaupt ausprobieren, da die 2. ja erstmal Anspruch auf die Vormilch hat.

Würde mich auf eine baldige Antwort sehr freuen.

__________________
1. Tochter geb. Okt. 2010
ET Tochter Nr. 2: ende Juni 2012
09.06.2012 21:39 NordenMama ist offline E-Mail an NordenMama senden Nimm NordenMama in deine Freundesliste auf
Denise Both Denise Both ist weiblich
******

Dabei seit: 13.07.2007
Beiträge: 1.114

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Liebe NordenMama,

wunde Brustwarzen entstehen nicht durch mangelnde Vorbereitung der Brust, sondern fast immer durch falsches Anlegen oder (An)Saugen und dem kann durch entsprechende Information und Betreuung vorgebeugt werden.

Man kann Brustwarzen nicht mit all den Methoden, die leider immer noch in vielen Fällen propagiert werden vorbereiten oder „abhärten“. Im Gegenteil, das Abrubbeln, Bürsten oder bearbeiten mit Zitronensaft usw. schadet mehr als es nutzt. Brustwarzen sind sensibles, erektiles Gewebe und dieses Gewebe kann nicht abgehärtet werden und die Empfindsamkeit sollte keinesfalls beeinträchtig werden. Außerdem sorgen Maßnahmen, bei denen die Brustwarze und der Brustwarzenhof abgerieben werden dafür, dass die schützende und antibakteriell wirkende Schicht, die die Absonderungen der Montgomerydrüsen bildet, zerstört wird und es können sich sogar Mikroverletzungen bilden, die zu Problemen führen können.

Die beste Vorbereitung, besteht darin, sich umfassend zu informieren. Ein gutes Stillbuch (z.B. "Stillen" von Márta Guóth-gumberger und Elizabeth Hormann oder "Stillen gesund und richtig" von Gabi Eugster und mir) und der Kontakt zu einer Stillberaterin/Stillgruppe möglichst schon vor der Geburt sind dafür sehr hilfreich.
Adressen von Stillberaterinnen finden sich im Internet unter:
http://wwwlalecheliga.de (Stillberaterinnen der La Leche Liga), http://www.afs-stillen.de (Stillberaterinnen der Arbeitsgemeinschaft freier Stillgruppen) oder http://www.bdl-stillen.de (Still- und Laktationsberaterinnen IBCLC).

Wenn deine "Große" nach der Geburt probieren will, dann ist das in der Regel kein Problem, allerdings ist davon auszugehen, dass sie nicht mehr weiß, wie sie an der Brust trinken muss, damit Milch rauskommt. Sollte deine Tochter gerne und viel an der Brust trinken wollen, dann ist dieses Tandemstillen möglich - es gibt gar nicht so wenige Frauen, die zwei Geschwisterkinder, die keine Zwillinge sind, stillen.

Die Milchbildung richtet sich immer nach dem jüngsten gestillten Kind und deshalb wird nun auch wieder Kolostrum gebildet. Der Milcheinschuss verläuft beim Tandemstillen in vielen Fällen sehr viel sanfter. Sollte es doch heftiger werden, dann ist das ältere Kind oftmals eine sehr große Hilfe.

Wenn deine „Große“ nur mehr gelegentlich trinkt, musst Du nichts Besonderes beachten. Trinkt sie allerdings noch recht häufig (oder will er nach der Geburt plötzlich wieder deutlich häufiger trinken), dann empfiehlt es sich, dass Du dem Baby den Vorrang einräumst und es zuerst anlegst. Es ist aber auch möglich beide Kinder gleichzeitig anzulegen. Die Milchmenge wird sich auf den Bedarf der beiden Kinder einstellen.

Im Normalfall müssen auch keine besonderen Regeln wegen der Hygiene eingehalten werden. Außer bei einer Soorinfektion oder wirklich hochinfektiösen Erkrankungen, genügt die normale Körperhygiene und die Kinder können auch wechselseitig an beiden Brüsten gestillt werden.

Kolostrum wirkt abführend. Deshalb kann es vorkommen, dass deine Große - vor allem, wenn sie recht viel an der Brust trinken sollte - einen etwas loseren Stuhl bekommen kann.

Ich wünsche dir eine gute Geburt

Denise
13.06.2012 07:59 Denise Both ist offline E-Mail an Denise Both senden Nimm Denise Both in deine Freundesliste auf
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