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RABENELTERN.ORG e.V. » Fundamente » Lernwelten » grundschrift oder schreibschrift? » Hallo Gast [Anmelden|Registrieren]
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Umfrage: geht das abendland unter?
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muss klicken, aber hab das post nicht gelesen! 8 9.30%
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Insgesamt: 86 Stimmen 100%
 
Zum Ende der Seite springen grundschrift oder schreibschrift?
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carlotta
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Themenstarter Thema begonnen von carlotta
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Zitat:
Original von dobe
@carlotta (entschuldigung) und Trin
habe jetzt mal eine verständnisfrage, widersprecht Ihr mir nun oder was?
oder drücke ich mich nur so unverständlich aus?
Meiner Meinung nach habe ich nahezu genau das geschrieben, was Ihr auch schreibt...aber das kann ja auch falsch rüber kommen.


ich widerspreche nicht beim thema, dass die art der schrift weniger wichtig ist, als rechtschreibung.

deine bewertung der methode "lesen durch schreiben" und ansätze zum rechtschreiben lernen kann ich allerdings nicht teilen.

finde aber, dass das ein ganz anderes thema ist (hätte vielleicht einen eigenen strang verdient?)

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29.06.2011 19:30 carlotta ist offline Homepage von carlotta Nimm carlotta in deine Freundesliste auf
dobe dobe ist weiblich
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trin da stimme ich dir zu, wenn ich den kinder vom system her diese zeit aber nicht lasse, dann ist diese methode in meinen augen mist...aber das ist ot, denn hier geht es ja um schrift...und diese widerrum wäre mir egal, hauptsache die meisten können lesen was da steht...

un einen eigenen thread dazu aufmachen mag ich nicht, hilft mir und meinem sohn gerade wenig weiter, das für und wider zu diskutieren, da seine situation ja nun schon so ist, dass ers nicht vernünftig kann und immer noch gerne mal so schreibt wie er es hört oder spricht...

lg doris

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doris 1961, mann 1960, kind 1 1992, kind 2 1995, kind 3 2002, + hund katze pferd pony, schildkröten fische
29.06.2011 20:30 dobe ist offline E-Mail an dobe senden Nimm dobe in deine Freundesliste auf
cashew cashew ist weiblich
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Carlotta: 45 Jahre Grundschule finde ich auch genug...
29.06.2011 21:08 cashew ist offline E-Mail an cashew senden Nimm cashew in deine Freundesliste auf
neonbeige
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SaJuMa: ja ich habe den eindruck, dass die Feinmotorik sogar teilweise eine Katastrophe ist. Aber ich bin noch frisch als Lehrerin und kann kaum auf Erfahrung zurück blicken. Bewegungsabläufe mit dem Stift nachvollziehen (nach mehrmaligen vormachen, auch direkt vorm Schüler) kriegen viele nicht hin. Wenn ich sehe das jemand sein E lieber von unten nach oben "malt", dann lass ich die Schüler ehrlich gesagt, also wenn es ihnen leichter fällt, aber grundsätzlich probieren sie es erst wie ich es "richtig" vormache. Wenn ich mir mein abschlussbuch aus der vierten Klasse angucke und dann die Texte der heutigen viertklässler sehe ich deutliche Unterschiede. ABER wenn ich sehe was die Erstklässler alles schreiben können, zu einem Zeitpunkt wo ich noch bei "Toni malt Fine" war, dann sehe ich auch einen Unterschied. Ich find Hauptsache man kann schreiben, welche Schrift benutzt wird ist mir letztendlich schnurz!
29.06.2011 21:33 neonbeige ist offline E-Mail an neonbeige senden Nimm neonbeige in deine Freundesliste auf
homunkulus
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dobe, um nochmal beim ot zu bleiben augenroll
es gibt auch klötersbriefe zu dem thema rechtschreibung.

mein sohn und ich haben nun die fehler der letzten diktate auf karteikarten gesammelt und werden die fehlerkartei auch weiterführen.
nach den ferien werden wir anfangen, jeden tag fünf wörter zu üben. ganz stur und stumpfsinnig.
irgendwelche rechtschreibregeln erklären - das habe ich schon lange aufgegeben.
29.06.2011 22:04 homunkulus ist offline E-Mail an homunkulus senden Nimm homunkulus in deine Freundesliste auf Füge homunkulus in deine Kontaktliste ein
carlotta
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Zitat:
Original von cashew
Carlotta: 45 Jahre Grundschule finde ich auch genug...


quoi? konfus

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29.06.2011 22:13 carlotta ist offline Homepage von carlotta Nimm carlotta in deine Freundesliste auf
carlotta
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Zitat:
Original von dobe
wenn ich den kinder vom system her diese zeit aber nicht lasse, dann ist diese methode in meinen augen mist...


nein, dann ist die umsetzung mist.

das geht schon "im system".
mein sohn geht auf eine normale staatliche schule, die kein großartiges reformpädagogisches zauberprogramm hat.

ja, sie sind ein bisschen individualisiert... aber eben nur ein bisschen.

aber es wurde ab den halbjahreszeugnissen rechtschreibung thematisiert.
am satzanfang sollte groß geschrieben werden - und dann im rest des wortes klein weiter.

die häufigen kurzworte (vor, für, von, ...) wurden eingeführt.

und irgendwie müssen silben total in sein - denn seit c.a. märz fragt mein sohn mich ständig, wieviele silben "wind" hat o.ä. und ob kom-men mit zwei m geschrieben wird.

das sind fragen, über die habe ich in der ersten klasse (übrigens an derselben schule) überhaupt noch nicht nachgedacht!

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29.06.2011 22:20 carlotta ist offline Homepage von carlotta Nimm carlotta in deine Freundesliste auf
dicke Bohne
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Ich bin vor allem genervt, daß jede Schule wieder ihr eigenes Süppchen kochen darf. Warum das ausgerechnet im Bildungsbereich so eingefahren ist. (Und viele Hamburger haben bei der Initiative "Wir wollen lernen" sicherlich nicht unterschrieben, weil sie auf elitäre Parolen stehen, auch wenn in den Medien immer wieder diesbezügliche Einspieler kamen, sondern weil sie keinen Bock darauf hatten, daß ihre Kinder Versuchskaninchen einer superschnell durchgepeitschten Insellösung sind.)

Unter ästhetischen Gesichtspunkten wird Schreibschrift - vermutlich, habe keine Feldforschung betrieben - zu einem schöneren Schriftbild führen. Die Ästhethik einer schönen Handschrift spielt aber heute keine große Rolle mehr. Und hat auch früher nie einen so hohen Stellenwert besessen wie beispielsweise in ostasiatischen Kulturen.
Wie gut kennt man noch die Handschrift von Bekannten? Das meiste läuft über gedruckte oder getippte Korrespondenz. Das ist schon eine allgemein-kulturelle Entwicklung - die man bedauern kann oder nicht -, und sie hat mit Individualismus und Freiheit zur eigenständig entwickelten Handschrift nicht viel zu tun. So individuell sind die graphischen Eigenheiten und Manieriertheiten einzelner nun auch wieder nicht. Angelsächsische, französische oder asiatische Handschriften (ich rede jetzt von lateinischer Schrift), die ich so gesehen habe, sahen erkennbar anders aus, weil eben auch teils andere Varianten gelehrt werden.

Mit verschliffener Druckschrift wird das Schriftbild noch mal anders ausschauen. Mein Mann schreibt inzwischen auch so. Ich hab ihn trotzdem geheiratet ;o)
29.06.2011 22:24 dicke Bohne ist offline E-Mail an dicke Bohne senden Nimm dicke Bohne in deine Freundesliste auf
neonbeige
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Silben sind total in! Das kommt durch dieses schreiben durch lesen... Ich hab auch manchmal das Gefühl ich rappe mich durch den Unterricht! "ba- na- ne oh yeah tschakka Yes"
29.06.2011 22:28 neonbeige ist offline E-Mail an neonbeige senden Nimm neonbeige in deine Freundesliste auf
Trin
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Hallo,

Kinder, denen es schwer fiel Rechtschreibung zu lernen, gab es schon immer. Egal mit welcher Methode, acuh mit der frühreen "Wir schreiben 3 Zeilen "Fahnen", dann wissen alle, daß da ein h drin ist" gab es Kinder, die es so NICHT gelernt haben.
Es muß also nicht an der "Methode" liegen, das wird man nie wirklich wissen.

Aber natürlich gibt es immer auch Kinder, denen eine Methode nicht liegt. Andere liegt sie dafür besoners gut. Schade nur, wenn eine Schule nur EINE Methode anbieten kann. Bei weitestgehend Frontalunterricht, ist es ja auch schwer, das anders zu machen.

Die Lernwörter lernen die Kinder hier übrigens mit so einer Lernkartei.
Montags werden die Worte abgeschrieben je nach Jahrgang ab 5, steigend auf 10). in der Regel sind es Worte, die in einem Zusammenhang zum aktuellen Thema in der Klasse stehen, zu einem Ereignis, Fest, Jahreszeit... so daß die Kinder auch einen Bezug dazu haben, der über das reine "richtig schreiben" hinausgeht.

Dann werden jeden Morgen die Worte angesehen, Karte umgedreht, Wort aufgeschireben. Dann Buchstabe für Buchstabe vom Kind selbst kontrolliert. Richtige Kärtchen rutschen weiter, falsche bleiben. Am Ende der Woche schaut die Lehrerin, wo Schwierigkeiten sind.

Nun kann man sagen, so ist es einfach, wenn man das Wort vorher gesehen hat, ist es ja keine Kunst, es dann auch richtig zu schreiben. Aber wenn die Kinder 5 Tage lang das Wort 1. bewußt angesehen, 2. bewußt geschrieben und 3. bewußt kontrolliert haben., sitzt es in der Regel. Da macht es doch nix, wenn das Kind dann auch noch jeden Tag ein sichtbares Erfolgserlebnis hatte (Kärtchen rutscht weiter) , im Gegenteil freudbetontes und "selbstbelohnendes" Lernen funktioneirt sehr viel besser.

In der ersten Klasse und in der Regel in der 2. auch noch sind es allerdings fast nur Worte, die man auch schreibt wie man spricht (Ausnahme Wirte mit ei und eu), in der 2. kommen einige wenige Dehnungs-h oder Verdoppelungen dazu.

Wie schon geschrieben, viele Kinder machen mit 10-12 noch mal einen großen Rechtschreib-Sprung und was vorher mühsam war, klappt plötzlich. Wenn das Kind nicht schon zu entmutigt und in seinem "Ich kann das sowieso nicht" verstrickt ist. . Schade, daß sie in normalen Schulen nicht die Zeit bekommen, die sie brauchen...

Ich wünsche euch eine gute Lösung,
Trin

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Sommerpause
29.06.2011 22:29 Trin ist offline E-Mail an Trin senden Nimm Trin in deine Freundesliste auf
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danke trin, so machen wir das auch, allerdings eben privat in der schule gibt es eine lernwörterliste themenbezogen mit 20-30 wörtern, da üben sie das auch, aber eben nicht so...
schwieriges sache ist, wenn ein diktat geschreiben wird, alle lernwörter richtig sind (ca. 20 von 90 wörtern) dann aber eben doch 12 fehler drin sind udn das dann ne glatte sechs ist, das nimmt motivation mal was zu üben.
carlotta: individuell betrachtet ist es bei meinem sohn leider so, dass diese methode ihm derzeit nichts bringt, er nimmt direkte und sofortige verbesserung besser wahr, das wird aber nicht gemacht, vielmehr wurde, weswegen wir jetzt mit dem problem kämpfen...
mit system meinte ich nicht die schreiben nach gehör methode, sondern unser system schule und das ist hier nun mal leider so, dass du mit einer deutsch vier in bayern eher nicht ein gymnasium besuchst und dass du mit 10 beurteilt wirst, ob du das besuchen sollst...deswegen finde ich das eben mist...

lg doris

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30.06.2011 10:45 dobe ist offline E-Mail an dobe senden Nimm dobe in deine Freundesliste auf
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Zitat:
Original von dobe
carlotta: individuell betrachtet ist es bei meinem sohn leider so, dass diese methode ihm derzeit nichts bringt, er nimmt direkte und sofortige verbesserung besser wahr, das wird aber nicht gemacht, vielmehr wurde, weswegen wir jetzt mit dem problem kämpfen...


aber das liegt auch nicht an der methode an sich - sondern daran, wie sie bei euch umgesetzt wird (offenbar schlecht).

Zitat:
Original von dobe
mit system meinte ich nicht die schreiben nach gehör methode, sondern unser system schule und das ist hier nun mal leider so, dass du mit einer deutsch vier in bayern eher nicht ein gymnasium besuchst und dass du mit 10 beurteilt wirst, ob du das besuchen sollst...deswegen finde ich das eben mist...


ich weiß, dass bayern da ganz furchtbar ist.

aber das hat doch auch nichts mit der methode zu tun?

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30.06.2011 18:57 carlotta ist offline Homepage von carlotta Nimm carlotta in deine Freundesliste auf
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natürlich nicht carlotta, es leigt an bayr. system und dem schlechten umgang mit der methode, nur das kann ICH nicht ändern, deswegen ist es ja mist für mich
lg doris

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Ich dachte immer, die Schreibschrift verhilft einem zu einer schnelleren Schreibe, einfach weil man gelernt hat, die Buchstaben flüssig aneinander anzuhängen. Und Rudimente der Schreibschrift bleiben ja auch, wenn man längst seine eigene individuelle Schrift schreibt.

Mein Vater ist als Linkshänder auf Rechtshänder geprügelt worden, was die Schreibschrift betrifft mit wenig Erfolg. Er schreibt sein ganzes Leben in fliegenschiss-ähnlichen Druckbuchstaben, die nicht unbedingt leicht zu lesen sind, und zwar eher langsam.

Insofern finde ich eine Art Schreibschrift gut, mir sind da auch die verwandten Versionen recht.

LG
Bine

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Das Fundament des Rechts ist die Humanität. (Albert Schweitzer)

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von turquoise: 30.06.2011 21:17.

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Themenstarter Thema begonnen von carlotta
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Zitat:
Original von turquoise
Ich dachte immer, die Schreibschrift verhilft einem zu einer schnelleren Schreibe, einfach weil man gelernt hat, die Buchstaben flüssig aneinander anzuhängen. Und Rudimente der Schreibschrift bleiben ja auch, wenn man längst seine eigene individuelle Schrift schreibt.


das dachte ich auch immer. aber das gilt wohl nur, wenn man schreibschrift motorsich gut hinbekommt.

ich hab ja bei meinen mitschülern nicht drauf geachtet - aber dass schreibschrift eine zusätzliche belastung sein kann, kann ich mir auch gut vorstellen.

insofern ist es vielleicht gar nicht doof, die regelung so offen zu lassen.

bin gespannt, wie das bei uns gehandhabt werden wird.

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01.07.2011 10:46 carlotta ist offline Homepage von carlotta Nimm carlotta in deine Freundesliste auf
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Zitat:
Original von Trin

Der Fehler liegt als meiner Meinung nach nicht in der Lesen-durch-Schreiben Methode sondern darin, daß sie a) pauschal für alle Kinder angewendet wird, b) nur bruchstückhaft umgesetzt wird und c) den Kindern nicht die Zeit gelassen wird, die sie brauchen.

Viele Grüße, Trin


Das möchte ich für mich mal unterschreiben. An unserer Schule wird das sehr halbherzig gemacht und ab dem 2.Halbjahr 1. Klasse werden bewertete Diktate geschrieben, bei denen Rechtschreibung sehr wichtig ist. Das finde ich den Kindern gegenüber nicht fair und es hat meinem Sohn zumindest die Freude am schriftlichen Erzählen erstmal genommen.
07.07.2011 11:50 carinosa ist offline E-Mail an carinosa senden Nimm carinosa in deine Freundesliste auf
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Zitat:
Original von Trin

In der ersten Klasse und in der Regel in der 2. auch noch sind es allerdings fast nur Worte, die man auch schreibt wie man spricht (Ausnahme Wirte mit ei und eu), in der 2. kommen einige wenige Dehnungs-h oder Verdoppelungen dazu.

Trin

Das finde ich interessant.
Mein Sohn hat auch schon Lernwörter in der 1.Klasse.
Die aktuellen: Häschen, Hände, Frühling, ängstlich, blühen, länger, ...
Das finde ich heftig, zumal sie nciht wie bei euch täglich geübt werden, sondern sich anhand eines Planes quasi selbst erarbeitet.
07.07.2011 11:56 carinosa ist offline E-Mail an carinosa senden Nimm carinosa in deine Freundesliste auf
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Bei uns wird ähnlich wie von Trin beschrieben verfahren, hier gibt es auch so eine Kartei. Allerdings hat die Lehrerin auch in der ersten Klasse schon auf Fehler aufmerksam gemacht, z.B. wenn nicht lautgetreu geschrieben wurde oder bei Dingen, wo sie wusste, dass meine Tochter sie sicher beherrscht. Wer "kann" einmal mit einem und einmal mit Doppel-n am Ende schreibt, den kann man drauf aufmerksam machen, dass nur eine Version korrekt sein kann, das erschien mir auch nur logisch, sonst vermittelt man ja auch Beliebigkeit.

In der zweiten Klasse wurden schrittweise bestimmte Rechtschreibregeln erarbeitet und dann auch als Fehler gewertet, wenn sie nicht angewendet wurden.

Ach so, das Ausgangsthema zwinker :
Ich fand die Vereinfachte Ausgangsschrift (die gab es in NRW ab Mitte/Ende der Achtziger mal) grausam zu lesen, wirklich sehr hässlich. Meine Tochter lernt Schulausgangsschrift, die ist "meiner" Grundschulschrift sehr ähnlich und ich finde, das klappt gut. Die Grundschrift finde ich nicht schön, ob sie Kindern hilft, kann ich nicht beurteilen. Auf jeden Fall hilft sie wohl (mal wieder...) den Schulbuchverlagen. Ich habe ein interessantes Interview in der taz gelesen (vor bestimmt einem halben Jahr), mit einer auf Schrifterwerb spezialisierten Lehrerin, die in aller erster Linie das Problem darin sah, dass Schreiben lernen heute nicht genug Zeit hat in der Grundschule. Schön schreiben (im Sinne von sorgfältig, mit Mühe) sollte ein eigenes Fach sein und müsse halt richtig geübt werden und die LehrerInnen müssten wieder lernen, wie sie es Kindern beibringen können. Das kam mir - als Laie- logisch vor.

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(Goethe)

08.07.2011 19:26 Georg ist offline E-Mail an Georg senden Nimm Georg in deine Freundesliste auf
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Hallo,

Zitat:
Original von GeorgSchön schreiben (im Sinne von sorgfältig, mit Mühe) sollte ein eigenes Fach sein und müsse halt richtig geübt werden und die LehrerInnen müssten wieder lernen, wie sie es Kindern beibringen können. Das kam mir - als Laie- logisch vor.


Mir nicht zwinker
Das liegt aber daran, daß wir tatsächlich "Schönschreiben" als Fach hatten und es auch bewertet wurde.
Und es war DAS Fach, daß mir als (ansonsten ziemlich guten Schülerin) vermittelt hat, da es Dinge gibt, die ich nie lernen werde - und daß das schlimm ist (nein, da fehlt kein "nicht") .

Was habe ich Seiten um Seiten abgeschrieben und geübt. Teils weil ich musste (es kann ja nicht angehen, daß zwischen denn Einsen und Zweien da eine 4 prangt), teils freiwillig, weil ich tatsächlich den Erwartungen genügen wollte. Genützt hat es nix.

Das ging so weit, daß ich mich dann nicht mehr getraut habe, "frei" zu schreiben, weil mir klar war, ich kann nicht schreiben. Dieses Gefühl begründete sich allerdings ausschließlich im Aussehen der Schrift.
Briefe habe ich vorgeschrieben und dann "abgemalt". Und noch mal, weil es nicht schön genug war oder schien. Und noch mal... und es irgendwann lieber gelassen.

Und "schön" schreiben kann ich trotzdem bis heute nicht. grinsen

Welch eine Erleichterung, daß nach der 4 Klasse Schönschreiben als Fach wegfiel, "Ich KANN nicht schreiben war allerdings sachon ausreichend verfestigt (Bis heute schreibe ich selbst kurze Notizen wann immer möglich am PC)


Die Bewertung der Schrift blieb aber.

Später war es dann so: Aufsatz geschrieben, Inhalt 1, Ausdruck 1, Rechtschreibung so meist zwischen 1 oder 2, Form 4 oder 5 (5 war bei uns die schlechteste Note!). Die Gesamtnote durfte nur einen Grad besser sein als die schlechteste Teilnote - also kam ich im Aufsatz maximal auf 3. Oder gar auf 4.
Seeeeehr motivierend... unsicher

Genau so berechnete sich die Mathenote aus Test und Form. Und da ing es tatsächlich nicht um die Leserlichkeit (die war eigentlich immer gegeben) oder mathematische Formffehler (was ich noch verstehen könnte) sondern ums Aussehen. Und das wird nun mal vorrangig von der Schrift geprägt.

Nein, ich bin froh, daß meine Kinder sich damit nicht herumplagen müssen.

Die Großen haben übrigens mit 12-14 einen deutlichen Sprung gemacht, OHNE zu üben. Es sieht tatsächlich gleichmäßiger und "reifer" aus. Schönschreibkönige werden sie wohl wie ich nie werden.

Ich weiß grad gar nicht, ob ich es schon erzählt hatte, uns hat mal (bevor meine Kinder Schulkinder waren) ein Orthopäde erklärt, daß bei den meisten Schulanfängern die Hand noch gar nicht verknöchert genug und die Muskulatur noch nicht entwickelt genug ist, um den Anfoderungen zu genügen.
Würde man das Thema "schreiben" lockerer und individueller angehen, würde das vielen Kindern Stress und Frust ersparen - und am Ende mit weniger Übung die mindestens gleichen Ergebnisse bringen.
Zumindest bei meinen Kindern scheint das zuzutreffen.

So bringt wohl jeder seine persönlichen Erfahrungen bzw. die seiner Kinder in seine Meinung zu dem Thema ein... smile

Viele Grüße, Trin

__________________
Sommerpause

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Trin: 08.07.2011 19:52.

08.07.2011 19:50 Trin ist offline E-Mail an Trin senden Nimm Trin in deine Freundesliste auf
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Ich glaube (ich hoffe!), die interviewte Lehrerin meinte etwas anderes mit dem Fach "Schreiben lernen" als das, was du erlebt hast. Aber den Kindern gezielt Hilfestellungen zu geben, Übungen zum Kreuzen der Mittellinie und zur Stifthaltung, all das würde ja Sinn machen.

Ich hatte auch noch "Schrift" als extra Note auf dem Zeugnis stehen, aber ich erinnere mich nicht genau dran, wie ich an die Note kam oder ob das gesondert geübt wurde. Ich hatte aber auch eine gute Schrift, obwohl ich den Stift so verkrampft gehalten habe, dass mir seit der ersten Klasse prophezeit wurde, dass ich es so nicht weit bringen würde grinsen

Die orthopädische Begründung ist mir noch nie begegnet weissnicht . Mir hat allerdings neulich eine Erzieherin erzählt, es sei kontraproduktiv, Kindern dünne Buntstifte oder sogar Filzstifte anzubieten, weil sie dann eine falsche Stifthaltung einnehmen würden, denn die Haltemuskulatur sei noch viel zu schwach, und sie würden sich dann alle verkrampfen und es würde weiß-gott-was drohen (passend zum Threadtitel sozusagen der Untergang des Abendlandes zwinker ). Da hab ich erstmal so: schock geguckt
Graphomotorik ist einer meiner Schwerpunkte, ich habe wirklich viele Fortbildungen zum Thema gemacht und das war mir auch völlig neu, und so richtig logisch erschien es mir auch nicht.

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(Goethe)

10.07.2011 11:23 Georg ist offline E-Mail an Georg senden Nimm Georg in deine Freundesliste auf
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Ich hole das hier jetzt noch mal hoch....

Bei uns an der Schule ist jetzt die Diskussion neu gestartet. Ein Teil ist für die Einführung der Schulausgangsschrift, wobei Kindern mit feinmotorischen Schwierigkeiten die Möglichkeit gegeben werden sollte bei der Druckschrift zu bleiben. Der andere Part möchte gerne die (verbundene) Grundschrift einführen.

Gibt es hier mittlerweile neue Erfahrungswerte ( insbesondere) aus Hamburg ?

Lieben Gruss,
Lichtstille

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Da es sehr förderlich für die Gesundheit ist, habe ich beschlossen glücklich zu sein! Voltaire

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