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Zum Ende der Seite springen Wie reagiere ich richtig...
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Bala
** NEU **

Dabei seit: 16.01.2012
Beiträge: 3
Herkunft: Detschland/Berlin

check Wie reagiere ich richtig... Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Hallo Ihr Lieben,

ich bin neu hier. Habe einen 2,5 jährigen Sohn und bin im 7. Monat schwanger. Gestern ist mir etwas passiert, was wirklich an mir nagt.

Ich wollte mit meinem Sohn zu Abend essen, das Essen schmeckte ihm nicht, er wollte etwas anderes, ich bat ihn um etwas Geduld und schon flog das Essen durch die Wohnung.
Ich habe mit ihm geschimpft, er sollte alles aufräumen...
Dann haben wir uns beide hineingesteigert, er wollte die Brust, ich wollte sie ihm nicht geben, er weinte, ich weinte.

Ich bin für eine liebevolle, respektvolle Erziehung. Unb bin echt traurig über den Vorfall. Vor allem darüber, dass ich die Verweigerung des Stillens als Strafe genutzt habe. Aber ich konnte ihn in diesem Moment nicht an mich heranlassen.

Wie gehe ich mit so einer Situation entspannter um? Habt ihr eine Idee?

Viele Dank für eine Antwort.
16.01.2012 17:06 Bala ist offline E-Mail an Bala senden Nimm Bala in deine Freundesliste auf
miclag
** NEU **

Dabei seit: 16.01.2012
Beiträge: 6

RE: Wie reagiere ich richtig... Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Hallo Bala,

ich bin auch neu hier, aber etwas möchte ich Dir doch sagen.
Dass dieses Ereignis an Dir nagt, zeigt mir schon, dass Du eine tolle Mutter bist!
Andere hätten da noch viel heftiger reagiert.
Und das ihr zusammen geweint habt, zeigt deinem Sohn vielleicht auch, dass er auf die Gefühle seiner Mutter etwas mehr achten kann. Vielleicht in dem Alter noch nicht bewusst, aber Gefühle wie Trauer und Enttäuschung zeigen, ist glaub ich nicht so schlecht, wenn es im Rahmen bleibt. Bei Wut muss man natürlich vorsichtiger sein.

Rede doch mit Ihm darüber, wie er das empfunden hat und wie es Dir ging. Geht das schon mit deinem 2,5 Jährigen?
16.01.2012 17:34 miclag ist offline E-Mail an miclag senden Nimm miclag in deine Freundesliste auf
Bala
** NEU **

Dabei seit: 16.01.2012
Beiträge: 3
Herkunft: Detschland/Berlin

Themenstarter Thema begonnen von Bala
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Hallo miclag,

vielen Dank für deine lieben Worte. Ich denke schon, dass mein Kleiner einiges versteht, z.B. wenn jemand traurig ist. Manchmal bin ich im Moment nicht besonders auf der Höhe, da hilft nur tief durchatmen. Ich habe angefangen wieder voll zu arbeiten und der Schatz merkt natürlich auch, dass ich weniger für ihn da bin. Freu mich schon auf meine Mutterschutzzeit

Hab mir gerade deine Frage zum Thema schlafen durchgelesen. Ich hoffe, dass die Antworten Dir helfen konnten.

Ich finde den Umgangston hier sehr nett. Lese ab und zu in einem anderen Forum und dort wird mir zu sehr bewertet.

Ich wünsche dir einen schönen Tag!
17.01.2012 09:41 Bala ist offline E-Mail an Bala senden Nimm Bala in deine Freundesliste auf
Loreleila Loreleila ist weiblich
*****

Dabei seit: 13.02.2009
Beiträge: 946
Herkunft: Berlin
Kinder: der Große 01/05 und der Kleene 09/08

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Ich finde es völlig legitim, wenn du einem 2,5 jährigen auch mal situationsbedingt die Brust verweigerst. Wenn ich mich gerade über etwas geärgert habe, lese ich ja auch keine Geschichte vor, weil ich dann erstmal runter kommen muss, schlehte Laune habe, sauer bin, was auch immer. Wieso sollte es also nicht ok sein zu sagen: nein jetzt mag ich das nicht! ??? Gerade, wenn es wie beim Stillen auch mit Nähe und Ruhe und so verbunden ist, könnte ich das in vollem aufgeregtsein wohl auch nicht.
17.01.2012 11:00 Loreleila ist offline E-Mail an Loreleila senden Nimm Loreleila in deine Freundesliste auf
rosarotklee rosarotklee ist weiblich
*****

Dabei seit: 08.09.2007
Beiträge: 993
Kinder: Sohn 04, Tochter 07, Sohn 10

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Hi Bala,
auch ich finde, es hört sich Trotz der dummen Situation so an, als hättet ihr eigentlich ein sehr gutes Verhältnis. Ich denke auch, so ein 2,5jähriger kann schon sehr, sehr viel verstehen. Vor allem auch, dass eben auch die Mama gerade mal nicht mehr kann. Mein großer Sohn, der noch heute die Ausgeglichenheit in Person ist, hatte in genau diesem Alter - ich war ebenfalls schwanger - auch so eine doofe Phase. Na ja es waren vielleicht 2 Wochen.
Ich stimme Loreleila zwar einerseits zu. Klar ist es "legitim" wenn die Mama bei so einem großen KInd auch mal die Brust verweigert. Aber es ist eben dann auch "legitim", wenn sich das Kind noch mehr ärgert.Eben weil Stillen so viel mit Nähe zu Tun hat kommt eine Verweigerung der Brust ja auch einem Liebesentzug gleich. Die Folge ist, mein Kind ärgert sich, lebt diesen Ärgre am Ende in einer anderen Situation wieder aus und am Ende müssen wir selber es doch ausbaden. Und genau DAS war für mich dann auch die wichtigste Erkenntnis. Was habe ICH davon, wenn mein Kind sich ärgert. Nichts. Ich versuche, wo immer es geht zu vermitteln. Klar ich habe auch Rechte und Bedürfnisse. Aber die werden von einem größeren Kind umso mehr respektiert, wenn seine eigenen Bedürfnisse in früher Kindheit respektiert wurden.

Aber nochmal zu der konkreten Situation:
Dass man mal was anderes essen mag finde ich verständlich. Vielleicht könntet ihr einen Kompromiss finden, bei dem auch was leckeres für den jungen Mann dabei ist. Nur, er war ja wohl -öh sehr schnell in seiner Rekation. Nach einigen anfänglichen Eskalationen hier bei uns habe ich in solchen Fällen einfach den Kindern einen Lappen in die Hand gegeben, wir haben gemeinsam sauber gemacht. Und ich habe mich immer wieder bemüht ruhig zu bleiben, mir immer, immer wieder die Folgen vor Augen gehalten. Die Folge eben, dass Agressionen meinerseits indirekt doppelt auf mich zurückfallen. Das ist schwer, schwanger erst recht. Ich schaffe es noch heute nicht immer, vor allem bei meiner Tochter. Aber meistens haben wir hier ein sehr respektvolles Miteinander und ich denke schon, dass die kompromissbereitschaft meiner Kinder auch von meinem Entgegenkommen und Respekt ihnen gegenüber begründet ist.


Ich wünsche dir noch eine schöne Schwangerschaft und viel Ruhe. Lasst es euch gut gehen.

__________________
sorry...meine tastatur ist kaputt! - Leiden wechselnd.
17.01.2012 13:14 rosarotklee ist offline E-Mail an rosarotklee senden Nimm rosarotklee in deine Freundesliste auf
Bala
** NEU **

Dabei seit: 16.01.2012
Beiträge: 3
Herkunft: Detschland/Berlin

Themenstarter Thema begonnen von Bala
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Hallo rosarotklee,

Danke für deine Antwort. Mit Abstand betrachtet habe ich mich in der Situation ein wenig so gefühlt wie Du und Loreleila es beschreiben.

Ich konnte ihm nicht die Brust geben, aus tiefstem Herzen, andererseits habe ich gefühlt was das für meinen Schnurzel bedeutet, nämlich das er es als Liebesentzug empfunden hat, obwohl ich ihn in den Arm genommen habe.

Und Du hast recht: "Wie es in den Wald hineinschallt, schallt es wieder heraus".
Solange man diese Worte grundsätzlich beherzigt, kann man kleinere Ausrutscher entspannter sehen.

Liebe Grüße
17.01.2012 13:49 Bala ist offline E-Mail an Bala senden Nimm Bala in deine Freundesliste auf
Christiane Rupp
Rabenexpertin

Dabei seit: 19.07.2007
Beiträge: 84

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Hallo, Bala!

Leider sind auch Mütter nur Menschen und damit nicht perfekt. grinsen Dennoch schadet es ja nicht, das eigene Verhalten zu reflektieren und zu verändern, das sehe ich wie du.

Machtkämpfe zwischen Eltern und Kind machen selten Sinn, sie führen meistens zu nichts. Im Gegenteil entsteht durch solche Situationen viel Distanz und das fühlt sich nicht gut an - für keinen, das beschreibst du sehr klar, finde ich.

Dein Sohn übt sich in Autonomie, das ist gut und wichtig. Es ist auch klar, dass dennoch nicht alles möglich ist, aber meist hilft es, wenn man in solchen Zeiten seine pädagogischen Ansprüche auf das Notwendigste zurück schraubt und auch in solchen Situationen, wie du sie schilderst mit dem Kind überlegt, wo es mit bestimmen kann. Aber natürlich gibt es auch die Momente, in denen ein Kind einfach nicht mehr runter kommen kann, das läßt sich oft durch Humor oder spielerisch entschärfen. Zum Beispiel indem man nach so einem Vorfall zusammen aufräumt und es nicht dem Kind allein überträgt - er ist ja noch sehr klein.

Du schreibst, dass du bald dein zweites Kind bekommen wirst smile - es kann auch sein, dass er Veränderungen ahnt, Kinder haben da oft unglaubliche Antennen. Er wird dich dann eher mehr brauchen und das Bedürnis nach viel Nähe haben. Es kann daher auch einen Versuch wert sein, in solchen Momenten eher Nähe anzubieten als sie zu entziehen. Ihn auf den Schoß nehmen, eine Runde mit ihm kuscheln und dann gemeinsam aufräumen z.B.

Ich wünsche dir eine schöne restliche Schwangerschaft und alles Gute für euch!

__________________
Herzliche Grüsse, Christiane
23.01.2012 20:24 Christiane Rupp ist offline E-Mail an Christiane Rupp senden Nimm Christiane Rupp in deine Freundesliste auf
rosarotklee rosarotklee ist weiblich
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Dabei seit: 08.09.2007
Beiträge: 993
Kinder: Sohn 04, Tochter 07, Sohn 10

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öh, da war wohl Bala statt rosarotklee gemeint, oder? zwinker

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sorry...meine tastatur ist kaputt! - Leiden wechselnd.
23.01.2012 21:57 rosarotklee ist offline E-Mail an rosarotklee senden Nimm rosarotklee in deine Freundesliste auf
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