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RABENELTERN.ORG e.V. » Beratungsstelle » Familienrecht » Keine Prozeßkostenhilfe und kein Einkommen ! » Hallo Gast [Anmelden|Registrieren]
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Zum Ende der Seite springen Keine Prozeßkostenhilfe und kein Einkommen !
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Familienrechts-Alias


Dabei seit: 06.05.2011
Beiträge: 0

Keine Prozeßkostenhilfe und kein Einkommen ! Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Geburtsjahr: 1971
Staatsangehörigkeit: deutsch
Ausgeübte Tätigkeit/Arbeitsumfang: Hausfrau
Nettoeinkommen monatlich: 550 € Trennungsunterhalt + 327 € Kindesunterhalt

Geburtsjahr des Kindes/der Kinder: 2004
Sind beide Elternteile sorgeberechtigt? ja

Bei getrennt lebenden Eltern:
Das Kind/Die Kinder leben bei: mir
Das Umgangsrecht ist geklärt/nicht geklärt: geklärt
Das Sorgerecht sollen beide ausüben oder nur eine Partei? beide
Unterhaltszahlungen von wem, in welcher Höhe? siehe Nettoeinkommen

Eheschließung im Jahr: 2004
Trennung im Jahr: 2010
Ehevertrag: nein

Meine Frage: Nach Beschwerdeverfahren beim OLG muß ich 3/4 der Kosten tragen = 1.800 € Anwaltskosten ohne Einkommen, siehe oben !

Antworten bitte nur vom Experten und der Fragestellerin/dem Fragesteller, keine Antworten Dritter! Danke.


Hallo Herr Brendel,

nach einem Beschwerdeverfahren beim OLG wurde entschieden, daß mein Ex noch Unterhaltsrückstände und Kindergeldrückstände von insgesamt 2000 Euro hat und noch bis zur Scheidung 550 € Ehegattenunterhalt an mich zahlen muß. Er ging bis jetzt immer dagegen an, weil ich bei meinem Freund wohne seit einem Jahr (Oktober 2010). Ich bekomme keine staatliche Hilfe, weil ich nur ein 3/4 Jahr gearbeitet habe und dann leider meinen Job verloren habe.
Meine Frage ist jetzt, ist es eigentlich rechtens, daß ich jetzt 1.800 € Anwaltskosten (meine Anwältin) selbst tragen muß und in dieser Sache keine VKH bekomme ? Kann ich diesen Vorgang nochmal irgendwo prüfen lassen. Hier flattern Rechnungen rein, daß mir schwindelig wird. Vom OLG nochmal 370 €. Das kann ich alles gar nicht auf einmal bezahlen.

Ich bin ganz geknickt, andere kriegen irgendwie alles bezahlt.

Vielen dank schon mal.

Liebe Grüße

E.

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Familienrechts-Alias: 05.12.2011 21:39.

05.12.2011 21:33 Familienrechts-Alias ist offline E-Mail an Familienrechts-Alias senden Nimm Familienrechts-Alias in deine Freundesliste auf
Patrik Brendel Patrik Brendel ist männlich
Rabenexperte

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Dabei seit: 13.05.2011
Beiträge: 2
Kinder: 2 Kinder: 04/2007 + 12/2008

RE: Keine Prozeßkostenhilfe und kein Einkommen ! Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Liebe Fragestellerin,

aufgrund der mir vorliegenden Informationen ist die Beantwortung deiner Frage äußerst schwierig:

Offenbar hast Du das Gerichtsverfahren I. Instanz vor dem Amtsgericht (Familiengericht) mit Verfahrenskostenhilfe und anwaltlicher Vertretung geführt. Im Beschwerdeverfahren hat das Gericht (Oberlandesgericht) dir einen Teil der Kosten (3/4) auferlegt.
Ob diese Kostenentscheidung zutreffend ist, vermag ich an dieser Stelle nicht zu entscheiden.
Ich gehe jedoch davon aus, dass dir das Beschwerdegericht (OLG) auch für das Beschwerdeverfahren VKA (Verfahrenskostenhilfe) gewährt hat.
Fakt ist jedoch, dass du, selbst für den Fall, dass du Verfahrenskostenhilfe unter Beiordnung eines Rechtsanwalts aufgrund deines geringen Einkommens erhältst, im Falle eines Prozessverlustes verpflichtet ist, die entsprechenden Kosten der Gegenseite (gegebenenfalls I. Instanz und II. Instanz) zu tragen.

Hierüber musst du durch deinen Prozessbevollmächtigten vor Einleitung entsprechender gerichtlicher Maßnahmen, also vorab aufgeklärt werden.

Deine Anmerkung, weshalb Du insoweit keine VKA bekommst, ist insoweit für mich nicht nachvollziehbar.
Der Staat deckt über die Verfahrenskostenhilfe nur dasjenige Risiko ab, welches auch erfolgreich ist.
Ich gehe davon aus, dass die Vergütung deines Rechtsanwaltes über die Verfahrenskostenhilfe getragen wird, es sich hier nur um Kosten der Gegenseite infolge des Prozessverlustes handelt.

Sollte dies so nicht zutreffend sein, bitte ich um Mitteilung.

Ich hoffe, auch mit dieser knappen Antwort dir etwas weitergeholfen zu haben.

Mit freundlichen Grüßen

Patrik Brendel
28.12.2011 15:18 Patrik Brendel ist offline Nimm Patrik Brendel in deine Freundesliste auf
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