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RABENELTERN.ORG e.V. » Beratungsstelle » Hilfe für den Elternalltag » Trennungsschmerz bei Baby- Betreuen lassen unmöglich (gerne an alle) » Hallo Gast [Anmelden|Registrieren]
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Zum Ende der Seite springen Trennungsschmerz bei Baby- Betreuen lassen unmöglich (gerne an alle)
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Seaside
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Dabei seit: 09.01.2011
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check Trennungsschmerz bei Baby- Betreuen lassen unmöglich (gerne an alle) Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Hallo,

da ich nicht so recht weiß, wie es hier so weiter gehen soll, bräuchte ich dringend mal Input und hoffe hier den ein oder anderen (professionellen) Ratschlag ergattern zu können.

Es ist so, dass ich das Gefühl habe, dass die Kleine unverhältnismäßig stark Angst bekommt, wenn ich nicht in der Nähe bin. Das wäre nicht weiter schlimm, wenn ich nicht gezwungen wäre sie bald von ihrem Papa betreuen lassen zu müssen, da ich im Januar Prüfungen schreiben muss. Dass ich mich privat schon vollkommen zurückstelle, weil sie so an mir hängt, ist okay, doch nun habe ich etwas Panik, dass ich dieses Semester nicht mal zu den Prüfungen kann.

Ich bin mit ihr alleine hier, der Papa ist jedoch sehr häufig zu Besuch, wir verstehen uns sehr gut und sie freut sich auch, wenn er hier ist. Er gibt sich sehr viel Mühe, doch sie mag einfach nicht mit ihm alleine bleiben. Es fängt damit an, dass ich z.T. nicht mal den Raum verlassen kann, ohne dass sie panisch wird.
Wir haben von Anfang an versucht, dass ich immer mal wieder kurz weg gehe. Doch beim letzten Mal hat mich der Papa nach 20 Min. verzweifelt angerufen, dass ich zurück kommen müsse, weil sie so panisch schrie, dass sie sich überhaupt nicht beruhigen lasse, sich verschluckt (hat sogar schon mal erbrochen weinen )., etc. Leider war das nicht das erste Mal, dass es so "schief" ging und ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass das im "normalen" Bereich liegt, oder?
Es ist jedoch auch nicht immer so. Sie war z.B. auch schon mit ihm spazieren, ohne dass sie weinte oder hat sich zumindest recht schnell beruhigt. Es gab auch schon Situationen, in denen sie eine halbe Std. mit den Großeltern im Garten war, ohne mich vermisst zu haben. Es ist also recht unterschiedlich und für mich nicht klar erkennbar, woran das festzumachen ist.

Ich kann jedenfalls nicht mehr weg gehen, ohne Angst zu haben, dass Zuhause solch eine Katasrophe passiert traurig

Am Papa liegt es nicht. Bei jeder anderen Person (auch ihr vertrauten) wäre es wohl ähnlich. Das merke ich schon daran, dass sie, wie gesagt, z.T. schon wirklich richtig Angst bekommt, wenn ich nicht mehr in ihrem Blickfeld bin. Man könnte meinen, sie habe mal schlechte Erfahrungen gemacht oder ich hab sie tatsächlich mal vernachlässigt und verlassen. Dem ist aber sicher nicht so!

Ich kann ihr Verhalten leider so gar nicht nachvollziehen und ich möchte zum einen natürlich unter keinen Umständen, dass sie sich so quält, aber ich kann ja auch schlecht ein Semester vertrödeln, nur weil sie sich nicht mal 30 Min. von ihrem Papa betreuen lässt traurig

Gibt es Möglichkeiten, wie man ihr diese scheinbar doch sehr tief sitzende Angste nehmen kann?
Und woher könnte das denn rühren?

Liebe Grüße,
seaside

__________________

28.11.2011 19:32 Seaside ist offline E-Mail an Seaside senden Nimm Seaside in deine Freundesliste auf
Wassertante Wassertante ist weiblich
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war bei uns auch so. ist zum teil noch immer so, wird mit der zeit aber immer besser. was hilft:

- vor dem Betreuungswechsel schon mal im Beisein mit dem Betreuenden gemeinsam im Raum sein: Annäherungsphase einplanen, eventuell auch schon einen Tag vorher, wo sie nicht alleine sind

- papa und tochter herausfinden lassen, was sie zusammen (gerne) machen können, eine aktion, die nur ihnen beiden "gehört"

- viel kommunizieren, dem kind erklären was passiert

- mit kurzen trennungszeiten anfangen und langsam verlängern

- üben

unsere tochter sucht sich übrigens mittlerweile ihre erwachsenen bezugspersonen selbst aus. lange war es nicht unbedingt der papa, obwohl der viel zeit mit ihr verbrachte, sondern an erster stelle freundinnen von uns, die sich auch sehr um sie bemühten
28.11.2011 20:30 Wassertante ist offline Nimm Wassertante in deine Freundesliste auf
josiane josiane ist weiblich
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Ich kann dir nicht helfen, aber ich kann dir nachfühlen. Bei meinem Kind ging das erst viel später, dass ich mal für 2 min vor die Tür konnte.

Ich weiß nicht, ob euch dir obengenannten Tipps helfen, ich hoffe es sehr. Ich habe aber die Erfahrung gemacht, wenn es wirklich wichtig ist, dann merken die Kinder das und dann klappt es wie durch ein Wunder auch.

Bleibt am Ball. Vielleicht bleibst du erstmal mit im Raum, völlig passiv. Werde ein Schatten, verschmelze mit den Möbeln..... irgendwann kannst du dann auch mal raus gehen. Bis Januar ist noch ein wenig Zeit udn gerade mit einem Jahr machen sie nochmal nen enormen Schritt nach vorn.

Ich drück die <Daumen, dass es klappt.

__________________
LG josiane
"Mutterglück ist das was man empfindet, wenn alle Kinder schlafend im Bett liegen!"



28.11.2011 20:35 josiane ist offline E-Mail an josiane senden Nimm josiane in deine Freundesliste auf
caillou
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Kinder: zwei

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Ja, war hier genau das Gleiche.
Es wurde aber dann besser mit etwas über einem Jahr. Ich fand immer, dass gemeinsame Spaziergänge mit dem Papa leichter waren als gemeinsam spielen zu Hause. Kannst Du sie nicht auf den Spielplatz schicken? Vielleicht gibts auch einen Indoorspielplatz, ist ja Winter.

Bist Du denn in der Wohnung wenn sie vom Papa betreut wird?
Das wäre bei uns unmöglich gewesen. Dass das Kind mitbekommt, dass ich in der Wohnung bin und sie nicht zu mir darf.

Alles Gute
Caillou
28.11.2011 20:41 caillou ist offline E-Mail an caillou senden Nimm caillou in deine Freundesliste auf
Seaside
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Themenstarter Thema begonnen von Seaside
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vielen dank ihr zwei!

wir werden natürlich weiterhin üben. leider fehlt dem papa die zeit wirklich mal zwei tage am stück hier zu sein, um sie quasi auf die betreuung mit ihm vorzubereiten.

mit den möbeln verschmelzen klappt leider auch nicht so recht, da sie immer & immer wieder an mir rumzuppelt, hoch möchte, getragen werden möchte, etc. uns zwar von mir, nicht von ihm oder sonst wem traurig ich habe auch schon versucht nicht direkt darauf einzugehen, sondern versucht sie etwas anders zu beschichtigen, bzw. versucht er sie manches mal dann abzulenken. meist klappt das leider nicht und eigentlich kann das ja auch nicht sinn des ganzen sein. ich mag ja wirklich gerne für sie da sein.

das doofe ist, dass ich ungern nun für die prüfungen lernen möchte, wenn ich am ende doch nicht hin kann, weil sie eben doch keinen sprung gemacht hat und ich sie nicht von jem. anderem betreuen lassen kann. verstehst du, josiane? unsicher

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28.11.2011 20:47 Seaside ist offline E-Mail an Seaside senden Nimm Seaside in deine Freundesliste auf
Katinki Katinki ist weiblich
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Bei uns war es ähnlich, als ich anfing, wieder arbeiten zu gehen. Ich hatte nach der Erfahrung mit meinem Sohn gedacht, ich würde ein paar Mal mit ihr zusammen zu den Großeltern fahren und dann würde sie sicher gerne dort bleiben wollen, weil die immer so tolle Sachen machen.
Aber weit gefehlt. Sie wollte die ganze Zeit nur bei mir bleiben, sobald meine Mutter uns besuchte oder ich dort hin ging. Sie beobachtete immer, ob ich in ihrer Sichtweite blieb und weinte, sobald sie mich mal kurz nicht mehr sah.
Bei uns half, zunächst nur Besuchskontakt zu haben, also ganz bewusst ohne die Absicht, dass ich weg gehen wollte. Also einfach Zeit miteinander verbracht haben, meine Mutter hat die ganz normalen Alltagssachen mit ihr gemacht und ich war immer in Sichtweite. Immer bei uns Zuhause, weil sie dort entspannter war. Irgendwann bin ich dann auch Mal, ohne großes Verabschieden, nur mit klarer Ansage kurz weg gegangen (in den Keller oder Müll raus bringen oder so). Und es hat dann 3 Monate gedauert wo wir uns so mindestens 2 Mal die Woche für 1-2 Stunden gesehen haben und dann konnte ich problemlos ein fröhliches Kind nach normaler Verabschiedung in der Obhut meiner Mutter lassen.
Aber es war ganz offenbar so, dass sie sich richtig an sie gewöhnen musste und erst lernen, dass ich immer wieder komme, auch wenn Oma bei ihr ist. Auch dass sie bei Oma im Didytai einschläft mussten wir zunächst in meiner Anwesenheit üben. Inzwischen klappts problemlos.

Ich würde also versuchen, zunächst einige Male nicht weg zu gehen, sondern sie erst in deiner Gegenwart Zeit mit ihrem Vater verbringen zu lassen.

Alles Gute, Katinki

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28.11.2011 20:54 Katinki ist offline Nimm Katinki in deine Freundesliste auf
Seaside
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Danke für deine Erfahrung, Katinki.
Wir haben jedoch ähnliches schon versucht unsicher

Wie verabschiedet ihr euch denn von den kleinen Knirpsen? Eher unauffällig, da sie ein "Tschüss" veilleicht sowieso nicht wirklich verstehen oder eher intensiv? Ich bin immer eher unauffällig gegangen, da ich dachte sonst alles noch weiter zu dramatisieren, aber vielleicht war es so auch zu plötzlich für sie, dass ich weg war?! Bin ich jedoch so gegangen, dass sie es merkt, so rennt sie direkt ganz panisch hinterher. Ach.. irgendwie weiß ich echt nicht so recht...

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29.11.2011 10:41 Seaside ist offline E-Mail an Seaside senden Nimm Seaside in deine Freundesliste auf
Wassertante Wassertante ist weiblich
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ich habe mich anfangs auch davongestohlen, aber ich glaube das ist kontraproduktiv, weil sie dann kein signal hat das du weg bist und immer fürchten muss, dass du gleich verschwinden könntest. verabschieden und aushalten dass es kurz traurig für sie ist ist glaube ich besser. mein kind weint dann oft und ich stehe dann manchmal noch einen augenblick vor der wohnungstür und höre wie sie ziemlich schnell aufhört zu weinen.
29.11.2011 14:14 Wassertante ist offline Nimm Wassertante in deine Freundesliste auf
regenbogenstraße
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Ich denke auch, dass es wichtig ist, sich richtig zu verabschieden.
Ansonsten kann ich dir nur auch Mut machen, dass sich mit einem Jahr viel tun kann - bei unserem Kleinen war das die Zeit, wo er endlich freiwillig von sich aus zu anderen hin ist. Davor gingen nur Mama und Papa - bei ALLEN anderen gab es sofort Protestgeschrei!
Kopf hoch! Das wird schon!
29.11.2011 16:29 regenbogenstraße ist offline E-Mail an regenbogenstraße senden Nimm regenbogenstraße in deine Freundesliste auf
caillou
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Dabei seit: 24.07.2009
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Also ich verabschiede mich ehrlich gesagt nicht richtig. Dann wird es garantiert dramatisch. Ich lasse meine Tochter mit dem Papa zusammen spielen. Und dann schleiche ich mich raus und gehe. Das geht eigentlich ganz gut.

Trägt der Papa sie denn im Tuch oder irgend einer anderen Trage? Das kann ja auch helfen, dass die beiden sich "näher" kommen. Vielleicht können sie so zusammen raus gehen.
29.11.2011 21:12 caillou ist offline E-Mail an caillou senden Nimm caillou in deine Freundesliste auf
alexy alexy ist weiblich
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mensch, wie blöd.

ich verabschiede mich auch. Aber eher, weil ich das brauche. babylein ist diesbezüglich sehr selbstständig und kann bei einigen personen wunderbar alleine bleiben.

nicht, dass dir das jetzt hilft...

aber ne blöde frage: offensichtlich lebt ihr mit dem papa nicht zusammen. könnte es sein, dass sie mit einer frauenbetreuung glücklicher wäre?
meine mini hat grosse angst vor ihrem onkel und auch vor ihrem cousin. wird zwar langsam besser, betreuuen könnten die beiden sie aber niemals.
29.11.2011 21:46 alexy ist offline E-Mail an alexy senden Nimm alexy in deine Freundesliste auf
Enaira
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Also hier noch einige Tipps aus meiner Zeit als Babysitter:
- die meisten Babys kann man mit Essen locken, er kann also jedesmal wenn er kommt was mitbringen (oder du gibst es ihm) was sie mag. Dann immer wieder ein Stückchen zeigen. Halt so wie man es sich mit einem scheuen Tier gewohnt ist.
- Falls sie nicht so verfressen ist, funktioniert es vielleicht mit einem neuen Spielzeug (z.B. ein Ball mit Glöckchen) das Papa jeweils 'mitbringt' also nur wenn er da ist.
- Papa soll sich mal passiv verhalten. Sich hinsetzen und mit dem obigen Ball selber spielen. Ab und an anlächeln, aber keinen Kontakt von sich aus aufnehmen. Viele Kinder sind ja sehr neugierig und dann plötzlich auch nicht mehr scheu.
- da die Situationen, die du beschreibst, wo sie nicht weint, draussen sind, würde ich vorschlagen ihr geht gemeinsam spazieren (oder in den Zoo, ...) und Papa schiebt den Wagen. Dann ist er immer im Gesichtsfeld, aber nicht zu nah. Geht natürlich nur wenn sie Kinderwagen mag.

Bei unserem Kleinen geht auch 'wegschleichen' am besten. Wenn man sich verabschiedet ist es wahrscheinlicher dass er weint. Am besten gehts wenn er sehr beschäftigt und konzentriert mit jemand anderem spielt, dann ist ihm egal, dass ich weggehe.

Aber wie schon andere gesagt haben, zuerst muss Papa sich das Vertrauen der Kleinen erwerben.
06.12.2011 13:14 Enaira ist offline E-Mail an Enaira senden Nimm Enaira in deine Freundesliste auf
AlexandraR
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meine jungs sind ja schon groß zwinker 13 j und 10 j. mit blick zurück seh ich es so: wichtig ist, dass deine kleine ihren papa akzeptiert als enge bezugsperson. es wäre also wichtig, das vertrauenverhältnis jetzt peu a peu aufzubauen. entscheidend ist, wenn du gehst und sie weint, dann muss er in der lage sein, sie zu trösten. dann ist alles gut smile alles gute für euch.

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Dreck muss weg Ein Krimi aus dem N cool rden.
06.12.2011 16:14 AlexandraR ist offline E-Mail an AlexandraR senden Homepage von AlexandraR Nimm AlexandraR in deine Freundesliste auf
Seaside
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Themenstarter Thema begonnen von Seaside
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vielen dank für eure guten ideen und tipps!

puh, nun ist wirklich die frage, welche form des abschieds die geeignete für uns ist. ich bin mir noch nicht schlüssig.

wir haben nun bald wegen der thematik einen termin bei unserer hebamme (sie ist auch HP). ich vermute, dass es da tatsächlich bisschen was auszuarbeiten gibt und die sache deshalb nicht ganz so einfach ist.

die idee mit der frauenbetreuung ist gar nicht so schlecht, das werde ich defintiv mal ins auge fassen.
anonsten tut der papa wirklich schon was er nur kann. seit der geburt trägt auch er sie, spielt mit ihr, kuschelt mit ihr, etc. ich glaube schon, dass er eine bezugsperson für sie ist. leider jedoch einfach nicht so eine konstante wie ich. zumal die erste betreuungs-katastrophe (ich nenn es mal so) schon stattfand, als sie noch ganz klein wat und wir noch zusammen wohnten. da war ich im rückbildungskurs und sie ließ sich von ihm einfach nicht beruhigen. das war echt ganz schlimm - für uns alle traurig

wie sieht denn bei euch das ganz normale weinen aus, wenn ihr geht? wie lange weinen oder suchen euch die mäuse denn? oder ist das schon gar nicht mehr so, bzw. war auch gar nie der fall?

ich konnte manches mal nicht mal duschen gehen, ohne dass sie weinend, schreiend- und klopfend vor der tür steht. und nein, ganz oft ließ sie sich wirklich ganz und gar nicht ablenken. es ist wirklich unfassbar traurig

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Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Seaside: 06.12.2011 20:25.

06.12.2011 20:24 Seaside ist offline E-Mail an Seaside senden Nimm Seaside in deine Freundesliste auf
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das ist glaube ich normal. bei meinem kind gab es auch momente wo nichts absolut gar nichts sie trösten konnte. und sie hat dann zum teil auch richtig lange geweint. bis ich wieder nach Hause gekommen bin. das längste war glaube ich 40 Minuten ununterbrochenes Weinen. Als ich endlich kam war es mehr ein erschöpftes schluchzen. weinen ich finds auch schwer damit umzugehen und bin froh dass es jetzt ganz gut läuft.
06.12.2011 21:54 Wassertante ist offline Nimm Wassertante in deine Freundesliste auf
AlexandraR
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Zitat:
Original von Seaside
da war ich im rückbildungskurs und sie ließ sich von ihm einfach nicht beruhigen. das war echt ganz schlimm - für uns alle traurig


solche herzzerreißenden szenen erinnere ich von meinem großen auch noch. ich kam von der rückbildung zurück und fand zu hause zwei nervenbündel vor zwinker ich kann dir aber versichern, es hat keinen seelischen schaden angerichtet. nur mal so zur beruhigung smile

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07.12.2011 10:00 AlexandraR ist offline E-Mail an AlexandraR senden Homepage von AlexandraR Nimm AlexandraR in deine Freundesliste auf
Daria74 Daria74 ist weiblich
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Von unserem Grossen kannte ich solchen Trennungsschmerz gar nicht, mit unserem Kleinen wäre eine Trennung unmöglich gewesen in der ersten Zeit, bestimmt bis 18 Monate wenn ich zurückdenke. Eventuell auch länger, genau weiß ich es nicht mehr.

Wir haben Trennungen komplett vermieden. Selbst duschen oder kleinere Sachen machen ging nicht, da habe ich dann gewartet bis er schläft und mich beeilt.

Oma war übrigens seltsamerweise besser als Papa (immer noch). Er hat auch immer noch eine klare Reihenfolge wo / wie er seine Zeit am liebsten verbringt, Mama und Kinderladen stehen an erster Stelle, dann kommen Oma und Freunde und dann erst der Papa. Er mag seinen Papa, keine Frage, das klappt inzwischen (harhar, er ist jetzt 5,5) einwandfrei, die beiden machen tolle Sachen zusammen und verstehen sich gut, aber die Priorität liegt bei ihm anders wenn er die freie Wahl hat.

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... 12/2004 & 05/2006 & 01/2012 ...
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minnegard minnegard ist weiblich
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Ich hab auch zunächst eine Trennung komplett vermieden, Toilette, Dusche...nie für mich. Und wenn er mal mit Papa "Allein" blieb, dann durften die beiden kommen, wenn er mich sucht.
Was soll ich sagen...nun war ich am Samstag mehrere Stunden weg und die beiden haben sich köstlich amüsiert. Ich bin gegangen, als er Mittagschlaf machte, das war leider nicht anderes möglich.

Ansonsten bin ich immer für direkt verabschieden, dabei fröhlich und bestimmt sein. Und nicht "ich muss nun leider..." sondern, viel Spaß mit Papa! GUck mal, Papa will mit dir ein BUch ansehen usw. .) Und dann freudig winkend gehen, auch wenn das Kind weint, denn der papa ist ja da und kann in dem Moment trösten.

Tja, so hat es bei uns immer mehr doer wneiger gut geklappt mit dem Großen. Und nun beginnt es auch mit dem Kleinen.

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07.12.2011 11:19 minnegard ist offline E-Mail an minnegard senden Nimm minnegard in deine Freundesliste auf
Susanne Zapf
Rabenexpertin

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Liebe seaside, ich freu mich, dass du schon soviele gute Tipps und Ratschläge erhalten hast.
Vieles wurde schon genannt und besprochen, ich kann mich im Großen und Ganzen nur anschließen:
Du bist auf dem richtigen Weg, wenn du ganz einfach (wenns nur so einfach wär zwinker ) dabei bleibst und langsam langsam mit der „Eingewöhnung“ weiter machst. Ich würde dir allerdings empfehlen, beim nächsten Besuchskontakt gar nicht wegzugehen, einfach gemeinsam ein paar schöne Stunden verbringen, weg von dem Fokus auf die Trennung.
Mach dir bitte selber nicht soviel Druck. Auch wenn es bis Jänner nicht zu machen ist – du wirst sehn, es wird sich eine Lösung finden, es gibt immer einen Weg, manchmal tut er sich erst auf, wenn die Situation tatsächlich gekommen ist.
Ich könnte mir gut vorstellen, dass die Fremdbetreuung unter Umständen bei oder mit einer anderen Person leichter zu managen ist. Diese Erfahrung habe ich jedenfalls schon machen können, manchmal ist es tatsächlich mit Menschen einfacher, die der Mutter emotional unbelastet sehr nahe stehen, und ich habe auch auch schon erlebt, dass es manchmal besser mit einer weiblichen Betreuungsperson funktioniert.

Des weiteren wird es wahrscheinlich sein, Tochter und Papa auf Tour zu schicken – wenn man einen Plan und etwas zu tun hat, gestalten sich Betreuungskontakte oft unkomplizierteter für alle Seiten.
Ich hab nach deiner Schilderung doch etwas die Idee, dass der Schlüssel im “Druck rausnehmen“ liegen könnte. Sollte wirklich noch „mehr“ dahinterstecken – du erzählst, du suchst dir auch vor Ort Unterstützung, dass find ich auch wichtig.
Entwicklungspsychologisch betrachtet reagiert deine Tochter altersentsprechend. Objektpermanenz noch nicht ausgereift, wissen Kinder in diesem Alter einfach nicht einzuschätzen, dass Mama da ist, auch wenn sie weg ist, bzw. können nicht mit Sicherheit davon ausgehen, dass Mama zurückkommt.
Es kann auch möglich sein, dass euer Mädchen hinsichtlich der Reifung der Objektpermanenz gerade vor einem Durchbruch steht, und gerade deswegen massiv irritiert ist, wenn es um Trennungen geht. Das ist ein natürlicher Reifeprozess... Gras wächst auch nicht schneller, wenn man daran zieht zwinker .
Abgesehen davon, gibt es tatsächlich immer wieder Kinder, deren wunder Punkt einfach die Trennungsfähigkeit ist, auch wenn niemals dramatisch etwas vorgefallen ist. – letzten Endes hindert uns dann die Suche nach den Ursachen manchmal an der Entwicklung von Lösungsstrategien.

Ich würde zusammenfassend empfehlen, dem Papa ein paar unbeschwerte Stunden mit der Tochter zu bescheren, in denen du dabei bist, und das Beste draus machst. Vielleicht bringt es auch etwas, dass er dadurch nicht in die Rolle kommt, dass er es nicht auf die Reihe kriegt, dass es seine Tochter es gut mit ihm aushält.
Vielleicht tut euch eine Pause gut, und du überlegst in Ruhe, ob es nicht noch andere Menschen gäbe, die dir auch in der Betreuung helfen könnten.
Du wirst sehen, in ein paar Wochen kann sich viel verändern, manchmal dadurch, indem man einfach gar nichts tut, und sich eine Reifungspause gönnt.

Liebe Grüße smile

__________________
Mag. Susanne Zapf smile

Kinderpsychologische Praxis
15.12.2011 21:45 Susanne Zapf ist offline E-Mail an Susanne Zapf senden Nimm Susanne Zapf in deine Freundesliste auf
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