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RABENELTERN.ORG e.V. » Beratungsstelle » Stillberatung » Wie Stillunterbrechung "planen"? » Hallo Gast [Anmelden|Registrieren]
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Joyce Joyce ist weiblich
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Dabei seit: 31.10.2008
Beiträge: 1.387
Kinder: große Tochter (09/05) und kleine Tochter (10/09)

Wie Stillunterbrechung "planen"? Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Liebe Denise,

ich fahre in drei Wochen für drei Tage weg und frage mich langsam, wie ich die Stillunterbrechnung angehen soll...

Meine Kleine ist dann 26 Monate und stillt normalerweise mittags vor dem Einschlafen, abends ebenso, sowie nachts mehrmals. Während ich weg bin, wird sie ganz normal von ihrem Papa betreut, was auch gut klappt.
Meine Sorge gilt auch gar nicht so sehr "ihr", ich denke, das wird schon hinhauen, sondern eher mir smile Ich stille eigentlich gerne, in letzter Zeit wird das aber leider immer mehr zum Machtkampf zwischen uns beiden, vor allem nachts. Sie wird sehr häufig wach und möchte dann stillen (teilweise bis zu jede Stunde!) und reagiert sehr wütend, wenn ich nicht (mehr) möchte.
Sie schreit dann laut, ausdauernd und ist jeglicher Art von Alternativen nicht zugänglich. Weder reden, trösten, anfassen, Trinken anbieten - nix hilft, sie ist dann immer wie von Sinnen, schreit sich oft in Rage um dann entweder irgendwann doch einzuschlafen (im Arm) oder ich stille sie dann doch... unsicher Auch dieses ewige nesteln macht mich wahnsinnig - lenke ich da behutsam ihre Hand um, folgt der nächste Wutanfall. Und für den haben weder mein Mann noch ich noch langfristig die Kraft (und Nerven). Und unsere Nachbarn wohl auch nicht unsicher

Naja, also zum einen habe ich die leise Hoffnung, dass sie sich eventuell in dieser zeit abstillt lol , glaube aber auch nicht wirklich dran, frage mich aber, wie ich diese Zeit "überstehe" - ich habe keine Milchpumpe und möchte eigentlich auch sehr ungern pumpen in der Zeit. So viel stille ich ja eigentlich nicht mehr, wobei es nachts jetzt echt wieder mehr wurde, aber um nix zu machen ja doch zu viel. Ausstreichen? Gibt es pflanzliche Mittel, die beim Abstillen unterstützen, die aber auch nicht schlimm wären, falls sie nach meiner Rückkehr doch noch stillen möchte?

Vielen Dank!

__________________
Viele Grüße
Joyce

"It's not denial. I'm just selective about the reality I accept."
(Calvin)

30.11.2011 13:04 Joyce ist offline E-Mail an Joyce senden Nimm Joyce in deine Freundesliste auf
Denise Both Denise Both ist weiblich
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Dabei seit: 13.07.2007
Beiträge: 1.114

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Liebe Joyce,

aus meiner Erfahrung heraus kann ich dir sagen, dass es sehr selten funktioniert, dass ein Kind, das in diesem Alter noch viel und gerne stillt, nach einer dreitägigen Abwesenheit der Mutter das Stillen "vergessen" hat. In der Regel trinken die Kinder nach der Rückkehr der Mutter wieder genau so weiter an der Brust wie zuvor. Auch lassen sich die Kinder kaum davon beeinflussen, dass milchreduzierende Mittel (sei es Tee oder sogar Abstillmittel) verwendet. Auch ist die Effizienz solcher Mittel nicht unbedingt sehr hoch, wenn das Kind die Brust wieder oder weiter stimuliert. (Solange noch Milch gebildet wird, kann das Kind auch weiter an der Brust trinken, auch dann, wenn Abstillmedikamente eingesetzt werden).

Wenn Du das Stillen einschränken oder ganz abstillen willst, dann bleibt dir, dein Kind mit liebevoller Konsequenz beim Abstillprozess zu begleiten und seine Trauer und eventuelle Wut mit zu tragen. Wenn Du fest davon überzeugt bist, dass Du abstillen willst, dann wirst Du dem Kind gegenüber die notwenige Sicherheit ausstrahlen, dass dieser Weg jetzt richtig ist. Dein Kind wird zwar wahrscheinlich dennoch mehr oder weniger stark protestieren, aber dann ist es an dir bzw. deinem Mann, dem Kind zu helfen, mit seinem Unmut umzugehen und ihm zu zeigen "es passiert zwar nun etwas, was Du nicht so willst, aber wir sind für dich da, wir sehen deine Gefühle und helfen dir, diese Zeit zu durchleben".

Ganz gleich wie Du jetzt weiter machst, ist es in jedem Fall ratsam, dass Du - falls du es noch nicht können solltest - lernst, wie Du deine Brust von Hand entleeren kannst. Dann kannst Du während deiner Reise bei Bedarf immer soviel Milch entleeren, dass deine Brust nicht mehr spannt und Du keine Stauungsprobleme bekommst.

Kennst Du „Wir stillen noch“ von Norma J. Bumgarner. Ich denke, dieses Buch wäre jetzt etwas für dich.

Liebe Grüße
Denise
03.12.2011 14:28 Denise Both ist offline E-Mail an Denise Both senden Nimm Denise Both in deine Freundesliste auf
Joyce Joyce ist weiblich
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Dabei seit: 31.10.2008
Beiträge: 1.387
Kinder: große Tochter (09/05) und kleine Tochter (10/09)

Themenstarter Thema begonnen von Joyce
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Liebe Denise,

danke für Deine schnelle Antwort.

Ja, dass sie sich in der (kurzen) Zeit selbst abstillt, ist wohl Wunschdenken... Noch stehe ich nicht 100%ig hinter der Entscheidung abzustillen, daher warte ich auch noch. Leider ist meine Tochter nicht wirklich kompromissbereit unsicher gerade was die Zeitpunkte des Stillens angeht - ich würde wenn dann eigentlich nur noch zum EInschlafen stillen, ungern aber wie zurzeit gefühlt dreiviertel der Nacht. Naja.

Hinsichtlich meiner kleinen "Reise" muss ich dann wohl ausstreichen. Gibt es eventuell milchreduzierende Globuli oder so?

Nochmals danke und einen schönen Abend!

__________________
Viele Grüße
Joyce

"It's not denial. I'm just selective about the reality I accept."
(Calvin)

05.12.2011 17:58 Joyce ist offline E-Mail an Joyce senden Nimm Joyce in deine Freundesliste auf
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