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Zum Ende der Seite springen Kindesunterhalt, Unterhaltsverpflichtung für neues Kind
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Familienrechts-Alias


Dabei seit: 06.05.2011
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Kindesunterhalt, Unterhaltsverpflichtung für neues Kind Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Geburtsjahr: 1975
Staatsangehörigkeit: deutsch
Ausgeübte Tätigkeit/Arbeitsumfang: Beamtin, Vollzeit
Nettoeinkommen monatlich: 2300,- €

Geburtsjahr des Kindes/der Kinder: 1997, 1998, 2007
Sind beide Elternteile sorgeberechtigt? ja

Bei getrennt lebenden Eltern:
Das Kind/Die Kinder leben bei: 1997 und 1998 beim Vater, 2007 bei der Mutter
Das Umgangsrecht ist geklärt/nicht geklärt: nein
Das Sorgerecht sollen beide ausüben oder nur eine Partei? gemeinsames Sorgerecht
Unterhaltszahlungen von wem, in welcher Höhe? Mutter zahlt seit der Trennung Unterhalt für die Kinder 1997 und 1998

Eheschließung im Jahr: 1997
Trennung im Jahr: 2000
Ehevertrag: nein

Meine Frage:

Ich habe drei Kinder. Die beiden Großen sind aus der ersten Ehe und leben bei meinem Ex-Mann. Seit der Trennung im Jahr 2000 zahle ich Unterhalt nach Düsseldorfer Tabelle.

2007 habe ich mit meinem Ehemann ein Baby bekommen. Um meinen Unterhaltsverpflichtungen nachzukommen, bin ich nach 7 Monaten Elternzeit wieder arbeiten gegangen. Unterhalt habe ich die ganze Zeit weiter gezahlt (selbstverständlich).

2007 geht in die Kinderkrippe, seitdem es 12 Monate alt ist, ich habe die ganze Zeit Vollzeit gearbeitet, um meiner Unterhaltsverpflichtung nachzukommen.

Die Großen sind alle zwei Wochen am WOE bei uns und an den anderen WOE von Freitag bis Samstag.
Ich gehe mit ihnen einkaufen (Klamotten, mein Ex-Mann zahlt), ich gehe zu Elternsprechtagen, Gespräche mit Lehrern außerhalb diesen erfolgen zu 99% durch mich. Ich bin telefonisch immer für die Großen ansprechbar und natürlich dürfen sie zu uns kommen, wann immer sie wollen.

Seit 5 Jahren leide ich an diagnostizierten Depressionen.
Der Druck wurde in den letzten Jahren immer größer, ich habe hohe Krankheitsstände, immer wieder depressive Phasen, in denen es mir ganz schlecht geht.
Ich schaffe es einfach nicht mehr, Vollzeit zu arbeiten, das Kind 2007 zu versorgen, den Haushalt zu machen, mich um die großen Kinder zu kümmern.
Im letzten halben Jahr wurde es mit den Depressionen trotz Therapie und Antidepressiva ganz schlimm.

Ich möchte jetzt weniger arbeiten, damit es mir gesundheitlich besser geht.

Das würde allerdings bedeuten, dass ich den Unterhalt nicht mehr in voller Höhe bezahlen kann.

Mein Ex-Mann ist auf den Unterhalt nicht angewiesen, er verdient selbst und ist gut situiert.

Unterhalt würde ich weiterhin zahlen, da ich meine Arbeitszeit lediglich halbieren wollen würde.

Ist das möglich? Was benötige ich dazu? Ist es zumutbar, mit kleinem Kind Vollzeit zu arbeiten oder könnte ich allein zur Versorgung des kleineren Kindes die Arbeitszeit verkürzen, sodass sich auch die Höhe des Unterhalts reduziert? Oder benötige ich da eine Bescheinigung des Amtsarztes o.ä.?

Ich will noch einmal klarstellen, dass ich mich nicht um die Unterhaltszahlungen drücken will. Ich kann nur so nicht mehr weitermachen, weil ich sonst nämlich für niemanden mehr da sein kann.

Antworten bitte nur vom Experten und der Fragestellerin/dem Fragesteller, keine Antworten Dritter! Danke.
21.09.2011 07:41 Familienrechts-Alias ist offline E-Mail an Familienrechts-Alias senden Nimm Familienrechts-Alias in deine Freundesliste auf
Patrik Brendel Patrik Brendel ist männlich
Rabenexperte

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Dabei seit: 13.05.2011
Beiträge: 2
Kinder: 2 Kinder: 04/2007 + 12/2008

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Liebe Fragestellerin,

aufgrund der mir mitgeteilten Informationen möchte ich deine Frage wie folgt beantworten:

Aus meiner Sicht ist es kein Problem, wenn Du deine Arbeitszeit reduzierst. Zum einen bist du krank und solltest zunächst an dich denken. Keiner kann von dir verlangen, dass du mit dir/deinem Körper Raubbau betreibst, um deinen Kindesunterhaltsverpflichtungen bestmöglich nachkommen zu können. Eine derartige "Aufopferung" ist schließlich auch nicht im Interesse deiner Kinder, schließlich laufen sie, sollte sich dein Gesundheitszustand verschlechtern, Gefahr, dass du als Unterhaltszahler infolge Erwerbsunfähigkeit u.a.vollständig ausfällst. Zudem dürfte der Unterhalt ohnehin angemessen durch den Kindesvater abgesichert sein.
Da eine Erkrankung auch ärztlicherseits bestätigt werden kann, wirst du im Streitfall auch nicht Gefahr laufen, dass dir erfolgreiche der Vorwurf gemacht werden kann, du würdest deine Arbeitszeit nur deshalb reduzieren, um Kindesunterhalt zu sparen. Als Nachweis benötigst du ein ärztliches Attest; notfalls müsstest Du in einem gerichtlichen Verfahren, sollte es zu einem solchen kommen, deinen behandelnden Arzt von der ärztlichen Schweigepflicht entbinden.

Zum anderen ist dein Kind mittlerweile 4/5 Jahre alt, so dass dir insoweit auch nur eine Halbtagsbeschäftigung zugemutet werden kann.

Ich hoffe, deine Fragen hiermit insgesamt und abschließend beantwortet zu haben.

Mit freundlichen Grüßen

Patrik Brendel
28.09.2011 10:04 Patrik Brendel ist offline Nimm Patrik Brendel in deine Freundesliste auf
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