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RABENELTERN.ORG e.V. » Beratungsstelle » Familienrecht » Als Nebenklägerin gegen den Vater des Kindes » Hallo Gast [Anmelden|Registrieren]
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Zum Ende der Seite springen Als Nebenklägerin gegen den Vater des Kindes
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Familienrechts-Alias


Dabei seit: 06.05.2011
Beiträge: 0

Als Nebenklägerin gegen den Vater des Kindes Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Geburtsjahr: 1986 Mutter
Staatsangehörigkeit: deutsch
Ausgeübte Tätigkeit/Arbeitsumfang: Schulische Ausbildung
Nettoeinkommen monatlich: Bafög

Geburtsjahr des Kindes/der Kinder: 2008
Sind beide Elternteile sorgeberechtigt? nein

Bei getrennt lebenden Eltern:
Das Kind/Die Kinder leben bei: der Mutter
Das Umgangsrecht ist geklärt/nicht geklärt: nicht geklärt
Das Sorgerecht sollen beide ausüben oder nur eine Partei? nur die Mutter
Unterhaltszahlungen von wem, in welcher Höhe? Unterhaltsvorschuss, da der Vater arbeitslos ist und somit unter der Pfändungsgrenze



Meine Frage:
Der Vater des Kindes wurde verurteilt, ich war Nebenklägerin und hatte eine Anwältin an meiner Seite, der Vater des Kindes wurde zu 3, 5 Monaten verurteilt, die Strafe zur Bewährung ausgesetzt.
Meine Anwältin riet mir zur Nebenklage, da ich ansonsten keinen Anspruch auf Akteneinsicht etc hätte und dies auch für das Sorgerecht relevant sein werde.
Jetzt muss der Vater als Täter die Kosten der Nebenklage (sprich mir) tragen, ist aber unter der Pfändungsgrenze. Jetzt verlangt die Anwältin die Kosten von mir.
Vor der Verhandlung sagte sie, dass sich die Kosten auf 400 € belaufen, jetzt liegen die Kosten bei 700€.
Jetzt frage ich mich, warum ich die Kosten tragen muss, obwohl der Täter ja die Kosten tragen sollte.

Antworten bitte nur vom Experten und der Fragestellerin/dem Fragesteller, keine Antworten Dritter! Danke.
04.08.2011 20:06 Familienrechts-Alias ist offline E-Mail an Familienrechts-Alias senden Nimm Familienrechts-Alias in deine Freundesliste auf
Patrik Brendel Patrik Brendel ist männlich
Rabenexperte

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Dabei seit: 13.05.2011
Beiträge: 2
Kinder: 2 Kinder: 04/2007 + 12/2008

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Vielen lieben Dank für Deine Frage.

Diese möchte ich aufgrund der mir mitgeteilten Informationen vorläufig wie folgt beantworten:

Deine Anwältin kann von Dir selbstverständlich direkt die Vergütung ihrer Tätigkeit für Dich als Nebenklagevertreterin fordern, da zwischen Dir und Deiner Anwältin ein vergütungspflichtiger Anwaltsvertrag zu Stande gekommen ist. Du als Auftraggeberin schuldet damit Deiner Rechtsanwältin als Auftragnehmerin die Vergütung, die im Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG) hierfür gesetzlich geregelt ist.
Durch die Verurteilung erhältst du lediglich einen Kostenerstattungsanspruch gegen den Verurteilten. Ob dieser allerdings durchgesetzt werden kann, hängt, wie so oft, von der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit des Verurteilten ab.

Ich gehe mal davon aus, dass Du nicht über einen Rechtsschutzversicherung verfügst. Viele Rechtsschutzversicherungen tragen bedingungsgemäß Anwaltskosten, die im Rahmen der aktiven Strafverfolgung anfallen.

Auch als Nebenklägerin in einem Strafverfahren hast Du Anspruch auf Prozesskostenhilfe (PKH), d.h., dass die Vergütung der Gebühren und Auslagen Deiner Rechtsanwältin aus der Staatskasse erfolgt, sofern Du Kind bedürftig im Sinne der Prozesskostenhilfe bist. Hierauf müsste Dich Deine Rechtsanwältin eigentlich auch hingewiesen haben.
Sollte eine Belehrung unterblieben sein, bitte ich Dich, Dich vertraulich per PN an mich zu wenden.

Andernfalls gehe ich davon aus, Deine Frage hiermit abschließend beantwortet zu haben.
12.09.2011 12:51 Patrik Brendel ist offline Nimm Patrik Brendel in deine Freundesliste auf
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